Freitag, 25.05.2012



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Vetschau/Spreewald

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Vetschau/Spreewald
Vetschau/Spreewald
Deutschlandkarte, Position der Stadt Vetschau/Spreewald hervorgehoben
51.78305555555614.06666666666760Koordinaten: 51° 47′ N, 14° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberspreewald-Lausitz
Höhe: 60 m ü. NN
Fläche: 110,22 km²
Einwohner: 9208 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 03226
Vorwahl: 035433
Kfz-Kennzeichen: OSL
Gemeindeschlüssel: 12 0 66 320
Stadtgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Schlossstraße 10
03226 Vetschau/Spreewald
Webpräsenz:
Bürgermeister: Axel Müller (SPD)

Vetschau/Spreewald, niedersorbisch Wětošow, ist eine Kleinstadt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Süden des Bundeslandes Brandenburg, in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Ratskeller am Markt in Vetschau
Die Kirche in Laasow

Vetschau liegt am Südrand des Spreewaldes ostsüdöstlich von Lübbenau und nördlich der ehemaligen Kreisstadt Calau. Die nördlichen Ortsteile liegen unmittelbar im Biosphärenreservat Spreewald.

Stadtgliederung

Als Ortsteile der Stadt sind ausgewiesen:

  • Göritz
  • Koßwig
  • Laasow
  • Missen - Der Ort hat 490 Einwohner, welche seit etwa 1990 konstant ist. Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte 1346 im amtlichen Kirchbuch. Gründer war wahrscheinlich ein Herr von Zabelitz aus der Umgebung von Meißen. Dessen Herkunft war auch für den alten Namen des Ortes Misne verantwortlich. Sehenswert ist die neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Die Grundschule ist ein Modellversuch des Landes Brandenburg „Kleine Grundschule“.[1]
  • Naundorf
  • Ogrosen
  • Raddusch
  • Repten
  • Stradow hat etwa 340 Einwohner (2006). Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1355.[2]
  • Suschow

Daneben existieren die bewohnten Gemeindeteile Belten, Lobendorf, Märkischheide, Tornitz, Wüstenhain, Gahlen und Fleißdorf.


Geschichte

Das Wappen für Rath und Gmaind des Marckhts Vetzschew wurde dem Ort am 17. März 1548 durch König Ferdinand I. in Augsburg ausgestellt. Die Urkunde war lange verschollen und wurde erst im Juli 2005 auf einem Dachboden in Vetschau wieder entdeckt[3].

Die Orgelempore der Deutschen (Stadt-)kirche
Der Nachbau der Slawenburg

Politik

Stadtverordnetenversammlung (StVv)

Der Stadtverordnetenversammlung besteht aus 18 Stadtverordneten und dem Bürgermeister.

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmäler in Vetschau/Spreewald stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.

  • Niederlausitzer Storchenzentrum

Bauwerke

Städtepartnerschaft

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Vetschau liegt an der Bundesautobahn 15 und der Bundesstraße 115. Durch Vetschau führt die Hauptstrecke der Bahn AG BerlinLübbenauCottbusForst (Lausitz)PKP.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger[4]

  • Ferdinand Griebenow, (1848–1910), Unternehmer, am 15. Juli 1898 zum Ehrenbürger ernannt.
  • Selma Griebenow, geborene Blütchen (1851–1942), Stifterin, am 15. Juli 1898 zur Ehrenbürgerin ernannt.
  • Richard Hellmann, (1876–1971), Unternehmer, am 3. Mai 1929 zum Ehrenbürger ernannt.

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

  1. Märkische Oderzeitung, 22. September 2005, S. 11
  2. Märkische Oderzeitung, 5. Okt. 2006, S. 9
  3. Brandenburgische Archive Heft 24, S. 5-11 als PDF
  4. Ehrenbürger der Stadt Vetschau / Spreewald

Weblinks

Commons Commons: Category:Vetschau – Bilder, Videos und Audiodateien
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