Samstag, 26.05.2012



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Willroth

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Willroth
Willroth
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Willroth hervorgehoben
50.5680555555567.5288888888889368Koordinaten: 50° 34′ N, 7° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Flammersfeld
Höhe: 368 m ü. NN
Fläche: 1,97 km²
Einwohner: 844 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 428 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56594
Vorwahl: 02687
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 116
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheinstraße 17
57632 Flammersfeld
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Richard Schmitt

Willroth ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen an der Grenze zum Landkreis Neuwied im nördlichen Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie gehört zur Verbandsgemeinde Flammersfeld.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Willroth als Grenzort des Landkreises Altenkirchen zum Landkreis Neuwied liegt mit 300-401 m über NN auf einer der Höhen des Westerwaldes.

Geschichte

Der Name Willroth leitet sich vermutlich durch Lautverschiebung aus einer Bezeichnung für eine Grenze oder einen Grenzort ab. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1338 in einer Urkunde, in der der Graf von Isenburg mit der Herrschaft Horhausen belehnt wird. Noch erhalten ist der Weiße Stein, an dessen Standort 1595 drei Landeshoheiten aufeinandertreffen: Isenburg als trierischer Lehnsnehmer, dem Willroth nach wie vor angehörte, Wied-Neuwied und Wied-Dierdorf. 1816 fällt die Region an die preußischen Rheinprovinz, der Weiße Stein wird erneut Grenzstein, diesmal zwischen den Kreisen Altenkirchen und Neuwied.

Willroth ist geprägt von seiner langen Bergbaugeschichte. Ein Zeuge davon ist das schon von weitem sichtbare Fördergerüst der ehemaligen Grube Georg. Mit der Schließung der Grube endete am 29. März 1965 der Erzbergbau im Westerwald.

Wappen

In Anlehnung an das rheinland-pfälzische Wappen dreigeteilt. In der eingebogenen Spitze eine silberne Rose auf rotem Feld. Vorne ein rotes Kreuz in silbernem Feld, hinten eine brennende schwarze Froschlampe auf silbernem Feld.

Bevölkerung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1815 – 88
  • 1835 – 106
  • 1871 – 159
  • 1905 – 214
  • 1939 – 294
  • 1950 – 346
  • 1961 – 434
  • 1965 – 465
  • 1970 – 518
  • 1975 – 518
  • 1980 – 647
  • 1985 – 705
  • 1987 – 722
  • 1990 – 769
  • 1995 – 792
  • 2000 – 858
  • 2005 – 811

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Willroth besteht aus 12 gewählten Mitgliedern und dem Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sehenswürdigkeiten

Fördergerüst der Grube Georg

Wirtschaft

Willroth verfügt über eine zahlreichere kleinere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe sowie über ein Gewerbegebiet, in dem sich auch größere Betriebe, die die Nähe zur A3 nutzen, angesiedelt haben.

Verkehr

Durch die Anbindung an die A3 Köln-Frankfurt, mit Zu- und Abfahrt Neuwied-Altenkichen (36), der B256 und der L270 besitzt der Ort eine verkehrsgünstige Lage.

Nahe Willroth befindet sich eine Überleitstelle der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main.

Regelmäßige Veranstaltungen

Das Sportfest des FC Willroth und das Dorffest werden abwechselnd im Zwei-Jahres-Rhythmus veranstaltet. Jedes Jahr ist der weit über die Grenzen Willroths hinaus bekannte Karneval Treffpunkt für hunderte von Fastnachtsjecken.

Weblinks

en:Willroth

eo:Willroth nl:Willroth ro:Willroth ru:Вильрот vo:Willroth