Freitag, 25.05.2012



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Wiesengrund

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Wiesengrund in Brandenburg. Zwischen 1939 und 1945 trug diesen Namen auch die tschechische Stadt Dobřany.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Wiesengrund
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wiesengrund hervorgehoben
51.714.56666666666787Koordinaten: 51° 42′ N, 14° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Spree-Neiße
Amt: Döbern-Land
Höhe: 87 m ü. NN
Fläche: 50,08 km²
Einwohner: 1609 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Postleitzahl: 03149
Vorwahlen: 035694, 035695
Kfz-Kennzeichen: SPN
Gemeindeschlüssel: 12 0 71 414
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Forster Straße 8
03159 Döbern
Bürgermeister: Egbert S. Piosik (FWW)
Lage der Gemeinde Wiesengrund im Landkreis Spree-Neiße
Datei:Wiesengrund in SPN.png

Wiesengrund ist eine Gemeinde im Landkreis Spree-Neiße und liegt im südöstlichen Teil von Brandenburg. Sie gehört dem Amt Döbern-Land an, das seinen Verwaltungssitz in der Stadt Döbern hat.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde Wiesengrund grenzt im Westen an die kreisfreie Stadt Cottbus und die Gemeinde Neuhausen/Spree, im Süden an die Gemeinden Hornow-Wadelsdorf und Felixsee, im Osten an die Gemeinden Neiße-Malxetal und Groß Schacksdorf-Simmersdorf und im Norden an die Kreisstadt Forst und die Gemeinde Teichland. Auf dem Gemeindegebiet wird ein Restloch des Braunkohlebergbaues geflutet. Daraus wird bis 2010 der Klinger See entstehen.

Weiterhin gibt es im an den See grenzenden Ortsteil Klinge ein geologisch wertvolles Eem, welches besichtigt werden kann und der Ortsteil Mattendorf grenzt im Süden an den Ausläufer des ebenfalls geologisch interessanten Muskauer Faltenbogen. Die längste Straßenverbindung von Nord nach Süd beträgt zwischen Mattendorf (Süd) und Gosda I (Nord)12 km; die Gemeinde Wiesengrund nimmt eine Gesamtfläche von 50 km² ein.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde entstand im Rahmen der brandenburgischen Gemeindegebietsreform durch freiwilligen Zusammenschluss zum 1. Januar 2002. Ortsteile sind Gahry, Gosda I mit den Gemeindeteilen Dubrau und Klinge, Jethe mit dem Gemeindeteil Smarso sowie Trebendorf und Mattendorf.

Geschichte

Der Ortsteil Gahry wurde 1507 das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Freiwillige Feuerwehr Dubrau (ehemals Adlig-Dubrau) gründete sich im August 1907.

Religionen

Die alten Dörfer Gahry, Trebendorf und Mattendorf sind schon vor 1906 zum evangelischen Kirchsprengel Komptendorf eingepfarrt worden, da sie keine eigene Kirche besitzen, während Klinge eine eigene Kirche besaß, welche zu DDR-Zeiten dem Braunkohleabbau geopfert wurde. Jetzt gehen die Klinger, Gosdaer und Dubrauer in die Fachwerkkirche in den Ortsteil Dubrau.

Politik

Die Gemeindevertretung setzt sich aus dem Bürgermeister und 12 Gemeindevertretern zusammen:

  • Freie Wählergruppe Wiesengrund (9 Sitze)
  • Freunde Weschkenteich (1 Sitz)
  • Zukunft für Jethe/Smarso (1 Sitz)
  • Einzelmandatsträger (1 Sitz)

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008).

Als erster Bürgermeister von Wiesengrund wurde 2002 der letzte Bürgermeister (1995 bis 2001) der vormalig eigenständigen Gemeinde Mattendorf, Egbert S. Piosik, gewählt (Wiederwahl 2003 und 2008). Egbert S. Piosik ist am 28. September 2008 ebenfalls in den Kreistag des Landkreises Spree-Neiße gewählt worden und dort Fraktionsvorsitzender der Fraktion Freie Bürger.

Ortsbürgermeister (von 2003 -2008)

  • Gosda I (mit Dubrau und Klinge): Dieter Stodian
  • Jethe (mit Smarso): Wolf-Bertram Koch
  • Gahry: Holger Baierl
  • Mattendorf: Sigrun Grabinski
  • Trebendorf: Reiner Brauer

Ortsvorsteher (seit 2008)

  • Gosda I (mit Dubrau und Klinge): Dieter Stodian
  • Jethe (mit Smarso): Andreas Beckmann
  • Gahry: Holger Baierl
  • Mattendorf: Sigrun Grabinski
  • Trebendorf: Reiner Brauer

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmäler in Wiesengrund stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.

  • Freilichtmuseum Zeitsprung bei Klinge am Klinger See

Bauwerke

  • Tiefkirche im Ortsteil Gosda
  • Alter Schafstall im Ortsteil Gosda
  • Herrenhaus im Ortsteil Gahry
  • Schloss im Ortsteil Trebendorf
  • Fachwerkkirche im Ortsteil Dubrau
  • Alte Schule (1907/08 erbaut) im Ortsteil Mattendorf

Parks

Der alte Park (mit der Begräbnisstätte der früheren Eigentümer des Trebendorfer Schlosses) zwischen Trebendorf, Mattendorf und Gahry stellt die Verbindung zwischen dem Gutshaus Gahry und dem Schloss in Trebendorf her.


Sonstiges

Im Ortsteil Mattendorf existiert eine Wetterstation. Der Verein Wetter-Ost begann im Jahr 2006 mit dem Aufbau eines „Wetterlehrpfades“, der Interessierten, insbesondere aber auch Kindern und Jugendlichen, das Entstehen des Wetters nahebringen soll (z.B. Blitzmaschine, Windmaschine aber auch Energiegewinnung mit einem neuen Windrad). Am 5. Mai 2007 wurde im Beisein des Ministers Dr. Dietmar Woidke der Prototyp eines neuartigen (quer liegenden) Windrades eingeweiht. Dieses erhebt sich am Rande des Muskauer Faltenbogens über Mattendorf.

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