Meinestadt.de - Wabern - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Hessen | ||
| Regierungsbezirk: | Kassel | ||
| Landkreis: | Schwalm-Eder-Kreis | ||
| Höhe: | 166 m ü. NN | ||
| Fläche: | 51,4 km² | ||
| Einwohner: | 7537 (30. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 147 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 34590 | ||
| Vorwahl: | 05683 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | HR | ||
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 34 025
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| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Landgrafenstraße 9 34590 Wabern |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Günter Jung (SPD) | ||
| Lage der Gemeinde Wabern im Schwalm-Eder-Kreis | |||
| Datei:Wabern in HR.svg | |||
Wabern ist eine Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis im Norden von Hessen an der Main-Weser-Bahn Kassel-Frankfurt. Von Wabern fährt die Ederseebahn nach Bad Wildungen.
Inhaltsverzeichnis |
Der Hauptort Wabern liegt in der Flussebene der Eder und der Schwalm, wenige Kilometer südlich der Mündung der Schwalm in die Eder.
Wabern grenzt im Nordosten an die Stadt Felsberg, im Südosten an die Stadt Homberg (Efze), im Südwesten an die Stadt Borken, sowie im Nordwesten an die Stadt Fritzlar (alle im Schwalm-Eder-Kreis).
Die Gemeinde Wabern besteht aus zehn Ortsteilen, der Kerngemeinde Wabern sowie den umliegenden Dörfern Hebel, Rockshausen, Falkenberg mit der Burgruine Falkenberg, Udenborn, Unshausen, Uttershausen, Zennern, Niedermöllrich und Harle.
Eine große Zuckerfabrik verarbeitet im Herbst die Zuckerrüben, die in der weiteren Umgebung angebaut werden.
Wabern ist IC-Haltepunkt an der Main-Weser-Bahn. Der Bahnhof war lange Zeit ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt, da hier die Bahnstrecke nach Brilon mit Anschluss Richtung Ruhrgebiet abzweigte. Heute endet die Nebenstrecke in Bad Wildungen. In Wabern kreuzen sich die Bundesstraßen 253 und 254. Im Westen des Gemeindegebiets liegt die A 49-Anschlussstelle Wabern.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 23,6 | 7 | 24,8 | 8 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 49,5 | 15 | 53,6 | 16 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 5,4 | 2 | 5,7 | 2 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Wabern | 21,5 | 7 | 15,9 | 5 |
| Gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | |
| Wahlbeteiligung in % | 51,5 | 60,2 | |||
Das Jagdschloss Wabern des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel wurde um 1701 am westlichen Ortsrand errichtet, vor allem, um im nahen „Reiherwald“ auf die Beizjagd zu gehen. 1770 erfolgten Umbauten unter dem bekannten Barock-Architekten Simon Louis du Ry. Der Philosoph Voltaire war 1755 Gast des Landgrafen Friedrich II. in Wabern. Knigge besuchte das Schloss am 14. Januar 1770. Am 16. September 1779 reiste Goethe von Kassel nach Wabern. Im Schloss ist heute ein Jugendheim untergebracht.
Die evangelische Kirche wurde ebenfalls im 18. Jahrhundert errichtet; sie besitzt eine sehenswerte Rokoko-Orgel.
Im Jahr 2007 wurde die muslimische Muqeet-Moschee eingeweiht.
Bei den Waberner Ortsteilen handelt es sich weitestgehend um typische niederhessische Dörfer, die seit dem 16. Jahrhundert durch die evangelische Konfession geprägt sind. In Falkenberg gab es bis zu deren Zerstörung 1938 eine kleine Synagoge. Die meisten Juden sind im Holocaust durch die Nationalsozialisten vertrieben und später getötet worden. Offensichtlich besondere historische Bedeutung hat das Dorf Harle. Das Dorfbild prägt die Bonifatius-Kirche, deren Turm im Hochmittelalter errichtet wurde. Das Kirchenschiff wurde 1492 neu errichtet. Offensichtlich hatte der Ort, an dem die Kirche heute steht, vor etwa 2.000 Jahren eine kultische Funktion. Hinweis dafür ist die Ausrichtung der Kirche. Die Kirche weist auf den 6 km entfernten Heiligenberg bei Gensungen. Vom Blickpunkt des Gotteshauses wandert am Tag der Sommersonnenwende (21. oder 22. Juni) die Sonne während des Aufgangs den Heiligenberg wie auf einer Rampe hoch. Der auf das Fachgebiet der Archäoastronomie spezialisierte Prof. Wolfhard Schlosser sieht hier einen eindrücklichen Hinweis auf die Besonderheit des Ortes, auf dem die Harler Kirche heute steht.
Falkenberg | Harle | Hebel | Niedermöllrich | Rockshausen | Udenborn | Unshausen | Uttershausen | Zennern
Bad Zwesten | Borken (Hessen) | Edermünde | Felsberg | Frielendorf | Fritzlar | Gilserberg | Gudensberg | Guxhagen | Homberg (Efze) | Jesberg | Knüllwald | Körle | Malsfeld | Melsungen | Morschen | Neuental | Neukirchen | Niedenstein | Oberaula | Ottrau | Schrecksbach | Schwalmstadt | Schwarzenborn | Spangenberg | Wabern | Willingshausen
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