Meinestadt.de - Thedinghausen - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Niedersachsen | ||||
| Landkreis: | Verden | ||||
| Samtgemeinde: | Thedinghausen | ||||
| Höhe: | 13 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 65,77 km² | ||||
| Einwohner: | 7552 (30. Dez. 2007) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 115 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahlen: | 27319–27321 | ||||
| Vorwahl: | 04204 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | VER | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 61 013
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| Gemeindegliederung: | 12 Ortsteile | ||||
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Braunschweiger Str. 10 27321 Thedinghausen |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Diethelm Ehlers (SPD) | ||||
Die Gemeinde Thedinghausen (niederdeutsch Thänhusen) liegt im Landkreis Verden in Niedersachsen und gehört zur nach ihr benannten Samtgemeinde Thedinghausen, dessen Verwaltungssitz sie ist. In der Gemeinde leben etwa 7650 Einwohner. Sie erstreckt sich auf einer Fläche von 65,77 Quadratkilometern. Im Norden bildet die Weser die Grenze zur Stadt Achim.
Inhaltsverzeichnis |
Zur Gemeinde Thedinghausen gehören die Ortsteile Ahsen-Oetzen, Beppen, Dibbersen, Donnerstedt, Eißel, Holtorf, Horstedt, Lunsen, Morsum, Oenigstedt, Werder und Wulmstorf.
Die ersten Ortschaften auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde werden urkundlich zwischen 1138 (Werder) und 1534 (Donnerstedt) erstmals erwähnt. In Thedinghausen wurde im späten 13. Jahrhundert eine Burg errichtet (an der Stelle des späteren Amtsgerichtes, heute Polizeigebäude). Burg und Ort wechselten mehrfach die territoriale Zugehörigkeit, bis Thedinghausen schließlich für lange Zeit zur Grafschaft Hoya kam. Nach dem Tod des letzten Grafen von Hoya kam die Grafschaft Hoya an das Welfenhaus und wurde unter den verschiedenen Linien der Welfen (Braunschweig-Lüneburg-Celle, Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel, Calenberg) aufgeteilt. Thedinghausen kam zu Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel. Während die übrige Grafschaft Hoya schließlich im Kurfürstentum Hannover "wiedervereinigt" wurde, blieb das Amt Thedinghausen bei Braunschweig-Wolfenbüttel, später beim Herzogtum Braunschweig und schließlich beim Freistaat Braunschweig. Zunächst gehörte Thedinghausen zu Holzminden, ab 1850 als braunschweigische Exklave bis zum 30. Juni 1972 zum Landkreis Braunschweig (ab 1946 innerhalb des Verwaltungsbezirks Braunschweig). Mit der niedersächsischen Kreisgebietsreform wurde es in den Landkreis Verden eingegliedert.
Am 1. November 2006 fand die Vereinigung mit der Gemeinde Morsum zur vergrößerten Gemeinde Thedinghausen statt.
In der Gemeinde Thedinghausen befinden sich zwei evangelische Kirchen mit angeschlossenen Friedhöfen: eine im Ortskern und eine im Ortsteil Lunsen. Im Ortsteil Morsum gibt es zudem einen Königreichssaal der Zeugen Jehovas.
Der Gemeinderat der Gemeinde Thedinghausen hat 21 Ratsmitglieder. Er setzt sich nach der letzten Kommunalwahl vom 10. September 2006 wie folgt zusammen:
Das Wappen der Gemeinde Thedinghausen zeigt in Blau den rotgezungten goldenen Braunschweiger Löwen, begleitet von acht goldenen Sternen, unter goldenem Zinnenkranz.
Die Wirtschaft Thedinghausens ist noch immer sehr landwirtschaftlich geprägt, dennoch existiert ein ausgeprägter Mittelstand. Durch die Nähe zu Bremen, Verden und Achim pendelt die Mehrheit der Einwohner zur Arbeit in diese Städte.
Straße
Die Gemeinde Thedinghausen ist für den Straßenverkehr gut erschlossen. Die Städte Bremen, Verden und Achim sind schnell zu erreichen. Es bestehen zudem gute Verbindungen zu den Bundesautobahnen A 1 und A 27.
ÖPNV
Thedinghausen wird von drei Buslinien des VBN angefahren. Die Linie 702 nach Achim, die Linie 720 über Morsum und Blender nach Verden ZOB am Bahnhof, sowie die Linie 750 von Beppen, Morsum, über Thedinghausen und Riede zum Bremer Hauptbahnhof. Thedinghausen gehört dem Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen an.
Eisenbahn
Die Bahnlinie Thedinghausen-Stuhr-Bremen (Bremen-Thedinghauser Eisenbahn) ist sehr gering frequentiert, sie wird nur noch als Museumseisenbahn (deren Spitzname Pingelheini lautet) sowie für Gütertransporte befahren. Eine Wiederbelebung der Strecke für den Personenverkehr wird seit Jahren geplant, wobei diese nur Streckenabschnitte außerhalb der Gemeinde Thedinghausen betrifft. Die nächsten Regionalbahnhöfe befinden sich in Achim und Verden, der nächste ICE-Bahnhof in Bremen.
Aufgrund der Größe Thedinghausens gibt es keine eigenen Zeitungen oder Verlage. Jedoch wäre da die Thedinghäuser Zeitung, die der Kreiszeitung Syke angegliedert ist, zu nennen. Diese unterhält aber nur eine eigene Lokalredaktion für Thedinghausen und wird als Thedinghäuser Zeitung in der Samtgemeinde Thedinghausen vertrieben.
Das ehemalige Kreiskrankenhaus wird heute als Altenpflegeheim (Kreisaltenheim "In der Bürgerei") genutzt. Das nächste Krankenhaus ist die Aller-Weser-Klinik mit ihren Standorten in Achim und Verden.
In Thedinghausen gibt es die Nils Holgersson Grundschule sowie das Schulzentrum Gudewill als Haupt- und Realschule. Im Ortsteil Morsum befindet sich eine weitere Grundschule. Weiterführende Schulen befinden sich in Achim, Verden und Syke.
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