Meinestadt.de - Zossen - 26.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Teltow-Fläming | |
| Höhe: | 38 m ü. NN | |
| Fläche: | 179,57 km² | |
| Einwohner: | 17.441 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 97 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15806 | |
| Vorwahl: | 03377 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TF | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 72 477 | |
| Stadtgliederung: | 7 Orts- und 9 Gemeindeteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 20/21 15806 Zossen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Michaela Schreiber (parteilos) | |
| Lage der Stadt Zossen im Landkreis Teltow-Fläming | ||
| Datei:Zossen in TF.png | ||
Zossen ist eine Stadt im Landkreis Teltow-Fläming am Nottekanal in Brandenburg, südlich von Berlin an der B 96 gelegen. Der Stadt wurden im Jahre 2003 mehrere kleine Nachbarorte eingemeindet. Zossen ist wie sehr viele Ortschaften in Brandenburg ursprünglich eine slawische Gründung.
Inhaltsverzeichnis |
Seit der Gemeindegebietsreform 2003 besteht Zossen aus folgenden Orts- und Gemeindeteilen
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Der Name Zossen leitet sich vermutlich von der slawischen Bezeichnung für die Kiefer ab. Die genaue Bedeutung ist unbekannt.
Zwischen Berlin-Marienfelde und Zossen wurden zwischen 1901 und 1904 verschiedene Schnellfahrtversuche mit elektrischen Lokomotiven und Triebwagen durchgeführt. Diese Fahrzeuge wurden mit Drehstrom von 15 kV und variabler Frequenz angetrieben. Die Stromzuführung erfolgte über drei übereinander angeordnete Oberleitungen.
In Zossen (Ortsteil Wünsdorf) liegt ein großes Areal, das von 1945 bis 1994 als sowjetische Militäranlage diente und seit 1994 zivil genutzt wird. Es war schon im Ersten Weltkrieg eine militärische Anlage, wo im so genannten „Halbmondlager“ muslimische Kriegsgefangene untergebracht wurden, die bei der russischen, britischen und französischen Armee gekämpft hatten. Diese Gefangenen kamen aus Innerasien, Nord- und Westafrika und Indien. Für sie wurde sogar eine Moschee aus Holz errichtet. Man wollte die Gefangenen durch gute Behandlung und propagandistische Beeinflussung für die deutsche Seite einnehmen. Fernziel war auch die Auslösung von Aufständen in der moslemischen Welt gegen Deutschlands Kriegsgegner. Diese Pläne wurden allerdings dann aufgegeben. Im Weinbergelager wurden sonstige französische und russische Kriegsgefangene untergebracht. Von 1943 bis 1945 hatte das Oberkommando des deutschen Heeres sein Hauptquartier in Zossen (Ortsteil Wünsdorf).
Partnerstädte der Stadt sind Wittlich in Rheinland-Pfalz und die Stadt Delbrück aus dem Kreis Paderborn in Nordrhein-Westfalen.
Sehenswert ist in Zossen die barocke als Quersaalkirche ausgeführte Dreifaltigkeitskirche, deren Grundstein am 24. Mai 1734, auf dem Fundament der Vorgängerin, einer Fachwerkkirche, gelegt wurde. Kanzel und Altar der Kirche stehen in der Mitte des Raumes, gegenüber dem Turm. 1938 wurde die Kirche renoviert, wobei eine Zwischendecke nicht verwirklicht wurde, so dass die „sarg“ähnliche Holzdecke weiter sichtbar ist.
Vom ehemaligen Militärbahnhof Zossen aus starten seit 2003 Draisinen ihre Fahrt auf der ehemaligen Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn. Unter dem Namen Erlebnisbahn Zossen-Jüterbog gehört diese Bahnstrecke neben der Flaeming-Skate zu den touristischen Attraktionen der Region. Mit 40 Kilometern Strecke ist sie die längste Draisinenstrecke Deutschlands. Die Bahnstrecke wurde 1875 gebaut und wurde zu Beginn vom Militär genutzt. 1903 stellte eine AEG-Versuchsbahn mit 210 km/h den damaligen Geschwindigkeitsrekord für Fahrzeuge auf.[5]
Im Ortsteil Wünsdorf befindet sich innerhalb des ehemals von den sowjetischen Streitkräften genutzten Areals eine der wenigen Bücherstädte Deutschlands. Am Großen Wünsdorfer See liegt das Strandbad Zossen-Wünsdorf.
Berühmte Personen, die aus Zossen stammen: Louis Günther (3. Juni 1896 bis 11. Oktober 1946)
81 Meter hoher Fernmeldeturm aus Stahlbeton östlich von Glienick bei 52°15'16"N 13°23'52"E, erbaut zu DDR-Zeiten.
Das Gelände um den Turm, der durch die Bundesnetzagentur betrieben und bewirtschaftet wird, soll zu einem Freizeit-, Sport- und Erholungspark umgestaltet werden.
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