Meinestadt.de - Warthausen - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Biberach | |
| Höhe: | 590 m ü. NN | |
| Fläche: | 26 km² | |
| Einwohner: | 4903 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 189 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88447 | |
| Vorwahl: | 07351 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BC | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 26 128 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Alte Biberacher Str. 13 88447 Warthausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Cai-Ullrich Fark (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Warthausen im Landkreis Biberach | ||
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Warthausen gehört mit rund 4.900 Einwohnern zu den größten Landgemeinden im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Warthausen liegt 4 km nördlich von Biberach an der Riß und 38 km südlich von Ulm. Die Gemeinde wird von einem Abschnitt des südlichen Donau-Zuflusses Riß durchflossen.
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Birkenhard |
Die Gemeinde Warthausen besteht aus dem Hauptort Warthausen mit Oberhöfen und Röhrwangen, sowie aus den Teilorten Birkenhard und Höfen mit Barabein, Galmutshöfen, Herrlishöfen, Rappenhof und Rißhöfen. |
Am 1. Januar 1973 wurde Birkenhard nach Warthausen eingemeindet. Die Eingemeindung von Höfen erfolgte am 1. Mai 1974.
Cai-Ullrich Fark wurde 2003 als Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen erstmals zum Bürgermeister von Warthausen gewählt. Er verließ die Grünen jedoch im Oktober 2008 und trat im Dezember 2008 der CDU bei. Vorausgegangen waren Meinungsunterschiede über die Zukunft der Hauptschule. [2]
Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Warthausen liegt an der Württembergischen Südbahn Ulm–Friedrichshafen. Der ehemalige Bahnhof dient heute als Knopf-Museum. Seit 2001 gibt es wieder eine Haltestelle für Regionalzüge. Der Nahverkehr kann bis Ulm und Bad Schussenried mit dem Tarif des Donau-Iller-Nahverkehrsverbundes benutzt werden.
Über die vierspurige Bundesstraße 30 zum Autobahndreieck Neu-Ulm besteht ein Anschluss an das Autobahnnetz.
In Warthausen beginnt der Öchsle-Radweg welcher streckenweise parallel zur Trasse des Öchsle nach Ochsenhausen führt.
Das Schloss Warthausen (16. Jahrhundert) wurde von zahlreichen Persönlichkeiten der Geschichte bewohnt, unter anderem Graf Anton Heinrich Friedrich von Stadion, Christoph Martin Wieland, Johann Heinrich Tischbein der Ältere, Sophie von La Roche, Freiherr Friedrich August Karl von Koenig. Seit 1985 ist Schloss und Gut im Privatbesitz von Franz Freiherr von Ulm-Erbach.
Die Brauerei Warthausen (Gründung: 1632 Schließung: 1970) war als Bierlieferant für bis zu 400 Gaststätten in ganz Süddeutschland bekannt und wurde gerne als Ausflugsziel ausgewählt. Heute ist im Brauereigebäude ein Pflegeheim untergebracht.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Julius Steiner (* 1924 in Stuttgart; † 1997 in Friedberg (Bayern)) nutzte das Bestechungsgeld, das er für seine Enthaltung beim Misstrauensvotum gegen Willy Brandt erhalten hatte, um sein in Warthausen-Oberhöfen erbautes Einfamilienhaus zu finanzieren (vgl. auch Steiner-Wienand-Affäre).
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