Meinestadt.de - Wingst - 26.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Cuxhaven | |
| Samtgemeinde: | Am Dobrock | |
| Höhe: | 9 m ü. NN | |
| Fläche: | 55,62 km² | |
| Einwohner: | 3537 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 64 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 21789 | |
| Vorwahl: | 04778 | |
| Kfz-Kennzeichen: | CUX | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 52 056 | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Reinhard Poppe | |
Wingst ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Am Dobrock im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Wingst liegt ca. 35 Kilometer östlich der Mündung der Elbe in die Nordsee und nur etwas westlich des Unterlaufs der Oste. Die Ortsteile der Gemeinde befinden sich rund um den Höhenzug Wingst. Sie liegen nordwestlich von Hemmoor an der B 73 und an der Grünen Küstenstraße.
Im Südwesten der Gemeinde Wingst befindet sich der Balksee.
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Das Waldmuseum präsentiert Flora und Fauna des Wingster Waldes. Es wurde 1966 eröffnet und ist in einem ca. 300 Jahre alten Lehm-Fachwerkhaus, das unter Denkmalschutz steht, untergebracht. Das Alter des Hause lässt sich deshalb so gut nachweisen, da es 1739 als einzige Schule im Raum Wingst urkundlich erwähnt wurde. Es hatte nur ein kleines Klassenzimmer und eine noch kleinere Dienstwohnung für den Lehrer. Durch die Neukonzeption 1997 mit dem Ansatz, besonders Kindern die Zusammenhänge zwischen dem Lebensraum Wald im Zusammenspiel mit der Gefährdung durch den Menschen zu erklären, stiegen die Besucherzahlen stetig an. Das im Ortsteil Wassermühle, nahe dem Zoo in der Wingst und dem Deutscher Olymp gelegene Museum ist nur nach Anmeldung geöffnet.
Im Sommer 1972 wurde der heutige Zoo in der Wingst als Baby-Zoo von der Tierhandelsfirma Ruhe gegründet. Er war ausschließlich für die Aufnahme von Tierkindern aus anderen Zoos gedacht, in denen oft zu viele Tierbabys zur Welt kamen oder die von ihren Eltern nicht angenommen wurden. Solche Babys wurden angekauft und von TierpflegerInnen aufgezogen. Die Tiere gehörten oft zur „zweiten Generation“ von Zoo-Tieren und hatten sich an Menschen gewöhnt, während ihre Eltern noch „Wildfänge“ waren. Dieser Streichel-Zoo mit seinen vielen handzahmen Tieren war zu dieser Zeit einmalig in ganz Deutschland. In der Anfangszeit waren viele Gehege etwas eng. Der Zoo wird immer weiter modernisiert, um den Tieren ein besseres Umfeld zu schaffen.
Etwa ab dem Jahr 2000 wurde für den Zoo in der Wingst ein neues Konzept umgesetzt. Heute gibt es im Wingster Zoo ganze Tierfamilien in großzügigen, natürlich gestalteten Gehegen zu sehen. Dadurch stellen sich auch immer wieder Tierbabies ein, die aber im Gegensatz zu früher von ihren Müttern natürlich aufgezogen werden. In 2006/07 wurde der Zoo um einen Wolfs- und Bärenwald erweitert. Die Kernzone des Zoo, das Kontaktareal wurde in 2009 vollständig neu gestaltet und in der Gestaltung an einen klassichen niedersächischen Bauernhof angelehnt.
Das „Kamelienparadies Wingst“ ist seit vielen Jahren über die Region hinaus bekannt. Sie gehört zu den weltweit renommiertesten Kameliengärtnereien. Hier werden seit vielen Jahren Raritäten gezüchtet. Von Oktober bis Ende Mai ist die Blütezeit. Die Wingst beherbergt Europas größte Kamelienzucht.
Der Aussichtsturm befindet sich auf dem Hügel Deutscher Olymp (53 m hoch). Zurzeit ist dieser an den Wochenende und Feiertagen geöffnet.
Die Wingst lebt vor allem durch den Tourismus, was sich durch verhältnismäßig viele Ferienhäuser und Hotels und Herbergen abzeichnet. Durch die ruhige und unberührte Landschaft stellt davon einen großen Teil der Erholungstourismus.
In der Wingst gibt es einen Haltepunkt (Höftgrube) an der Eisenbahnstrecke von Bahnhof Hamburg nach Cuxhaven ("metronom"). Durch die Bundesstraße 73 über Stade und die Bundesautobahn 27 über Cuxhaven ist die Gemeinde an das Fernstraßennetz angebunden. Rund um die Wingst findet sich ein gutes Radwegenetz. Der Personennahverkehr wird über Anruf-Sammeltaxen organisiert.
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Quelle u. a.: |
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie und das Deutsche GeoForschungszentrum betreiben ein erdmagnetisches Observatorium in der Wingst, das seit 1938 arbeitet.[1][2]
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