Meinestadt.de - Wutha-Farnroda - 26.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Wartburgkreis | |
| Höhe: | 232–470 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,55 km² | |
| Einwohner: | 6976 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 191 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99848 | |
| Vorwahl: | 036921 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WAK | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 63 092 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Eisenacher Str. 49 99848 Wutha-Farnroda |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Torsten Gieß (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Wutha-Farnroda im Wartburgkreis | ||
| Datei:Wutha-Farnroda in WAK.png | ||
Wutha-Farnroda ist mit ca. 7000 Einwohnern die größte Gemeinde in Thüringen ohne Stadtrecht.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt am Fuße der Hörselberge (484 m ü. NN), im Südwesten grenzt sie an den Rennsteig. Sie liegt 5 km östlich der Wartburg im Thüringer Wald bzw. in dessen Vorland an der alten Handelsstraße Via Regia.
Die Landschaft um Wutha-Farnroda wird im Norden von den Hörselbergen geprägt. Als höchster Punkt der Gemeinde gilt der mit dem Nachbarort Ruhla geteilte Hangstein (483,5 m ü. NN). Anteilig in der Wuthaer und Kahlenberger Gemarkung befindlich sind der Herrenberg (452 m ü. NN) und der Kleine Hörselberg (436,2 m ü. NN). In der Mosbacher Gemarkung befindlich sind: Hangstein (483,3 m ü. NN), Großer Drachenstein (470,5 m ü. NN), Elsterberg (449,8 m ü. NN), Heiligenberg (425,4 m ü. NN) und der Triftberg (402,9 m ü. NN). In der Farnrodaer Gemarkung befindlich sind: Großer Ebertsberg (397,6 m ü. NN), Rehberg (368,4 m ü. NN) und der sagenumwobene Wittgenstein (326,5 m ü. NN). In der Schönauer und Deubacher Gemarkung befindlich sind der sagenhafte Kambühl 453,6 m ü. NN) und der Fuchsberg an der Seebacher Grenze (427,5 m ü. NN). [2]
Die Hörsel bildet mit ihren Zuflüssen Erbstrom, Mosbach, Deubach und Burbach das natürliche Gewässersystem. Der untere Abschnitt des Erbstroms wurde im Frühmittelalter auch als Wuthaha bezeichnet - daher der Ortsname Wutha. Das Quellgebiet südlich der Ortslage von Farnroda ist Trinkwasserschutzgebiet. Zahlreiche kleine Teiche befinden sich in allen Ortsteilen und werden zur Fischzucht genutzt. Der Farnrodaer Schlossteich dient im Sommer auch als Gondelteich im Parkgelände.
Im Norden und Osten grenzt Wutha-Farnroda an die Gemeinde Hörselberg-Hainich, im Südosten an die Gemeinde Seebach im Süden an die Stadt Ruhla, im Südwesten an die Gemeinde Marksuhl und im Nordwesten an die kreisfreie Stadt Eisenach.
Wutha-Farnroda besteht aus den Ortsteilen
Die Herren von Farnroda wurden 1260 erstmals erwähnt, Kirche und Ort Farnroda erstmals 1272 bzw. 1278. Die Herrschaft Farnroda umfasste neben Farnroda u. a. auch Eichrodt, Wutha, Seebach und Burbach und war seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Burggrafen von Kirchberg, die Farnroda lange Zeit als Hauptsitz nutzten, bis es 1799 als erledigtes landgräflich-thüringisches Lehen an den Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach zurückfiel. In Farnroda kann man noch den Turm einer inzwischen nicht mehr existierenden Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert besichtigen. Die dortige Laurentiuskirche mit separatem Glockenturm wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt.
Wutha ist aus zwei ländlichen Siedlungen entstanden, aus dem westlich gelegenen Eichrodt (1349 als Eichriet erwähnt) und dem östlich gelegenen Wutha – ursprünglich Wuathaha (der wütende rollende Bach, Ersterwähnung ebenfalls 1349). Mindestens seit Anfang des 19. Jahrhunderts bildeten Eichrodt, Wutha, der Rehhof und Burbach eine Gemeinde mit dem Namen Eichrodt.
Zwischen Eichrodt und Fischbach (letzteres seit 1922 zu Eisenach) befreite am 17. Oktober 1806 Leutnant Hellwig mit 55 Husaren 4000 in der Schlacht bei Jena und Auerstedt gefangengenommene Preußen aus den Händen der napoleonischen Armee. Seit 1907 erinnert eine Tafel an einem steinernen „Hellwig-Denkmal“ an der Bundesstraße 7 in der Nähe der Autobahnauffahrt daran.
1922 wurde Eichrodt nach Eisenach eingemeindet (Burbach kam zu Kahlenberg) und 1924 – wie zahlreiche andere Umlandgemeinden – wieder aus Eisenach ausgemeindet. Seitdem trug die Gemeinde den Namen Wutha.
Ältester Ortsteil der Gemeinde ist Mosbach (erstmals erwähnt 1197). Kittelsthal (heute Stadtteil der Stadt Ruhla) gehörte bis ins 18. Jahrhundert zu Mosbach. Beide Dörfer bilden noch heute eine gemeinsame Kirchgemeinde.
Kahlenberg wurde 1250, Schönau und Deubach wurden 1350 erstmals erwähnt. Bis zur Gründung des Landes Thüringen am 1. Mai 1920 gehörten diese Orte lange Zeit zum Herzogtum Sachsen-Gotha, bis 1828 zum Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg und bis 1918 zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, danach bis 1920 zum Freistaat Sachsen-Gotha.
Wutha und Farnroda gehören seit dem 1. Januar 1987 durch den Bau des Wohngebietes Mölmen als Gemeinde zusammen. Im Frühjahr 1994 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Mosbach, Schönau an der Hörsel und Kahlenberg eingegliedert.
Wutha-Farnroda wehrte sich am 18. Dezember 1997 vor dem Thüringer Verfassungsgerichtshof erfolgreich gegen eine Eingemeindung in die Stadt Eisenach.
Die Gemeinde Wutha-Farnroda ist bezogen auf die Einwohnerzahl die zweitgrößte Gemeinde im Wartburgkreis. 1990 lebten im heutigen Gemeindegebiet etwa 8900 Einwohner.
Die seit 1984 im Aufbau befindliche Plattenbausiedlung Auf dem Mölmen bildete einen Schwerpunkt des Wohnungsbauprogramms der DDR. Neben knapp 1700 Wohnungen entstanden zwischen 1984 und 1990 zwei Kindertagesstätten (Kindergärten mit Kinderkrippen), zwei Schulen (zehnklassige allgemeinbildende polytechnische Oberschulen), eine Wohngebietskaufhalle (HO), eine Wohngebietsgaststätte, ein hauptamtlich betreuter Jugendklub mit Diskothek, Arztpraxen und einer Ladenpassage. 1990 war der geplante Ausbau des Wohngebiets fast zur Hälfte fertiggestellt. Der Weiterbau wurde 1990 gestoppt.
Bis 1994 wuchs die Bevölkerung in dieser Plattenbausiedlung auf über 4000 Einwohner an. Seitdem stagniert sie. Insbesondere 1998/1999 bis 2002 verlor das Wohngebiet, besonders hervorgerufen durch den massiver Wegfall von Arbeitsbeschaffungsprogrammen, mehr als 1000 Einwohner. Die Leerstandsquote der Wohnblöcke im Wohngebiet betrug 2002 über 40 %. Seit 2003 erfolgte im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Ost ein radikaler Rückbau der vorhandenen Bausubstanz. Gleichzeitig konnte die Gemeinde das Wohngebiet mit Unterstützung dieses Förderprogramms der Bundesrepublik Deutschland massiv aufwerten. Es entstanden großzügige gestaltete Grünanlagen, der Kindergarten mit Kinderkrippe. Die Zufahrtsstraßen wurden saniert. Zwei neue Lebensmittelmärkte entstanden. Probleme bereiten gegenwärtig die in 1990 Jahren privatisierten Wohnblöcke die von Investoren gekauft wurden. Zwei dieser Gesellschaften (rund 700 Wohnungen) stehen vor der Zwangsversteigerung. Einige private Wohnblöcke verwahrlosen. Die Gemeinde ist nun bemüht, die Gläubigerbank bzw. einen künftigen Investor in das Stadtumbauprogramm einzubeziehen.
Die benachbarter Wohnsiedlungen (Rehbergsiedlung und Hörselbergblick, Wohnanlage Auf der Hutweide in Kahlenberg, Wohnanlage Eisenacher Straße in Eichrodt, Wohnanlage Stüblingshof und Am Schloßpark in Farnroda) sind Anfang/Mitte der 1990er Jahre entstanden.
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(Stand jeweils zum 31. Dezember)
20 Gemeinderatsmitglieder, letzte Gemeinderatswahl 2004
Das Hörselbergmuseum befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude neben der Schönauer Kirche, der alten Schule und dem Pfarrhaus. Das Heimatmuseum zeigt mit wechselnden Schwerpunkten die Geologie, Fauna und Flora der Hörselbergregion, erläutert die bekannten Höhlen der Hörselberge und Karsterscheinungen im Naturschutzgebiet, es widmet sich auch der Erforschung der Sagen und Mythen der Hörselberge. In der Dauerausstellung befinden sich eine Mineraliensammlung und eine umfangreiche Sammlung über das Backhandwerk. Eine Besonderheit ist der mehrfach im Jahresverlauf genutzte Gemeindebackofen, welcher von den Schönauer Backfrauen betrieben wird.
In den Treppenhäusern der Gemeindeverwaltung Wutha-Farnroda wurde auf Initiative des in Wutha-Farnroda wohnenden und aus Bulgarien stammenden Malers Todor Naidenow eine Galerie etabliert, die halbjährlich wechselnd Künstlern die Möglichkeit gibt, ihre Bilder, Kunstfotografien und Skulpturen auszustellen.
Der Vorraum des heute als Gemeindebibliothek, Fremdenverkehrsstelle und Vereinsgebäude genutzten alten Rathauses von Farnroda ist seit 2006 ein Diorama Schloßanlage Farnroda um 1900 ausgestellt. Es wurde von Winfried Nolte unter Mitarbeit von Karl Rennert gebaut. Die Idee dazu hatte Karl Rennert, der am 16. Dezember 2008 100 Jahre alt wird.
Das musikalische Leben wird durch den Volkschor Mosbach e. V., den Männergesangsverein Schönau e. V. und die Kirchenchöre in Farnroda, Mosbach und Schönau geprägt.
Der Ortsteil Farnroda zeichnet sich durch ein historisches Ortszentrum aus. Neben dem Schlossturm Farnroda aus dem 12. Jahrhundert liegt ein Schlosspark. Die Laurentiuskirche wurde mit einem mittelalterlichen separat stehenden Glockenturm erbaut. Die Grundschule Farnroda aus dem Jahr 1909 steht noch heute.
Auch der Ortsteil Eichrodt verfügt über ein historisches Ortszentrum. Dort stehen auch das Hellwigdenkmal und die Alte Schule Eichrodt. In Wutha steht das historische Gebäude der ehemaligen Landmaschinenfabrik Röber/Petkus. Im Straßendorf Mosbach steht eine Kirche mit historischer Orgel.
In Burbach findet sich der ehemalige Vierseithof, ein Gehöft mit Resten eines Wassergrabens. Auch die Kirche von Deubach ist sehenswert.
Der Röbersche Park am Rathaus gehört zu den Schönsten der Region. Er gehörte wie die beiden Gebäude der Gemeindeverwaltung bis 1952 der Familie Röber. Diese besaß die auf der gegenüber dem Rathaus gelegene Spezialfabrik für Reinigungs- und Sortiermaschinen (heute: Petkus Technologie GmbH).
In Farnroda befindet sich der Schlosspark mit Teich, Spielplatz, einem Verkehrsgarten und einem Festplatz für Freiluftveranstaltungen.
Im Gemeindegebiet existieren viele Naturdenkmäler. Dazu gehören der kleine Hörselberg, die Mosbacher Linde, die Linden am Hellwigdenkmal, das Kirchtal (FND), der Hangstein, der Mosbacher Ochsenstall, der Drachenstein, die Wuthaer Verwerfung (FND), der Wittgenstein und der Große Ebertsberg (NSG).
Ein Ehrenmal In den Erlengräben in der Gemeinde Wutha-Farnroda wurde im Jahr 1946 errichtet und erinnert an 455 namentlich genannte sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die in Eisenach und Umgebung im Zweiten Weltkrieg Opfer von Zwangsarbeit wurden, bei Luftangriffen oder Seuchen zu Tode kamen.
Die Gemeinde verfügt über zahlreiche Sport- und Freizeitangebote.
Die Fußball- und Sportplätze befinden sich in Farnroda (an der Hörselberghalle) und in Mosbach (Langetalswiese).
In Mosbach befindet sich ein Schwimmbad (Waldbad Mosbach).
In Deubach, Mosbach, Farnroda und Auf dem Mölmen gibt es Bolzplätze.
Für die Hallensportarten stehen als Sporthallen die Hörselberghalle in Farnroda und die Triftberghalle in Mosbach zur Verfügung. Diese Hallen dienen auch Fest- und Kulturveranstaltungen. In der Hörselberghalle ist eine Kegelbahn integriert.
Für den Amateur-Reitsport bietet der Reiterhof in Kahlenberg im Zapfengrund Gelegenheit. Die Reiterhöfe im Gefilde und Trenkelhof am Stadtrand von Eisenach nutzen die ausgedehnten Wald- und Wiesenareale um Mosbach und Wutha zu Übungs- und Erlebnistouren.
Der Boxclub Wutha-Farnroda wird vom zweifachen kasachischen Meister und Sieger der sowjetischen Militärmeisterschaft 1984, Viktor Bitjakow geführt.
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Kletterfelsen im Mosbacher Hansbachtal, hier kann man an unterschiedlich schwierigen Felspartien das Klettern erlernen.
Für die Hundesportfreunde befindet sich eine Trainingsanlage in Farnroda, am Wittgenstein.
Am Jugendclub Crocodil im Wohngebiet Mölmen wurde eine Halfpipe angelegt.
Die ehemalige Skihütte am Rehberg erinnert an den Wintersportverein, welcher wegen Schneemangel heute zumeist im benachbarten Ruhla aktiv ist. Früher vorhandene Sprungschanzen sind nicht mehr vorhanden.
Die ersten Höhepunkte im Jahresverlauf bieten die Prunksitzungen und der Kinderfasching des Farnrodaer Karnevalsverein FKV 1965 e.V.
Traditionell wird der Maifeiertag in Farnroda im Schlosspark und bei der Schönauer Feuerwehr begangen.
In Schönau wird Mitte Mai das Museumsfest veranstaltet.
Am bzw. um den Johannistag findet in der Schönauer Trift auch das Johannisfeuer statt.
Meist Anfang Juni findet in Farnroda das Schlossparkfest der Feuerwehr statt.
Im Herbst findet zuerst die Kirmes in Schönau (1. Septemberwochenende), dann in Mosbach (1. Oktoberwochenende) statt.
Mitte September ist das Backfrauenfest in Schönau.
Auch der Unabhängigkeitstag der Gemeinde am 18. Dezember wird gefeiert.
Der Tag des offenen Denkmals und der Mühlentag am Pfingstmontag verzeichneten alljährlich Besucherzuwächse.
Der Heimat- und Wanderverein Hörselberggemeinde e. V. organisiert jährlich seine Teilnahme am Eisenacher Sommergewinnszug, den Kräutersonntag am Hörselberg das Erntedank- und Herbsfest auf dem Großen Hörselberg und die Märchenwaldwanderung am Kleinen Hörselberg mit einer vorweihnachtliche Bescherung für die Jüngsten.
Wutha-Farnroda liegt verkehrsgünstig an der B 7 (Eisenach-Gotha). Hier beginnt auch die B 88 in Richtung Ilmenau. An der A 4 (Frankfurt am Main–Dresden) gibt es aus/in Richtung Frankfurt eine Anschlussstelle.
In den Ortsteilen Wutha und Schönau befinden sich je ein Bahnhof an der Thüringer Bahn (Frankfurt am Main–Halle/Leipzig). Bis zum Jahr 1967 gab es in Farnroda ebenfalls einen Bahnhof an der inzwischen stillgelegten Strecke der Rühler Bimmel.
Wutha-Farnroda wird durch die im Ort ansässige Verkehrsgesellschaft Wartburgkreis mbH und den Regionalverkehr Gotha bedient:
| Linie | Fahrstrecke |
|---|---|
| L-40 | Eisenach – Wutha-Farnroda – Seebach |
| L-42 | Eisenach – Wutha-Farnroda – Kleiner Inselsberg – Tabarz |
| L-43 | Eisenach – Wutha-Farnroda – Ruhla |
| L-48 | Eisenach – Wutha – Schönau – Sättelstädt – Mechterstädt |
| L-49 | Eisenach – Wutha - Mosbach |
| L-71 | Eisenach – Wutha-Farnroda – Seebach – Ruhla – Bad Salzungen |
| L-840 | Eisenach – Wutha-Farnroda – Thal (Ruhla) – Tabarz – Friedrichroda |
Neben der Bedeutung für die Beförderung von Schülern ist der Busverkehr auch wichtig als Zubringer zum Bahnhof und für die auf Wandertourismus orientierten Umlandgemeinden.[3]
Die Gemeinde sorgt für eine gute und wohnortnahe Betreuung der jüngsten Einwohner: Kindergarten und Kinderkrippe Am Fliederweg befinden sich in Wutha/Mölmen, die Einrichtung wurde 2004/2005 umfassend neu gestaltet; der Bertold-Anzius-Kindergarten im Ortsteil Farnroda wurde dankt der privaten Bertold-Anzius-Stiftung als Neubau im Dezember 2006 eingeweiht; der Kindergarten der Mosbacher Waldspatzen befindet sich im Zentrum der langgezogenen Ortslage, der Kindergarten der Schönauer, Deubacher und Kahlenberger Hörseltalzwerge befindet sich im Ortszentrum der Gemeinde Schönau. Für die Freizeitaktivitäten der Schüler und Jugendlichen besteht der Jugendclub „Crocodile“.
Im Ortsteil Kahlenberg betreibt der Diakonie-Verbund Eisenach GmbH das Wohnheim „Elisabethenhöhe“.
In den Ortsteilen Wutha, Farnroda, Mosbach und Schönau bestehen Stützpunkte der Freiwilligen Feuerwehr.
Im Ortsteil Farnroda gibt es die Grundschule Am Schlosspark, im Wohngebiet Mölmen die Grundschule Hörselbergschule sowie die Regelschule Wutha-Farnroda. Im Ortsteil Farnroda gibt es eine Gemeindebibliothek. Die Volkshochschule Eisenach ist mit Bildungsangeboten zur Erwachsenenbildung vertreten.
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