Samstag, 26.05.2012



Lexikon Suche


Wurmannsquick

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Wurmannsquick
Wurmannsquick
Deutschlandkarte, Position von Wurmannsquick hervorgehoben
48.3512.783333333333500Koordinaten: 48° 21′ N, 12° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Rottal-Inn
Höhe: 500 m ü. NN
Fläche: 49,09 km²
Einwohner: 3657 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84329
Vorwahl: 08725
Kfz-Kennzeichen: PAN
Gemeindeschlüssel: 09 2 77 153
Marktgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Marktverwaltung: Marktplatz 30
84329 Wurmannsquick
Webpräsenz:
Bürgermeister: Ludwig Watzinger (CSU)
Die katholische Pfarrkirche St. Andreas

Wurmannsquick ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Wurmannsquick liegt in der Region Landshut inmitten typisch niederbayerischer Hügellandschaft etwa 6 km südlich von Eggenfelden, 20 km nördlich von Altötting, 25 km nordwestlich von Simbach und 19 km von der Kreisstadt Pfarrkirchen entfernt. Der Markt Wurmannsquick befindet sich direkt an der B 20 sowie 6 km vom nächst gelegenen Bahnhof an der Regionalbahnstrecke Passau–Mühldorf in Eggenfelden entfernt.

Gemeindegliederung

Der Markt besteht aus folgenden 7 Ortsteilen.

Einwohnerzahlen

In der Gemeinde Wurmannsquick wohnen laut Website 3.887 Bürger, davon 67 ausländische Bürger aus 29 Nationen.

  • Wurmannsquick etwa 1.575 Personen
  • Hirschhorn etwa 764 Personen
  • Martinskirchen etwa 419 Personen
  • Rogglfing etwa 377 Personen
  • Langeneck etwa 173 Personen
  • Hickerstall etwa 380 Pesonen
  • Lohbruck etwa 199 Personen

[1]

Die Geschichte des Marktes Wurmannsquick

Entstehung

Obwohl eine frühere Besiedlung im 10. Jahrhundert vermutet wird, stammt der erste urkundliche Nachweis erst aus dem Jahre 1220. Damals war Wurmannsquick im Besitz der Wittelsbacher. Im Jahre 1365 bekam Wurmannsquick von Herzog Stephan dem Älteren die niedere Gerichtsbarkeit und das Marktrecht verliehen. Das Recht des Wochenmarktes erhielt der Markt 1473 von Herzog Ludwig und Herzog Albrecht stattete ihn mit zwei weiteren Jahrmärkten aus. Der Ortsteil Hirschhorn wurde bereits 1165 urkundlich erwähnt und war Sitz einer Hofmark. Rogglfing war nachweislich 1190 Herrschaftssitz der Grafen von Ortenburg.

Der große Marktbrand

Am 3. Juni 1875 brannte der Markt fast völlig ab. Es gelang den Bewohnern von Wurmannsquick jedoch in kürzester Zeit den Markt in alter Größe und Schönheit wieder aufzubauen. Die Pfarrkirche St. Andreas wurde im Jahre 1889 im neuromanischen Stil wieder aufgebaut.

Kirche

Die Pfarrkirche St. Andreas wurde 1889 fertiggestellt und eingeweiht. 2002 wurde die Kirche dann unter Pfarrer Johann Forster renoviert. Der jetzige Pfarrer ist Michael Bichler.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Marktplatz
  • Neugestalteter Marktplatz – ein langgestreckter, aber auch schöner, moderner Marktplatz.
  • Neuromanische Kirche aus dem Jahre 1889, renoviert im Jahre 2002.
  • Hof-Theater Hinterholzen, ein kleines Theater in einen Heustadel gebaut, mit vierzig Sitzplätzen.


Persönlichkeiten

Wurmannsquick ist Geburtsort und Wirkungsstätte des bekannten Kirchenmalers Franz Xaver Zattler (1833-1907), der oft als der „niederbayrische Nazarener“ bezeichnet wird.

Bürgermeister

  • 1. Bürgermeister: Ludwig Watzinger
  • 2. Bürgermeister: Franz Weinfurtner

Pfarrer

Michael Bichler

Ehrenbürger

Altbürgermeister Alois Renner

Einzelnachweise

  1. [http//www.Wurmannsquick.de Wurmannsquick.de] Stand:31.12.2007

Weblinks

en:Wurmannsquick

eo:Wurmannsquick it:Wurmannsquick nl:Wurmannsquick pl:Wurmannsquick ro:Wurmannsquick ru:Вурмансквик vo:Wurmannsquick