Freitag, 25.05.2012



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Wiesthal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wiesthal
Wiesthal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wiesthal hervorgehoben
50.0333333333339.4333333333333250Koordinaten: 50° 2′ N, 9° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-Spessart
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Partenstein
Höhe: 250 m ü. NN
Fläche: 9,18 km²
Einwohner: 1433 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 156 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97859
Vorwahl: 06020
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 200
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstr. 24
97846 Partenstein
Webpräsenz:
Bürgermeister: Andreas Zuschlag (Freie Wählergemeinschaft)

Wiesthal ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Partenstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Wiesthal liegt in der Region Aschaffenburg im Aubachtal im Hochspessart.

Es existieren folgende Gemarkungen: Krommenthal, Wiesthal, Partensteiner Forst.

Geschichte

Wiesthal ist ein alter Glasmacherort und wurde urkundlich erstmalig im Jahr 1057 erwähnt. Das Flüsschen Aubach trennte den Ort früher in zwei Teile, die zum Bistum Mainz bzw. zur Grafschaft Rieneck gehörten. Nach dem Erlöschen der Grafen von Rieneck fiel auch dieser Teil des Ortes dem Erzstift Mainz zu. Das Amt des Erzstifts Mainz wurde 1803 zugunsten des Fürstprimas von Dalberg säkularisiert und fiel mit dessen Fürstentum Aschaffenburg 1814 (jetzt ein Departement des Großherzogtums Frankfurt) an Bayern.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.375, 1987 dann 1.407 und im Jahr 2000 1.492 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Andreas Zuschlag (Freie Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 794 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 247 T€.

Wappen

Blasonierung: „Neunmal geteilt von Rot und Gold; belegt mit einem silbernen Andreaskreuz, dem zwei gekreuzte rote Glaspfeifen aufgelegt sind.“

Gemeindepartnerschaft

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • katholische Pfarrkirche St. Andreas, erbaut 1599/1600
  • Ruh- oder Mühlhansenmühle, letzte von früher sechs Mühlen im Ort
  • Brauchtum: Faselsrad (Foaseltsroad), am Faschingsdienstag

Crosslauf und Mountainbike-Rennen des TSV Wiesthal

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 208 und im Bereich Handel und Verkehr 14 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 33 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 526. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keinen, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 zwei landwirtschaftliche Betriebe.

Größter Arbeitgeber ist die Firma Wenzel-Präzision.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 50 Kindern
  • Volksschulen mit 11 Lehrern und 211 Schülern

Weblinks

Commons Commons: Wiesthal – Bilder, Videos und Audiodateien


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