Meinestadt.de - Weißenthurm - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Mayen-Koblenz | |
| Verbandsgemeinde: | Weißenthurm | |
| Höhe: | 65 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,99 km² | |
| Einwohner: | 7768 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1947 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56575 | |
| Vorwahl: | 02637 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MYK | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 37 228 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 185 56575 Weißenthurm |
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| Webpräsenz: | ||
| Stadtbürgermeisterin: | Gertrud Wagner (CDU) | |
| Lage der Stadt Weißenthurm im Landkreis Mayen-Koblenz | ||
| Datei:Weissenthurm in MYK.PNG | ||
Weißenthurm ist eine Stadt am Mittelrhein zwischen Andernach und Koblenz, gegenüber von Neuwied. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde Weißenthurm. Weißenthurm gehört zum Landkreis Mayen-Koblenz.
Inhaltsverzeichnis |
Benannt wurde die Stadt nach einem alten Grenzturm, den der Trierer Erzbischof und Kurfürst Kuno von Falkenstein 1370, am früheren Übergang zwischen den Kurfürstentümern Trier und Köln liegt, errichten ließ. Heute beherbergt er das Heimatmuseum der Stadt. Nach Vereinbarung mit der Stadtverwaltung ist es zu besichtigen. Der „Weiße Thurm“ gehört bis heute zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, ebenso wie die katholische Pfarrkirche und das Hoche-Denkmal, das an den Rheinübergang der französischen Sambre- und Maasarmee unter General Lazare Hoche am 18. April 1797 erinnert. Die Stadtrechte erhielt Weißenthurm am 25. Juni 1966.
Weißenthurm verfügt mit zwei Bundesstraßen (B 9, B 256), einen Bahnhof an der Linken Rheinstrecke, einem Anleger der Rheinschifffahrt sowie mit der Raiffeisenbrücke nach Neuwied über eine gute Verkehrslage.
Der Stadt vorgelagert ist die Rheininsel Weißenthurmer Werth, die über die Rheinbrücke erreichbar ist. Im Norden grenzt Weißenthurm an die Mündung der Nette in den Rhein.
Früher war der Ort vor allem industriell geprägt. Aufgrund der drei Haupterwerbszweige − Bimsindustrie, Brauereien (Schultheis, Nette-Bräu, Bock und Efinger) und Blechverarbeitung (Ball Packaging und Impress, ehem. Schmalbach-Lubeca) − wurde Weißenthurm auch als „3B-Stadt“ bezeichnet.
Die Bimsindustrie ist verschwunden, da der Rohstoff Bims abgebaut ist. Die beiden letzten größeren Brauereien Schultheis- und Nettebrauerei mussten dem Druck der „Großen“ weichen. Die Blechverarbeitung ist derzeit der größte Gewerbesteuerzahler.
Die SchwörerHaus KG unterhält in Weißenthurm das Ausstattungszentrum West/Nord.
Zu Weißenthurm gehören zwei Schulen (Grundschule, Breslauer Straße; Hauptschule, Kirchstraße) und zwei Kirchen (eine Katholische, Kirchstraße und eine Evangelische, Bethelstraße) sowie ein Gebetshaus der Mennonitischen Brüdergemeinschaft, Am Nette Gut. Außerdem findet auf dem neu angelegten Kirchplatz, an der Hauptstraße, seit dem 21. März 2007 mittwochs von 8 bis 13 Uhr ein Wochenmarkt statt. Auf diesem kann man Fleisch, Obst, Gemüse und Blumen erwerben.
In der Stadt hat auch die Freiwillige Feuerwehr Weißenthurm ihren Sitz. Die älteste Wehreinheit der Verbandsgemeinde Weißenthurm wurde im Jahre 1898 gegründet und hat jährlich bis zu 100 Einsätze zu verzeichnen. Ebenfalls ansässig ist der Umweltzug VG Weißenthurm, der für einen Sektor des Landkreises Mayen-Koblenz den Katastrophenschutz übernimmt.
| Stand / Datum | Einwohner | Männlich | Weiblich |
|---|---|---|---|
| 31. Dezember 2004 | 7800 | ||
| 30. Juni 2005 | 7803 | ||
| 30. Januar 2006 | 8121 | ||
| 30. Juni 2006 | 8064 | 3981 | 4083 |
Seit 1975 bildet Weißenthurm mit der Kleinstadt Courrières im nord-französischen Département Pas-de-Calais eine Partnerschaft.
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