Meinestadt.de - Wiesengrund - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Hilfe zu Wappen |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Spree-Neiße | |
| Amt: | Döbern-Land | |
| Höhe: | 87 m ü. NN | |
| Fläche: | 50,08 km² | |
| Einwohner: | 1609 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 32 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 03149 | |
| Vorwahlen: | 035694, 035695 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SPN | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 71 414 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Forster Straße 8 03159 Döbern |
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| Bürgermeister: | Egbert S. Piosik (FWW) | |
| Lage der Gemeinde Wiesengrund im Landkreis Spree-Neiße | ||
| Datei:Wiesengrund in SPN.png | ||
Wiesengrund ist eine Gemeinde im Landkreis Spree-Neiße und liegt im südöstlichen Teil von Brandenburg. Sie gehört dem Amt Döbern-Land an, das seinen Verwaltungssitz in der Stadt Döbern hat.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Wiesengrund grenzt im Westen an die kreisfreie Stadt Cottbus und die Gemeinde Neuhausen/Spree, im Süden an die Gemeinden Hornow-Wadelsdorf und Felixsee, im Osten an die Gemeinden Neiße-Malxetal und Groß Schacksdorf-Simmersdorf und im Norden an die Kreisstadt Forst und die Gemeinde Teichland. Auf dem Gemeindegebiet wird ein Restloch des Braunkohlebergbaues geflutet. Daraus wird bis 2010 der Klinger See entstehen.
Weiterhin gibt es im an den See grenzenden Ortsteil Klinge ein geologisch wertvolles Eem, welches besichtigt werden kann und der Ortsteil Mattendorf grenzt im Süden an den Ausläufer des ebenfalls geologisch interessanten Muskauer Faltenbogen. Die längste Straßenverbindung von Nord nach Süd beträgt zwischen Mattendorf (Süd) und Gosda I (Nord)12 km; die Gemeinde Wiesengrund nimmt eine Gesamtfläche von 50 km² ein.
Die Gemeinde entstand im Rahmen der brandenburgischen Gemeindegebietsreform durch freiwilligen Zusammenschluss zum 1. Januar 2002. Ortsteile sind Gahry, Gosda I mit den Gemeindeteilen Dubrau und Klinge, Jethe mit dem Gemeindeteil Smarso sowie Trebendorf und Mattendorf.
Der Ortsteil Gahry wurde 1507 das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Freiwillige Feuerwehr Dubrau (ehemals Adlig-Dubrau) gründete sich im August 1907.
Die alten Dörfer Gahry, Trebendorf und Mattendorf sind schon vor 1906 zum evangelischen Kirchsprengel Komptendorf eingepfarrt worden, da sie keine eigene Kirche besitzen, während Klinge eine eigene Kirche besaß, welche zu DDR-Zeiten dem Braunkohleabbau geopfert wurde. Jetzt gehen die Klinger, Gosdaer und Dubrauer in die Fachwerkkirche in den Ortsteil Dubrau.
Die Gemeindevertretung setzt sich aus dem Bürgermeister und 12 Gemeindevertretern zusammen:
(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008).
Als erster Bürgermeister von Wiesengrund wurde 2002 der letzte Bürgermeister (1995 bis 2001) der vormalig eigenständigen Gemeinde Mattendorf, Egbert S. Piosik, gewählt (Wiederwahl 2003 und 2008). Egbert S. Piosik ist am 28. September 2008 ebenfalls in den Kreistag des Landkreises Spree-Neiße gewählt worden und dort Fraktionsvorsitzender der Fraktion Freie Bürger.
In der Liste der Baudenkmäler in Wiesengrund stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.
Der alte Park (mit der Begräbnisstätte der früheren Eigentümer des Trebendorfer Schlosses) zwischen Trebendorf, Mattendorf und Gahry stellt die Verbindung zwischen dem Gutshaus Gahry und dem Schloss in Trebendorf her.
Im Ortsteil Mattendorf existiert eine Wetterstation. Der Verein Wetter-Ost begann im Jahr 2006 mit dem Aufbau eines „Wetterlehrpfades“, der Interessierten, insbesondere aber auch Kindern und Jugendlichen, das Entstehen des Wetters nahebringen soll (z.B. Blitzmaschine, Windmaschine aber auch Energiegewinnung mit einem neuen Windrad). Am 5. Mai 2007 wurde im Beisein des Ministers Dr. Dietmar Woidke der Prototyp eines neuartigen (quer liegenden) Windrades eingeweiht. Dieses erhebt sich am Rande des Muskauer Faltenbogens über Mattendorf.
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