Meinestadt.de - Werben (Elbe) - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Stendal | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Arneburg-Goldbeck | |
| Höhe: | 28 m ü. NN | |
| Fläche: | 29,75 km² | |
| Einwohner: | 818 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 27 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 39615 | |
| Vorwahl: | 039393 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SDL | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 90 610 | |
| Hansestadtgliederung: | zwei Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | An der Zuckerfabrik 1 39596 Goldbeck |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Volkmar Haase | |
| Lage der Hansestadt Werben (Elbe) im Landkreis Stendal | ||
| Datei:Werben (Elbe) in SDL.png | ||
Die Hansestadt Werben (Elbe) liegt im äußersten Norden des Landkreises Stendal in Sachsen-Anhalt und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Arneburg-Goldbeck. Werben ist die derzeit kleinste Stadt, die sich offiziell als Hansestadt bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis |
Sie liegt am linken Ufer der Elbe nordwestlich von Havelberg. Werben ist die derzeit kleinste Stadt in Sachsen-Anhalt. Im Ortsteil Räbel quert bei Stromkilometer 422,2 eine kombinierte Gier-Motorfähre die Elbe und schafft eine Verbindung nach Havelberg.
Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:
Als Wohnplätze der Gemeinde sind ausgewiesen:
Die Stadt, 1005 erstmals urkundlich erwähnt, war aufgrund ihrer Lage an einem Elbübergang bereits früh von Bedeutung für Handel und Handwerk. Bei der im Stadt befindlichen Burg Pritzlawa fand 1056 eine Schlacht zwischen Sachsen und dee Liutizen statt, in der das sächsische Kontingent fast gänzlich vernichtet wurde. Hier fiel auch der Markgraf der Nordmark, Wilhelm. Im Jahr 1358 wurde sie Mitglied der Hanse. In dieser Blütezeit wurde das Elbtor erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Werben aufgrund seiner strategischen Lage von den Schwedischen Truppen in Besitz genommen.
Von 1898 bis 1971 war Werben über die Kleinbahn Goldbeck–Werben (Elbe) an das Eisenbahnnetz angebunden.
Zu einer Namensänderung kam es am 1. Januar 1998, als sich die Stadt von Werben in Werben (Elbe) umbenannte. Seit dem 1. Juni 2008 trägt die Stadt den Namenszusatz Hansestadt.
Die Stadt verfügt über die älteste Gründung des Johanniterordens auf deutschem Boden. Nach einer Pilgerfahrt in den Jahren 1158 und 1159 nach Jerusalem übertrug Markgraf Albrecht der Bär dem Orden die Kirche St. Johannis samt allem Zubehör einschließlich sechs Hufen Land. Er bedingte sich aus, dass der aus der Schenkung resultierende Ertrag „den im Spitale zu Jerusalem weilenden Armen alljährlich überschickt würde.“[1]
Neben der Kirche entstand in der Folge eine Komturei. Ältestes Zeugnis der Bautätigkeit des Ordens ist die Lamberti-Kapelle. Die Komturei war anfänglich für Sachsen, die Mark Brandenburg, Pommern und das Wendland zuständig. Später war sie die Verwaltungszentrale für die Balley Brandenburg.
Am Sportplatz erinnert eine Gedenktafel an den kommunistischen Arbeitersportler Heinz Steyer aus Dresden, der in das Strafbataillon 999 gepresst und wegen Kooperation mit Partisanen 1944 ermordet wurde.
Bei den Gemeinderatswahlen am 14. Juni 2004 gab es folgende Ergebnisse:
Blasonierung: „In Silber ein goldbewehrter roter Adler, über ihm schwebend ein liegender goldener Halbmond und ein sechsstrahliger goldener Stern.“
Der rote Adler im Wappen von Werben ist der märkische Adler. Auf welche Weise Halbmond und Stern ins Wappen gelangten, ist unbekannt, auch ihre Bedeutung ist umstritten. Die einen sprechen diesen Zeichen jegliche Bedeutung ab, andere bringen sie mit der Johanniter - Komturei in Verbindung. Den roten Adler enthält bereits das erste Wappen aus dem 13. Jahrhundert. Halbmond und Stern erscheinen im Wappen erst nach der Reformation.[2]
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