Meinestadt.de - Weinbach - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Gießen | |
| Landkreis: | Limburg-Weilburg | |
| Höhe: | 268 m ü. NN | |
| Fläche: | 37,65 km² | |
| Einwohner: | 4751 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 126 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 35796 | |
| Vorwahlen: | 06471, 06474 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LM | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 5 33 019 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Elkerhäuser Straße 17 35796 Weinbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Thorsten Sprenger | |
| Lage der Gemeinde Weinbach im Landkreis Limburg-Weilburg | ||
| Datei:Limburg-Weilburg Weinbach.png | ||
Weinbach ist eine Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Weinbach liegt an der Lahn und an der Weil zwischen Wetzlar und Limburg an der Lahn.
Weinbach grenzt im Norden an die Stadt Weilburg, im Osten und Süden an die Gemeinde Weilmünster, sowie im Westen an die Gemeinde Villmar und die Stadt Runkel (alle im Landkreis Limburg-Weilburg).
Weinbach besteht aus dem Kernort Weinbach sowie den Ortsteilen Blessenbach, Edelsberg, Elkerhausen, Freienfels, Fürfurt, Gräveneck und Kleinweinbach.
Als erster Ortsteil wurde Fürfurt in einer Urkunde erwähnt, die zwischen 1148 und 1154 entstand. Die Ersterwähnung von Elkerhausen datiert auf 1191. Das dort ansässige Rittergeschlecht lag im 14. Jahrhundert in einer schweren Fehde mit dem Landesherren, dem Erzbischof von Trier. Die Elkerhauser Wasserburg wurde 1352 zerstört. Um 1500 entstand zunächst ein Festes Haus, aus dem sich eine neue Burg entwickelte.
1246 wurde Edelsberg, 1267 Blessenbach und 1344 Weinbach erstmals erwähnt. Die Burg Freienfels wurde um 1300 vermutlich von der Diezer Seitenlinie Weilnau errichtet. 1327 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg Gräveneck wurde 1395 von einem Ritterbund unter der Führung des Hauses Nassau gegen Ritter von Elkerhausen erbaut.
Die heutige evangelische Kirche in Weinbach entstand 1728, der frühgotische Chor der Vorgängerkirche wurde integriert. Die Geschichte der Großgemeinde Weinbach beginnt im Jahr 1970, als sich im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin selbständigen Gemeinden Weinbach, Blessenbach, Freienfels und Gräveneck zusammenschlossen. 1974 wurden auch die Gemeinden Elkerhausen, Fürfurt und Edelsberg in die neue Gemeinde eingegliedert.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 29,5 | 4 | 27,5 | 6 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 43,7 | 7 | 48,8 | 11 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 5,5 | 1 | 3,6 | 1 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Weinbach | 21,3 | 3 | 20,1 | 5 |
| Gesamt | 100,0 | 15 | 100,0 | 23 | |
| Wahlbeteiligung in % | 52,4 | 60,3 | |||
Weinbach unterhält seit 1992 partnerschaftliche Beziehungen zu der polnischen Gemeinde Debrzno in Pommern, etwa 150 km südwestlich von Danzig entfernt. Seit 2005 besteht auch eine Partnerschaft mit der Gemeinde Blatno in der Tschechischen Republik. Blatno liegt etwa 50 km südlich von Chemnitz direkt hinter dem Grenzübergang Reitzenhain oberhalb der Stadt Chomutov.
Weinbach ist über die Bundesstraße 456 an das Fernstraßennetz angebunden. Für die Lahntalbahn gibt es Bahnhöfe in den Ortsteilen Gräveneck und Fürfurt.
Bis 1969 hatte auch der heutige Ortsteil Freienfels über die heute stillgelegte Weiltalbahn Anschluss an das Schienennetz.
In Weinbach besteht eine Grundschule (Karl-Schapper-Schule).
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