Samstag, 26.05.2012



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Windhagen

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Windhagen in Rheinland-Pfalz. Für den Ortsteil der Stadt Gummersbach siehe Windhagen (Gummersbach).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Windhagen
Windhagen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Windhagen hervorgehoben
50.6441666666677.3575290Koordinaten: 50° 39′ N, 7° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Neuwied
Verbandsgemeinde: Asbach
Höhe: 290 m ü. NN
Fläche: 13,11 km²
Einwohner: 4324 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 330 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53578
Vorwahl: 02645
Kfz-Kennzeichen: NR
Gemeindeschlüssel: 07 1 38 077
Adresse der Verbandsverwaltung: Flammersfelder Straße 1
53567 Asbach
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Josef Rüddel (CDU)
St. Bartholomäus in Windhagen

Windhagen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Asbach an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Asbach hat.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde Windhagen liegt am Übergang vom Siebengebirge in den sich nach Osten erstreckenden Westerwald, unmittelbar an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Der höchste Bodenpunkt des Gemeindegebietes wird mit 320 m ü. NN nahe der Ortschaft Vierwinden erreicht.

Nachbargemeinden von Windhagen sind Bad Honnef (Nordrhein-Westfalen) mit dem Stadtbezirk Aegidienberg im Norden, Buchholz (Westerwald) und Asbach im Nordosten , Neustadt (Wied) im Südosten sowie Vettelschoß im Westen. Die am nächsten gelegenen größeren Städte sind Neuwied, Bonn und Siegburg, jeweils etwa 30 km entfernt. Teile des Gemeindegebietes liegen im Naturpark Rhein-Westerwald.

Gemeindegliederung

  • Adamstal
  • Birken
  • Frohnen
  • Günterscheid
  • Hallerbach
  • Hecken
  • Hohn
  • Hüngsberg
  • Johannisberg
  • Köhlershohn
  • Niederwindhagen
  • Oberwindhagen

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 893 im Prümer Urbar.

Die heutige Gemeinde entstand am 7. November 1970 durch Zusammenschluss der Gemeinden Windhagen und Rederscheid.

Inventur 1660

Im 17. Jahrhundert gehörte Windhagen zum Amt Altenwied. Das Amt Altenwied gehörte zum Erzstift Köln und gliederte sich in drei Kirchspiele: Asbach, Neustadt und Windhagen. Auf Anordnung des Erzbischofs Maximilian Heinrich von Bayern wurden im Jahr 1660 eine Inventur aller Honnschaften im Amt Altenwied durchgeführt. Hierbei wurden für das Kirchspiel Windhagen aufgezählt:

  • „Winthahner Honschaft“:
    Birken, Birkersiefen und das „alte Hunsberg“ je ein Haus; Hunsberg (Hüngsberg) vier Häuser; Hecken und Wiesplätzchen je drei Häuser; Stockhausen zehn Häuser; Winthahn (Windhagen) einschließlich des Wittumshofs fünf Häuser, Niederwinthahn neun Häuser; Hasenberg ein unbewohnter Hof.
  • „Hohner Honschaft“:
    Frohnen und Hallerbach je zwei Häuser; Gunnerscheidt (Günterscheid) drei Häuser; Hohn, Schweyfeld (Schweifeld) und Redtscheid (Rederscheid) je fünf Häuser. Die Honnschaft wurde sonst meist Rederscheid genannt.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Windhagen besteht aus 20 Ratsmitgliedern sowie dem ehrenamtlichen und vorsitzenden Ortsbürgermeister.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:

CDU SPD FDP Gesamt
2004 13 6 1 20 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

Eingemeindungen

Durch die Kommunalreform vom 8. November 1970 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Rederscheid in die Gemeinde Windhagen eingegliedert. Gleichzeitig wurde die Verbandsgemeinde Asbach gegründet, bestehend aus den Ortsgemeinden Windhagen, Asbach, Buchholz (Westerwald) und Neustadt (Wied).

Gemeindepartnerschaft

Windhagen unterhält seit dem 3. Oktober 1991 eine Partnerschaft mit der Gemeinde Pfaffschwende in Thüringen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Vom Windhagener Ortskern ist die Anschlussstelle 34 (Bad Honnef/Linz) der A 3 etwa drei Kilometer entfernt.

Ansässige Unternehmen

Windhagen ist Sitz des Maschinenbauunternehmens Wirtgen GmbH, die mit rund 1.000 Mitarbeitern zu einem der weltweit führenden Unternehmen für die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Maschinen und Anlagen für den Straßenbau zählt.

Öffentliche Einrichtungen

Das neue und moderne „Forum Windhagen“ bietet Platz für größere Veranstaltungen.

Literatur

  • Gerhard R. Petersohn (Hrsg.): Familienbuch Windhagen 1680 - 1875, Genealogische Auswertungen verschiedener Kirchenbücher und anderer Quellen aus der Region.
  • Windhagen Ein Heimatbuch 1994 Gestaltung, Herstellung: Economica Verlag, Bonn

Weblinks

Commons Commons: Windhagen – Bilder, Videos und Audiodateien
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