Meinestadt.de - Wipfratal - 26.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Hilfe zu Wappen |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Ilm-Kreis | |
| Höhe: | 319 m ü. NN | |
| Fläche: | 49,8 km² | |
| Einwohner: | 2915 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99310 | |
| Vorwahl: | 03629 | |
| Kfz-Kennzeichen: | IK | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 70 053 | |
| Gemeindegliederung: | 12 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | In Branchewinda 44 99310 Wipfratal |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Werner Schmidt (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Wipfratal im Ilm-Kreis | ||
| Datei:IK Wipfratal.PNG | ||
Wipfratal ist eine Gemeinde im Ilm-Kreis in Thüringen. Sie liegt zwischen den drei größten Städten des Kreises: Arnstadt im Norden, Ilmenau im Süden und Stadtilm im Osten. Die Gemeinde wurde 1994 gebildet und umfasst zwölf Ortsteile, von denen Marlishausen mit Abstand der größte ist. Der Sitz der Gemeindeverwaltung liegt jedoch im Dorf Branchewinda. Benannt ist die Gemeinde nach dem Fluss Wipfra, an dem sieben der zwölf Ortsteile liegen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt zwischen dem Thüringer Becken im Norden und dem Thüringer Wald im Süden. Sie wird durch einen etwa 500 Meter hohen Höhenzug in der Mitte in zwei Teile geteilt. Nördlich davon liegen im relativ ebenen Land an der Wipfra die Dörfer Roda, Görbitzhausen, Hausen, Marlishausen und Ettischleben sowie westlich des Flusses die Orte Branchewinda und Dannheim. Die landwirtschaftlich geprägte Landschaft ist hier waldarm und liegt in einer Höhe von 300 bis 400 Metern.
Der südliche Gemeindeteil ist bereits hügeliger und beherbergt die Orte Wipfra und Neuroda an der Wipfra sowie die westlich gelegenen Dörfer Schmerfeld, Reinsfeld und Kettmannshausen. Dieser waldarme Talkessel wird im Westen von den Reinsbergen begrenzt, die über 600 Meter hoch sind. Nördlich verbindet eine bewaldete Hügelkette die Reinsberge im Westen und den Willinger Berg im Osten. Die östliche Begrenzung sind Willinger und Sandberg, im Süden liegt die Talsperre Heyda. Vorherrschende Baumarten sind Fichte und Kiefer, der Boden besteht aus Muschelkalk und gehört zur Ohrdrufer Platte.
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Alkersleben - Bösleben-Wüllersleben - Ilmtal - Wolfsberg - Ilmenau - Plaue - Arnstadt - Dornheim
Die zwölf Ortsteile der Gemeinde sind:
| Ortsteil | Einwohner 31. Dez. 2004 |
Fläche | Höhe ü. NN | Ersterwähnung |
|---|---|---|---|---|
| Branchewinda | 169 | 3,33 km² | 387 m | 876 |
| Dannheim | 294 | 6,47 km² | 377 m | 750 |
| Ettischleben | 157 | 3,49 km² | 312 m | 750 |
| Görbitzhausen | 118 | 1,62 km² | 341 m | 1186 |
| Hausen | 159 | 1,67 km² | 332 m | 932 |
| Kettmannshausen | 95 | 2,01 km² | 414 m | 1450 |
| Marlishausen | 1.161 | 7,74 km² | 319 m | 750 |
| Neuroda | 197 | 5,12 km² | 402 m | 1378 |
| Reinsfeld | 195 | 5,49 km² | 448 m | 1209 |
| Roda | 75 | 2,81 km² | 340 m | 1239 |
| Schmerfeld | 91 | 2,99 km² | 430 m | 1303 |
| Wipfra | 186 | 5,06 km² | 402 m | 1348 |
Die Gemeinde Wipfratal wurde 1994 gebildet. Die Orte sind teils deutlich über 1000 Jahre alt und von Fachwerkgehöften geprägt. Die Orte im nördlichen Gemeindeteil gehörten bis 1920 zum Amt Arnstadt des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen. Der südliche Teil war zersplittert: Schmerfeld und Wipfra gehörten zum Amt Ilmenau im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, Neuroda und Kettmannshausen zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha und Reinsfeld zum Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen. Im neu gebildeten Land Thüringen gehörte das Gebiet der Gemeinde zunächst zum Landkreis Arnstadt, der 1952 geteilt wurde. Die Orte der Gemeinde verblieben im nun zum Bezirk Erfurt gehörenden Kreis Arnstadt. 1994 ging dieser im Ilm-Kreis auf.
Entwicklung der Einwohnerzahl:
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Erfüllende Gemeinde für Wipfratal ist die Stadt Arnstadt.
Der Rat der Gemeinde Wipfratal besteht aus 14 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)
Der ehrenamtliche Bürgermeister Werner Schmidt wurde am 27. Juni 2004 gewählt.
Die Wirtschaft der Gemeinde ist von der Landwirtschaft und der Viehwirtschaft geprägt. Industrie gab und gibt es nicht. Viele Einwohner pendeln zum Arbeiten in die Städte der Umgebung, von denen die Gemeinde Wipfratal mit ihrem billigen Bauland in den letzten Jahren deutlich profitieren konnte. So stieg die Einwohnerzahl seit der Gemeindegründung 1994 um etwa 400 Personen an und in Marlishausen entstanden größere Einfamilienhaussiedlungen. Im Ortsteil Hausen wurde ein altes Bauerngehöft zum Öko-Hof Hausen umgestaltet.
Am Westrand des Ortsteils Marlishausen befindet sich die Anschlussstelle Anstadt-Süd der Autobahn A 71, die die Gemeinde in Nord-Südrichtung durchquert. Der Verkehr zwischen den Ortsteilen verläuft über Landes- und Kreisstraßen. Marlishausen verfügt zudem über einen Bahnhof an der Bahnstrecke Arnstadt–Saalfeld. Durch die Gemeinde führt parallel zur A 71 auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt.
Ein Gedenkstein auf dem Friedhof in Reinsfeld erinnert an sechs Opfer eines Todesmarsches von KZ-Häftlingen, der gegen Endes des Zweiten Weltkrieges durch die Gemarkung der Gemeinde führte. Sie, wie auch die anderen Opfer, die in Kettmannshausen und Dannheim begraben sind, wurden von SS-Angehörigen ermordet.[2]
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Branchewinda | Dannheim | Ettischleben | Görbitzhausen | Hausen | Kettmannshausen | Marlishausen | Neuroda | Reinsfeld | Roda | Schmerfeld | Wipfra
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