Freitag, 25.05.2012



Lexikon Suche


Triftern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Triftern
Triftern
Deutschlandkarte, Position von Triftern hervorgehoben
48.413.016666666667391Koordinaten: 48° 24′ N, 13° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Rottal-Inn
Höhe: 391 m ü. NN
Fläche: 62,25 km²
Einwohner: 5292 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84371
Vorwahl: 08562
Kfz-Kennzeichen: PAN
Gemeindeschlüssel: 09 2 77 149
Adresse der Marktverwaltung: Magistratsstraße 1
84371 Triftern
Webpräsenz:
Bürgermeister: Walter Czech (CSU)
Die Pfarrkirche St. Stephanus

Triftern ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Triftern liegt in typisch niederbayerischer Hügellandschaft in einem kleinen Seitental der Rott etwa 7 km südöstlich der Kreisstadt Pfarrkirchen, 12 km südwestlich von Bad Birnbach, 28 km westlich von Pocking, 17 km nördlich von Simbach bzw. 18 km von Braunau sowie 20 km östlich von Eggenfelden. Die nächst gelegene Bahnstation an der Regionalbahnstrecke Passau - Mühldorf befindet sich im 5 km entfernten Anzenkirchen.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Triftern während der Regierungszeit des Bischofs Reginhar von Passau (818 - 838). Das Marktrecht wurde dem Ort 1388 verliehen. Der Markt gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Pfarrkirchen des Kurfürstentums Bayern. Triftern besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen

  • 1. Januar 1971: Lengsham, Voglarn, Wiesing
  • 1. Januar 1972: Anzenkirchen
  • 1. Mai 1978: Neukirchen

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 5.075, 1987 dann 5.012 und im Jahr 2000 5.375 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Walter Czech (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.128 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 432.000 Euro.
Felsenhaufen der „Kaser Steinstube“

Sehenswürdigkeit

Die Kaser Steinstube ist eines der schönsten Geotope Bayerns. Auf einer Fläche von 100x20 Meter stapeln sich Gesteinsblöcke, die durch Bodenerosion freigelegt wurden. Etwas versteckt gelegen, erreicht man sie auf dem Weg von Nuppling nach Unterpaikertsham oder von Voglarn nach Haidberg.

Weblinks

Commons Commons: Triftern – Bilder, Videos und Audiodateien
en:Triftern

eo:Triftern it:Triftern nl:Triftern pl:Triftern ro:Triftern ru:Трифтерн vo:Triftern