Samstag, 26.05.2012



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Züssow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Züssow führt kein Wappen
Züssow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Züssow hervorgehoben
53.96666666666713.5529Koordinaten: 53° 58′ N, 13° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ostvorpommern
Amt: Züssow
Höhe: 29 m ü. NN
Fläche: 29,52 km²
Einwohner: 1488 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17495
Vorwahl: 038355
Kfz-Kennzeichen: OVP
Gemeindeschlüssel: 13 0 59 110
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfstraße 6
17495 Züssow
Bürgermeister: Hans-Dieter Hein
Lage der Gemeinde Züssow im Landkreis Ostvorpommern
Datei:Züssow in OVP.PNG

Züssow ist eine Gemeinde in der Mitte des Landkreises Ostvorpommern. Sie ist Sitz des gleichnamigen Amtes. Die Gemeinde liegt südöstlich der Stadt Greifswald. Am 1. Januar 2005 wurde die Gemeinde Ranzin mit dem Ortsteil Oldenburg eingemeindet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Züssow liegt rund neun Kilometer nordöstlich von Gützkow, rund 17 Kilometer südwestlich von Wolgast und etwa 21 Kilometer südöstlich von Greifswald. Durch die Gemeinde verläuft die B 111. Die A 20 ist über die etwa zwölf Kilometer entfernte Anschlussstelle Gützkow erreichbar. Züssow liegt auch an der Bahnstrecke Berlin–Stralsund). Im Bahnhof Züssow zweigt die Bahnstrecke Züssow–Wolgast Hafen der Usedomer Bäderbahn nach Wolgast und weiter in Richtung Świnoujście über Zinnowitz ab.

Geschichte

Als erster Gemeindeteil wurde Ranzin 1228 urkundlich erwähnt. Die anderen Gemeindeteile folgten Anfang des 15. Jahrhunderts. Züssow als auch seine Ortsteile sind slawischen Ursprungs, somit weit älter. Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Jahr 1815 gehörte Züssow zu Schweden und danach zum Königreich Preußen. Seit 1990 gehörte Züssow zum Land Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahr 1855 wurde die heutige B 111 von Jarmen nach Wolgast gebaut. 1863 erhielt Züssow einen Bahnanschluss an der Zweigbahn Angermünde–Stralsund der Berlin-Stettiner Eisenbahn-Gesellschaft. Durch den Bau der Bahnstrecke Züssow–Wolgast Hafen und weiter nach Usedom gewann Züssow als Umsteigebahnhof bei dem aufkommenden Bädertourismus immer mehr Bedeutung. 1945, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gründete die evangelische Kirche die Züssower Diakonieanstalten (heute Pommerscher Diakonieverein e. V. ) zur Pflege geistig behinderter und alter Menschen. Die Einrichtung gehörte von Beginn an zu den größten Arbeitgebern des Ortes und der Umgebung.

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Ranzin (Bauherr: Knoblauch)
  • Villa „Granito“ in Ranzin vom Ende des 19. Jahrhunderts
  • Ranziner Kirche mit Grabplatten der Ritter Horn aus dem 14. Jahrhundert
  • Züssower Kirche mit Kanzel (aus dem Jahr 1634) und Zwölfapostel-Klappaltar
  • Vorpommersches Landwirtschaftsmuseum in Züssow
  • bronzezeitliches Hügelgrab bei Ranzin ( Dachsberg )
  • mittelalterlicher Turmhügel in Ranzin
  • mittelalterlicher Turmhügel in Züssow (im Park)
  • Königseiche im Oldenburger Holz

Ortsteile

  • Nepzin
  • Oldenburg
  • Thurow
  • Züssow

Sonstiges

In der Nähe des Ortsteils Moeckow befindet sich bei 53°59'48" nördlicher Breite und 13°35'52" östlicher Länge ein Sendemast der Deutschen Telekom, der zusammen mit dem Sendemast auf Garz/Rügen das zweithöchste Bauwerk in Mecklenburg-Vorpommern darstellt. Er wird aber im Unterschied zu diesen nur von wenigen Funkdiensten genutzt.

Partnergemeinde

Weblinks


en:Züssow

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