Meinestadt.de - Viereth-Trunstadt - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Höhe: | 249 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,78 km² | |
| Einwohner: | 3645 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 231 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96191 | |
| Vorwahl: | 09503 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 207 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Weiherer Straße 6 96191 Viereth-Trunstadt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Edwin Mahr (BG/ÜWG) | |
| Lage der Gemeinde Viereth-Trunstadt im Landkreis Bamberg | ||
| Datei:Viereth-Trunstadt im Landkreis Bamberg.png | ||
Viereth-Trunstadt ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg und liegt am Main.
Inhaltsverzeichnis |
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Oberhaid, Bischberg, Lisberg, Priesendorf und Eltmann.
Viereth liegt am Fuße des nördlichen Steigerwaldausläufers und unmittelbar am südlichen Ufer des Mains. Der Ort wurde im Jahr 911 erstmals urkundlich als Fihuriod erwähnt. Dieser Name leitet sich von den altdeutschen Wörtern Fihu für Vieh und Riod für Ried, sumpfiger Bach ab. Dies bedeutet, dass der durch das Dorf fließende Viehbach namensgebend für Viereth war. Bis zur Gründung des Bamberger Bistums war Viereth Teil des Volkfeldgaues und somit dem Bistum Würzburg zugehörig. Im Jahr 1008 kam der östlich vom Viehbach gelegene Teil des Ortes zum Bistum Bamberg. Der westliche Teil, wo auch die Kirche steht, blieb, wie auch Trunstadt, nach wie vor beim Bistum Würzburg. 1803 wurde das Fürstbistum Bamberg im Zuge der Säkularisation und des Reichsdeputationshauptschlusses als souveräner Staat aufgelöst und dem Königreich Bayern angegliedert. Das Fürstbistum Würzburg wurde 1803 ebenfalls zerschlagen, allerdings formierte sich hier noch einmal für kurze Zeit das souveräne Herzogtum Franken. Der Anschluss großer Teile des ehemaligen Fürstbistums Würzburg an das Königreich Bayern erfolgte im Jahre 1806. Erst anno 1818 wurde in Folge einer Gebietsneuordnung die Pfarrei Trunstadt nebst dem westlichen Viereth an das Erzbistum Bamberg und somit an Oberfranken angeschlossen. Daraus folgt, dass die westlich des Viehbaches wohnenden Vierether erst drei Jahre nach ihren östlich des Baches lebenden Nachbarn zu Untertanen der bayerischen Krone und wurden.
Trunstadt liegt an den nördlichen Ausläufern des Steigerwaldes am Oberlauf des Mains. Erstmals im Jahre 793 erwähnt, ist es der älteste nachweisbare Ort im Landkreis Bamberg und am Obermain. Bis 1978 war Trunstadt eine eigene Gemeinde.
siehe: Weiher (Viereth-Trunstadt)
Das Dorf Stückbrunn wurde in einem Lehnsbrief aus dem Jahre 1367 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Stückbrunn entstand aus Stumbrunn und Stupprun.
Am 30. Dezember 2004 und am 30. Juni 2008 hatten die Ortsteile folgende Einwohnerzahlen:
| Gemeindeteil | 30. Dez. 2004 | 30. Juni 2008 |
|---|---|---|
| Viereth | 1806 | 1824 |
| Trunstadt | 1728 | 1660 |
| Stückbrunn | 142 | 145 |
| Weiher | 105 | 104 |
| Gemeinde gesamt | 3781 | 3733 |
Viereth gehörte zum Kloster Michelsberg des Hochstifts Bamberg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Trunstadt gehörte einer Familie von Rieneck und fiel erst 1806 (Rheinbundakte) an Bayern. Die heutige Gemeinde entstand durch die Zusammelegung der Gemeiden Viereth und Trunstadt zum 1. Mai 1978. Von diesem Zeitpunkt an - bis zum 1. Januar 1980 - war die Gemeinde Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bischberg.
| Jahr | Einwohner | Bemerkung |
|---|---|---|
| 1970 | 2.262 | |
| 1987 | 2.838 | |
| 2000 | 3.630 | |
| 2004 | 3.781 | |
| 2007 | 3.672 | Stand: 30. Juni 2007 |
Bürgermeister ist Edwin Mahr (Bürgergemeinschaft/Überparteiliche Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Johann Schmitt (Bürgergemeinschaft) und 2008 mit 93,22 % der Stimmen wiedergewählt.
Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 ergaben folgende Sitzverteilungen im Gemeinderat:
| Partei/Wählergruppe | 2002 | 2008 |
|---|---|---|
| CSU-Freie Wählergemeinschaft | 5 Sitze | 5 Sitze |
| Überparteiliche Wählergemeinschaft Viereth-Trunstadt | 4 Sitze | 4 Sitze |
| Bürgergemeinschaft Viereth-Trunstadt | 4 Sitze | 3 Sitze |
| Unabhängige Wähler Viereth-Trunstadt | 3 Sitze | 4 Sitze |
| Gesamt | 16 Sitze | 16 Sitze |
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1,486 Millionen Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 265.000 Euro.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 6, im produzierenden Gewerbe 309 und im Bereich Handel und Verkehr 64 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 85 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1441. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zehn, im Bauhauptgewerbe sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 60 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 736 Hektar, davon waren 537 Hektar Ackerfläche und 194 Hektar Dauergrünfläche.
Auf dem Gebiet der Gemeinde bestehen heute noch zwei Brauereien. Diese sind die Brauerei Mainlust in Viereth und die Brauerei Kundmüller in Weiher. Zudem bestand bis 1980 die Berg-Bräu in Viereth und bis 1972 die Schlossbräu in Trunstadt.
Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:
Altendorf | Baunach | Bischberg | Breitengüßbach | Burgebrach | Burgwindheim | Buttenheim | Ebrach | Frensdorf | Gerach | Gundelsheim | Hallstadt | Heiligenstadt i.OFr. | Hirschaid | Kemmern | Königsfeld | Lauter | Lisberg | Litzendorf | Memmelsdorf | Oberhaid | Pettstadt | Pommersfelden | Priesendorf | Rattelsdorf | Reckendorf | Scheßlitz | Schlüsselfeld | Schönbrunn i.Steigerwald | Stadelhofen | Stegaurach | Strullendorf | Viereth-Trunstadt | Walsdorf | Wattendorf | Zapfendorf
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