Freitag, 25.05.2012



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Swisttal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Swisttal
Swisttal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Swisttal hervorgehoben
50.7177777777786.9202777777778Höhenangabe falsch oder mehr als zwei NachkommastellenKoordinaten: 50° 43′ N, 6° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Höhe: 133–177 m ü. NN
Fläche: 62,27 km²
Einwohner: 18.326 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 294 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53913
Vorwahlen: 02254, 02226, 02255, 02251
Kfz-Kennzeichen: SU
Gemeindeschlüssel: 05 3 82 064
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Rathausstraße 115
53913 Swisttal
Webpräsenz:
Bürgermeister: Eckhard Maack
Lage der Gemeinde Swisttal im Rhein-Sieg-Kreis

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Swisttal ist eine Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt in der Voreifel, 14 km westlich von Bonn. Swisttal erhielt seinen Namen von einem Bach namens Swist, der mitten durch die Gemeinde fließt. Die Gemeindeverwaltung befindet sich zwischen den Dörfern Ludendorf und Essig.

Ausdehnung des Gemeindegebietes

Swisttal hat rund 19.000 Einwohner und umfasst eine Fläche von ca. 63 km². Davon sind 10 km² Waldfläche (der Kottenforst) und 49 km² Landwirtschaftsfläche.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen

sowie den Weilern Hohn, Vershoven, Mömerzheim und Müttinghoven.

Politik

Gemeinderat

Die 38 Sitze des Gemeinderat verteilen sich wie folgt:

(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)

Wappen

Die Blasonierung lautet: „Im gespaltenen Schild vorn in Silber (Weiß) ein durchgehendes schwarzes Kreuz, hinten in Gold (Gelb) zwei in drei Reihen von Rot und Silber (Weiß) geschachte Balken.“ Das Wappen weist mit dem kurkölnischen Kreuz auf die Zugehörigkeit von sechs Ortsteilen auf die Landesherrschaft des Kurfürstentums Köln hin, die geschachten Balken entstammen dem Wappen der Herren von Tomberg, die die Herrschaft über die anderen heutigen Ortsteile ausübten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kirchengemeinden

  • Evangelische Kirchengemeinde Swisttal
  • St. Katharina (Buschhoven)
  • St. Kunibert (Heimerzheim)
mit St. Katharina (Dünstekoven)
  • St. Petrus und Paulus (Ludendorf)
  • St. Georg (Miel)
  • St. Nikolaus (Morenhoven)
  • St. Petrus und Paulus (Odendorf)
  • St. Martinus (Ollheim)
  • St. Antonius (Strassfeld)

Kulturarbeit

In Swisttal findet Kulturarbeit dezentral statt. Der Verein Zehnthaus e.V., Swisttal Odendorf & Essig, fördert, pflegt, illustriert, dokumentiert und erforscht das kulturhistorische Gut in den Swisttaler Ortsteilen Odendorf und Essig. Zudem organisiert der Zehnthaus Vereinsvorstand Konzerte und Ausstellungen und lädt regelmäßig zu Vorträgen über Themen aus Brauchtum, Kultur, Geschichte sowie zu kulturhistorischen Exkursionen ein. Weiterhin wird alljährlich die Morenhovener Lupe vergeben, ein anerkannter Kleinkunstpreis der örtlichen Initiative KuSS (Kultur und Spektakel im Swisttal), ursprünglich angeregt durch die örtliche Kreativitätschule. In der Aula der Haupt-/Realschule in Heimerzheim finden sporadisch Theatervorführungen statt. Musikalische Aufführungen finden in den regen Kirchengemeinden der Ortsteils und innerhalb der Gemeinde Swisttal statt. In den historischen Räumen des Zehnthauses in Odendorf sind Konzerte schon seit über 30 Jahre Tradition.

Bauwerke

Im Ortskern vom Ortsteil Odendorf liegen das historische Zehnthaus, die alte romanische Pfarrkirche St. Petrus und Paulus Odendorf aus dem 12. Jhd. (erstmals 893 urkundlich erwähnt) sowie die „neue“ Pfarrkirche St. Peter und Paul Odendorf (neogotischer Kirchenbau von 1901/06). Daneben reiht sich das Pastorat und das ehemalige Kloster ein. In mittelbarer Umgebung vom alten Ortskern stehen noch die Burg von Odendorf, die sich heute im Privatbesitz befindet, und etliche renovierte Fachwerkhäuser entlang des Orbaches. In der Nähe des Teilortes Buschhoven liegt die Trasse der früheren Eifelwasserleitung, ein römisches Aquädukt zur Versorgung von Köln mit Trinkwasser. Die Wasserburg in Morenhoven und die Burg Heimerzheim sind wie die Versöhnungskirche (frühere katholische, heute evangelische Pfarrkirche) in Buschhoven mit der renovierten Romantikorgel sehr erwähnenswert.

Wallfahrt

Buschhoven ist seit 1806 katholischer Wallfahrtsort mit der „Rosa Mystica“, einer Wandermuttergottes, und dem sich auf diese romanische Holzfigur beziehenden alljährlichen sog. Rosenfest im Juni. Die Rosa Mystica kam ursprünglich aus dem 1197 gegründeten Prämonstratenserinnen-Stift Schillingskapellen bei Dünstekoven, als das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgelöst worden war. Die neue Wallfahrtskirche wurde 1975 gebaut.

Zudem liegt Buschhoven auf einem der historischen Jakobswege, worauf die Muschel an der Versöhnungskirche hinweist.

Parks

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bildung

Die Georg-von-Boeselager-Hauptschule in Heimerzheim wurde zum Schuljahr 2006/2007 um einen Realschulzweig erweitert. Grundschulen bestehen in Buschhoven, Heimerzheim und Odendorf. Gymnasien sind in Rheinbach und Euskirchen.

Die Außenstelle FH-Bund (Fachbereich Öffentliche Sicherheit) im Ortsteil Heimerzheim dient unter anderem dem BND, dem BKA sowie dem Verfassungsschutz[1] als Ausbildungsstätte. Sie liegt im Bereich der dort ansässigen Bundespolizei.

Persönlichkeiten

Quellen

  1. Liste der Hochschulen in Deutschland

Weblinks

Commons Commons: Swisttal – Bilder, Videos und Audiodateien
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