Meinestadt.de - Werbach - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Main-Tauber-Kreis | |
| Höhe: | 187 m ü. NN | |
| Fläche: | 43,18 km² | |
| Einwohner: | 3566 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 83 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97956 | |
| Vorwahlen: | 09341, 09348, 09349 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TBB | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 28 128 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 59 97956 Werbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ottmar Dürr | |
| Lage der Gemeinde Werbach im Main-Tauber-Kreis | ||
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Werbach ist eine Gemeinde in Tauberfranken und gehört zum Main-Tauber-Kreis im Nordosten von Baden-Württemberg. Bekannt wurde die Gemeinde durch ihre Wallfahrtskapelle Liebfrauenbrunn.
Inhaltsverzeichnis |
Werbach liegt im Taubertal zwischen Tauberbischofsheim, Wertheim und Würzburg.
Zu Werbach gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden Brunntal, Gamburg, Niklashausen, Wenkheim und Werbachhausen. Zur ehemaligen Gemeinde Brunntal gehört das Dorf Brunntal. Zur ehemaligen Gemeinde Gamburg gehören das Dorf Gamburg, Gehöft und Haus Eul(Eil)schirben, die Häuser Bimssteinfabrik, Dorfmühle, Bahnstation Gamburg, Gasthof Tauberperle, Möbelfabrik und das Schloss Schloßberg. Zur ehemaligen Gemeinde Niklashausen gehören das Dorf Niklashausen sowie die abgegangene Ortschaft Helzenberg (?). Zur ehemaligen Gemeinde Wenkheim gehören das Dorf Wenkheim und die Höfe Neumühle, Öl- und Sägmühle und Seemühle. Zur Gemeinde Werbach in den Grenzen vom 31. Dezember 1973 gehören das Dorf Werbach und die Häuser Fischzuchtanstalt, Schneidmühle und Welzmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Werbachhausen gehören das Dorf Werbachhausen und die Häuser Emmentaler Mühle und Mühlenbau-Werkstätte.[1]
Wenkheim ist, mit nur zwei Kilometern Abstand zur bayerischen Landesgrenze, der östlichste Ort der Gemeinde. Der Ort hat 770 Einwohner und ist mit 1193 Hektar der größte Ortsteil.
Die erste urkundliche Erwähnung Werbachs stammt von 1248. 1563 tötet die Pest in Werbach fast 500 Menschen.
Bekannt ist Wenkheim für seine jüdische Geschichte, insbesondere seine frühere Synagoge, und seinen noch heute existierenden jüdischen Friedhof.
Im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg wurden zum 1. Januar 1974 die bisher selbständigen Gemeinden Wenkheim, Werbachhausen und Brunntal zur neuen Gemeinde Werbach zusammengeschlossen. Zum 1. Januar 1975 kamen Gamburg und Niklashausen dazu.
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BrunntalBrunntal wird erstmals 1222 urkundlich erwähnt. Damals kamen Teile des Dorfes durch Schenkung an Würzburg. In Brunntal war im 14. Jahrhundert auch das Kloster Bronnbach begütert. Bis 1803 gehörte das Dorf zu Kurmainz. Im Rahmen der Säkularisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses wurde der Ort dem Fürstentum Leiningen zugeteilt. Nach dessen Auflösung 1806 im Zuge der Rheinbundakte kam es zum Großherzogtum Baden. |
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GamburgBereits 1139 wird Gamburg erstmals urkundlich erwähnt. |
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NiklashausenHans Böhm, der Pauker von Niklashausen, tritt 1476 als Prediger vor die Wallfahrer in Niklashausen. Ihm gelingt es, 40.000 Bauern um sich zu scharen. Trotzdem wird er festgenommen und in Würzburg als Ketzer verbrannt. |
Der Pauker von Niklashausen in der Schedelschen Weltchronik von 1493 |
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Wenkheim1750 brannte ein Großteil von Wenkheim nieder. |
Die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 brachte folgendes Ergebnis:
Das Wappen zeigt ein rotes Mainzer Rad auf weißem Grund über zwei weißen Blumen auf blauem Grund.
Werbach ist Weinort der Bereichs Tauberfranken.
Die Ortsteile Niklashausen und Gamburg sind durch die Taubertalbahn (Crailsheim–Wertheim) an das überregionale Schienennetz angebunden.
Im Ortsteil Wenkheim gibt es einen jüdischen Friedhof, der im 17. Jahrhundert oder früher östlich des Ortes im Gewann „Großer Wald“ (heute unmittelbar an der Landesgrenze Baden-Württemberg/Bayern) angelegt und bis 1938 belegt wurde (Flurstück 10321, Fläche 55,80 a).
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