Meinestadt.de - Unsleben - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Rhön-Grabfeld | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Heustreu | |
| Höhe: | 248 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,93 km² | |
| Einwohner: | 926 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 104 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97618 | |
| Vorwahl: | 09773 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NES | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 73 175 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Wetterstr. 4 97618 Heustreu |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Gottwald (Bürgerforum) | |
Unsleben ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu.
Inhaltsverzeichnis |
Unsleben liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3).
Es existiert nur die Gemarkung Unsleben.
Unsleben wurde erstmals 1162 als Sitz eines Ortsadelsgeschlechts urkundlich erwähnt. Das ehemalige Hochstift Würzburg teilte sich hier die Herrschaft mit den Freiherren von Habermann, bis es 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert wurde. 1805 wurde das Gebiet gegen Tirol vertauscht und fiel endgültig 1814 mit den Rechten der von Habermann an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Während der NS-Diktatur wurden die im Ort ansässigen jüdischen Familien verfolgt, in die Emigration getrieben und ermordet. Ihre Synagoge an der Ecke Schloßgasse/Kemenate wurde beim Novemberpogrom 1938 von SA-Männern geschändet. An dem Gebäude, das heute ein "Haus der Bäuerin" ist, erinnert eine Gedenktafel an seine frühere Funktion.[1]
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.016, 1987 dann 871 und im Jahr 2000 950 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Michael Gottwald (Bürgerforum).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 459 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 94 T€.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 20, im produzierenden Gewerbe 212 und im Bereich Handel und Verkehr 54 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 42 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 276. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 13 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 592 ha, davon waren 528 ha Ackerfläche.
Es gibt folgende Einrichtungen:
Aubstadt | Bad Königshofen i.Grabfeld | Bad Neustadt a.d.Saale | Bastheim | Bischofsheim a.d.Rhön | Burglauer | Fladungen | Großbardorf | Großeibstadt | Hausen | Hendungen | Herbstadt | Heustreu | Höchheim | Hohenroth | Hollstadt | Mellrichstadt | Niederlauer | Nordheim v.d.Rhön | Oberelsbach | Oberstreu | Ostheim v.d.Rhön | Rödelmaier | Saal a.d.Saale | Salz | Sandberg | Schönau a.d.Brend | Sondheim v.d.Rhön | Stockheim | Strahlungen | Sulzdorf a.d.Lederhecke | Sulzfeld | Trappstadt | Unsleben | Willmars | Wollbach | Wülfershausen a.d.Saale
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