Meinestadt.de - Woldert - 26.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Neuwied | |
| Verbandsgemeinde: | Puderbach | |
| Höhe: | 255 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,03 km² | |
| Einwohner: | 619 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 123 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 57614 | |
| Vorwahl: | 02684 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NR | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 38 078 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstraße 13 56305 Puderbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Michael Heinrichs | |
Woldert ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Puderbach an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Puderbach hat.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ort liegt ein wenig abseits der großen Verkehrsadern östlich von Puderbach am Rande des Naturparks Rhein-Westerwald.
Zur Gemeinde Woldert gehören die Ortsteile Woldert und Hilgert.
Beide zur Gemeinde gehörenden Dörfer gehören zu den sogenannten Rodungsorten. Woldert hieß im Jahr 1324 Nyderwoltroyde, es muss also damals ein „Niederwoldert“ und ein „Oberwoldert“ gegeben haben. Im Jahr 1478 wird Woldert Wolterote genannt, später Wolderoth. Hilgert hieß früher „Hilgerrode“.
Wegen der Zugehörigkeit zur Grafschaft Wied-Runkel besaßen die Walpoden von Reichenstein in Woldert Ländereien (1478). Im Jahre 1582 hatte Woldert acht und Hilgert vier Häuser.
Woldert gehörte bis 1806 zur Grafschaft Wied-Runkel, 1815 kam die Gemeinde in den neu gebildeten Kreis Neuwied und damit zur preußischen Rheinprovinz, Woldert gehörte zur Bürgermeisterei Niederwambach. Im Jahr 1937 wurde diese mit der Bürgermeisterei Puderbach vereinigt. Seitdem gehört Woldert zur Verbandsgemeinde (früher Amt) Puderbach.
Die Mühle in Hilgert bestand bereits im 17. Jahrhundert und war eine gräflich-wiedische Bannmühle. Zum Mühlenbann gehörten die Dörfer Hilgert, Woldert, Weroth und Dendert. Nach einer Pachturkunde aus dem Jahr 1690 musste der Pächter jährlich 110 Reichstaler an Pacht zahlen. Der Mühlenbann wurde 1845 aufgehoben und der Fürst zu Wied verkaufte die Mühle für 1.505 Taler.
Die heutige Gemeinde entstand am 16. März 1974 durch Zusammenschluss der beiden Gemeinden Woldert und Hilgert.
Der Gemeinderat besteht aus 12 Ratsmitgliedern sowie dem ehrenamtlichen und vorsitzenden Ortsbürgermeister. Diese wurden bei den Kommunalwahlen am 13. Juni 2004 in einer Mehrheitswahl gewählt.
Die Blasonierung lautet: „Rechts in Silber vier rote Schrägbalken, belegt von einem stehenden, nach links schauenden Pfau; links in Rot zwei silberne Ähren und unten, in eingeschweifter Spitze, in Silber ein rotes Mühlrad mit acht Speichen und acht Schaufeln.“
Erläuterung: Die Wappenfarben Rot ind Silber sowie der Pfau deuten darauf hin, dass Woldert früher zur Grafschaft Wied gehörte, es sind die Farben der Grafen von Wied-Isenburg-Braunsberg. Die Ähren zeigen an, dass in der Gemeinde Woldert die Landwirtschaft dominierte. Mit dem Mühlrad wird angezeigt, dass sich in beiden zur Gemeinde gehörenden Dörfern Getreidemühlen befanden.
Im Rahmen der mit Wirkung vom 17. März 1974 ausgeführten Gebietsreform in Rheinland-Pfalz wurde mit diesem Datum die bis dahin selbstständige Gemeinde Hilgert in die Ortsgemeinde Woldert eingegliedert.
Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Dierdorf an der A 3. Der nächstgelegene ICE-Bahnhof ist in Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.
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