Freitag, 25.05.2012



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Urspringen

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Urspringen im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart in Bayern, für den Ortsteil Urspringen der unterfränkischen Gemeinde Ostheim vor der Rhon im Landkreis Rhön-Grabfeld, siehe Ostheim vor der Rhön
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Urspringen
Urspringen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Urspringen hervorgehoben
49.99.6666666666667Höhenangabe falsch oder mehr als zwei NachkommastellenKoordinaten: 49° 54′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-Spessart
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Marktheidenfeld
Höhe: 245–345 m ü. NN
Fläche: 17,99 km²
Einwohner: 1329 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97857
Vorwahl: 09396
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 193
Adresse der Gemeindeverwaltung: Kirchstraße 7
97857 Urspringen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Heinz Nätscher (FW)

Urspringen ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Urspringen liegt in der Region Würzburg.

Es existiert nur die Gemarkung Urspringen.

Geschichte

Das ehemalige Amt der Grafschaft Castell fiel nach der Mediatisierung von 1806 1810 durch Grenzbereinigungen an das Großherzogtum Würzburg, mit dem es 1814 endgültig zu Bayern kam. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.168, 1987 dann 1.160 und im Jahr 2000 1.293 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Heinz Nätscher (Freie Wähler).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 615 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 150 T€.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 50 und im Bereich Handel und Verkehr 15 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 37 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 511. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 32 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1090 ha, davon waren 1060 ha Ackerfläche und 28 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: Ein Kindergarten mit 75 Kindergartenplätzen und mit 53 Kindern
  • Volksschulen: Eine Volksschule mit zehn Lehrern und 185 Schülern
  • Gedenk- und Dokumentationsstätte für die Geschichte der Juden des Landkreises Main-Spessart in der ehemaligen Synagoge des Ortes, an deren frühere Bestimmung eine Gedenktafel erinnert[1]

Einzelnachweise

  1. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 196

Weblinks

Commons Commons: Urspringen – Bilder, Videos und Audiodateien
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