Meinestadt.de - Wilkau-Haßlau - 26.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Zwickau | |
| Höhe: | 280 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,71 km² | |
| Einwohner: | 11.448 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 901 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08112 | |
| Vorwahlen: | 0375, 037602 | |
| Kfz-Kennzeichen: | Z | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 24 320 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Poststraße 1 08112 Wilkau-Haßlau |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Stefan Feustel (CDU) | |
Wilkau-Haßlau ist eine Kleinstadt im Landkreis Zwickau in Sachsen. Sie hat in etwa 11.400 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt in einem Talkessel etwa 6 km südlich von Zwickau und wird durch die Zwickauer Mulde geteilt. Links der Mulde befinden sich die ehemaligen Dörfer Haara und Wilkau, rechts des Flusses Oberhaßlau, Niederhaßlau, sowie der erst in den letzten Jahrzehnten besiedelte Sandberg.
Angrenzende Gemeinden sind Hirschfeld und Reinsdorf und die Städte Kirchberg, Wildenfels und Zwickau im Landkreis Zwickau.
1279 wurde Niederhaßlau (die niedere Hasel-Aue) erstmals urkundlich als ein zur Grafschaft Hartenstein gehörendes Vasallengut im Besitz des Reichsgrafen Meinher III., Burggraf zu Meißen, erwähnt. 1332 war der spätere Jägerhof (ab 1625) das wichtigste Gebäude von Niederhaßlau.
Das kleine Dorf Wilkau wurde 1439 erstmals urkundlich erwähnt. Sein Name ist slawischen Ursprungs und beinhaltet das Wort für Wolf (vgl. Wappen). Im Jahr 1670 gab es im Ort lediglich 12 Begüterte und 7 Häusler. 1850 zählte Wilkau rund 200 Einwohner.
Nach Beginn des industriellen Steinkohlenbergbaus in Zwickau und Aufschwung der Eisenindustrie durch die Königin-Marien-Hütte im benachbarten Cainsdorf, in deren Folge die Kammgarnspinnerei der Firma Heinrich Dietel entstand, kletterte die Einwohnerzahl von Wilkau bis 1900 auf etwa 8000.
Die Stadt Wilkau-Haßlau entstand am 1. Mai 1934 durch den Zusammenschluss von Wilkau und Niederhaßlau.
Niederhaßlau/Haßlau:
Schulhauses (neue Schule) begonnen, welches 1900 und 1904 erweitert werden musste; dieses Schulhaus, ab 1945 die Dittesschule wurde bis 2005 als Mittelschule genutzt.
Wilkau:
Oberhaßlau/Silberstraße:
Culitzsch:
1999 wurden Culitzsch und Silberstraße in die Stadt eingemeindet.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
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1 29. Oktober
2 31. August
Eine Grabstätte mit Holzsäule als Gedenkzeichen auf dem Wilkauer Friedhof erinnert an die sozialdemokratische, später kommunistische Hitlergegnerin Liesel Stark, die nach Zuchthaus und Haft im KZ Ravensbrück an den Folgen der Haft starb.
Das Ortsbild wird von der zweitlängsten Autobahnbrücke Sachsens bestimmt, die die Täler der Mulde und des Rödelbaches überspannt. Sie ist 671 m lang und bis zu 55 m hoch. Bis zum Jahr 2005 war sie die längste Autobahnbrücke Sachsens.
Seit 17. Juni 2005 verbindet der sogenannte WiHa-dukt die beiden Ortsteile Wilkau und Haßlau miteinander. Diese Fußgängerbrücke ist 145 m lang, 5,30 Meter breit, der Pylon hat eine Höhe von 34 m. Auch eine Anbindung an dem darunter liegenden Haltepunkt über Treppe und Fahrstuhl (seit 2007), gibt es von dieser Hängebrücke.
Der Name WiHa-dukt bedeutet: Wilkau Haßlau - damit uns keiner trennt.
Siehe Bahnstrecke Zwickau–Schwarzenberg und Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld.
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