Freitag, 25.05.2012



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Wiedemar

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wiedemar
Wiedemar
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wiedemar hervorgehoben
51.46666666666712.203611111111115Koordinaten: 51° 28′ N, 12° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Leipzig
Landkreis: Nordsachsen
Verwaltungsverband: Wiedemar
Höhe: 115 m ü. NN
Fläche: 34,4 km²
Einwohner: 2233 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04509
Vorwahl: 034207
Kfz-Kennzeichen: TDO (früher DZ)
Gemeindeschlüssel: 14 7 30 340
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 29
04509 Wiedemar, OT Kyhna
Webpräsenz:
Bürgermeisterin: Karin Bödemann (CDU)
Lage der Gemeinde Wiedemar im Landkreis Nordsachsen
Datei:Wiedemar in TDO.png

Wiedemar ist eine Gemeinde im Landkreis Nordsachsen, Direktionsbezirk Leipzig, Freistaat Sachsen. Sie gehört dem Verwaltungsverband Wiedemar an.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde Wiedemar liegt im westlichsten Zipfel des Landkreises an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Halle (Saale) liegt ca. 17 km westlich und Delitzsch 13 km nordöstlich der Gemeinde. Die A 14 (im Süden) und die A 9 (zentral von Norden nach Süden) führen durch das Gemeindegebiet und kreuzen sich im Schkeuditzer Kreuz auf dem Gemeindegebiet. Erstere ist über den Anschluss Gröbers, letztere ist über den Anschluss Wiedemar erreichbar. Die Gemeinde wird durch die großen, ebenen Felder der Leipziger Tieflandsbucht geprägt.

Geschichte

Wiedemar wurde erstmals als Villa Wedemar im Jahr 1272 urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Kölsa wurde erstmals 1158 urkundlich erwähnt. Der Ortsname wurde aus dem slawischen Colsow, was soviel bedeutet wie „Rodungsort“, abgeleitet. Wiesenena wurde erstmals 1342 als Besitz des Ritters Hermann von Wiesenena und Klitschmar erstmals als Gliczene im Jahr 1349 urkundlich erwähnt. Der Name kommt ebenfalls aus dem slawischen und dürfte soviel wie „Ort an der Quelle“ bedeuten.

Gedenkstätten

Ein Gedenkstein aus dem Jahre 1964 auf dem Dorfplatz erinnert an den kommunistischen Widerstandskämpfer Willi Grübsch, der nach Gefängnis- und Zuchthausaufenthalt 1944 im KZ Sachsenhausen ermordet wurde.

Sehenswürdigkeiten

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Wiedemar gliedert sich in folgende Ortsteile: Wiedemar, Kölsa, Klitschmar, Peterwitz, Wiesenena, Rabutz und Werlitzsch.

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Willi Grübsch (1907–1944), kommunistischer Widerstandskämpfer, Opfer der NS-Diktatur
  • Werner Peters (1918–1971), Theater-, Film- und Fernsehschauspieler und Synchronsprecher

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung

Weblinks

en:Wiedemar

eo:Wiedemar et:Wiedemari vald nl:Wiedemar pl:Wiedemar ro:Wiedemar ru:Видемар vo:Wiedemar