Meinestadt.de - Temnitztal - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Hilfe zu Wappen |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Ostprignitz-Ruppin | |
| Amt: | Temnitz | |
| Höhe: | 38 m ü. NN | |
| Fläche: | 51,95 km² | |
| Einwohner: | 1657 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 32 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 16845 | |
| Vorwahl: | 033928 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OPR | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 68 426 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Am Heideberg 16818 Walsleben |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Thomas Voigt (WG Temnitztal) | |
| Lage der Gemeinde Temnitztal im Landkreis Ostprignitz-Ruppin | ||
| Datei:Temnitztal in OPR.png | ||
Temnitztal ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg). Sie entstand am 30. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Kerzlin, Küdow-Lüchfeld, Rohrlack, Vichel und Wildberg. Später schloss sich noch die Gemeinde Garz an.
Inhaltsverzeichnis |
Die Ortsteile der Gemeinde Temnitztal liegen ca. 12 km westlich von Neuruppin und ca. 8 km östlich von Neustadt (Dosse) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin an der Bundesstraße 167 im Temnitztal Namensgebend ist die das Gemeindegebiet durchfließende Temnitz, ein linker Nebenfluss des Rhin.
Garz wurde 1364 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt von dem slawischen Wort „gard“ bzw. „gord“ für Burg. Garz befand sich 1364 im Besitz des Neuruppiner Kalands. Seit Anfang des 15. Jahrhunderts war dort die Familie von Quast ansässig. Im 18. Jahrhundert ließ die Familie von Quast die Parks von Garz und Vichel als Barockgärten anlegen. Hermann von Quast (1812–1888), Gutsherr auf Garz, ließ Mitte des 19. Jahrhunderts den Park des Herrenhauses in Garz als Landschaftsgarten gestalten, ebenso wie sein Bruder Albrecht (1813–1871), der Gutsherr auf Vichel, den Park des dortigen Herrenhauses. Von Adolf Friedrich von Quast (1893–1976) sind diverse Fotos des Gutsparks aus der Zeit von 1916 bis 1943 erhalten. 1945 wurde die Familie von Quast enteignet, das Herrenhaus wurde Kulturhaus und enthielt in der oberen Etage Wohnungen. Nachdem 1992 Teile des Garzer Gutshofes samt Gutspark in Privatbesitz übergingen, wurden dort Restaurierungsarbeiten nach historischem Vorbild durchgeführt.
Wildberg an der Temnitz wurde 1335 erstmals urkundlich erwähnt. Zuvor gab es hier eine slawische Siedlung, von der die bewaldeten hügeligen Reste einer slawischen Burg aus dem 10./13. Jahrhundert stammen. Eroberer waren wahrscheinlich die Grafen von Arnstein, die die Burg als Ausgangsbasis für ihre Raubzüge nutzten. Die Gräfin Anna Jakobine Stollberg-Wernigerode wohnte bis 1526 hier. Im Mittelalter war Wildberg ein kleines Städtchen an der Handelsstraße von Berlin nach Hamburg. Im Dreißigjährigen Krieg wurde es völlig zerstört. Der städtebauliche Grundriss blieb jedoch bis heute erhalten das Stadtrecht nicht. Ansässig war mit einem Gut bis 1945 das Adelsgeschlechts „Von Zieten“, deren Familiengruft in der evangelischen Kirche Sankt Nicolaus ist.
In der Liste der Baudenkmäler in Temnitztal ist alle Denkmäler der Gemeinde Temnitztal verzeichnet.
Herrenhaus derer von Quast in Vichel |
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