Meinestadt.de - Sulzthal - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Bad Kissingen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Euerdorf | |
| Höhe: | 254 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,06 km² | |
| Einwohner: | 940 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 62 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97717 | |
| Vorwahl: | 09704 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 72 155 | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Ermstaler Str. 18 97717 Sulzthal |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Konrad Weingart (CSU) | |
Sulzthal ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Euerdorf.
Inhaltsverzeichnis |
Sulzthal liegt in einem Seitental der Fränkischen Saale in der Region Main-Rhön im Landkreis Bad Kissingen (Altlandkreis Hammelburg). Wie der Name vermuten lässt, ist Sulzthal eine Gemeinde mit Kessellage.
Es existiert nur die Gemarkung Sulzthal.
Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.
Auf dem Gebiet des Marktes wurden 1970 946, 1987 dann 859 und im Jahr 2000 957 Einwohner gezählt.
Marktgemeinderat mit 8 Sitzen:
Bürgermeister ist Konrad Weingart (CSU).
Blasonierung
In Silber auf grünem Boden ein grüner Apfelbaum mit goldenen Früchten; dem Stamm aufgelegt der rote Großbuchstabe S.
Wappengeschichte
Die Gemeinde Sulzthal erhielt 1472 die Marktrechte von Kaiser Friedrich III. Das älteste bekannte Siegel der Gemeinde aus dem späten 16. Jahrhundert zeigt. bereits das Wappen mit dem Baum. Die Umschrift lautet S. DES FLECKEN SOLCZTAL. Ein weiteres Siegel aus der Zeit um 1650 zeigt das gleiche Wappenbild. Im 19. Jahrhundert ist das Wappen wahrscheinlich in Vergessenheit geraten. Es wurde erst 1959 wieder angenommen. Der Buchstabe S war früher um den Baumstamm geschlungen. Heute ist er auf den Stamm aufgelegt (siehe Kaffee Hag Album O. Hupp). Er dient der Unterscheidung von anderen Wappen mit Bäumen die im 16. Jahrhundert beliebte Wappensymbole waren.
Das Wappen wurde am 12. Februar 1959 durch das Innenministerium verliehen.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 356 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 20 T€.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 39 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 310. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 18 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 0 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 26 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 747 ha, davon waren 703 ha Ackerfläche und 39 ha Dauergrünfläche.
Der Weinbau im heutigen Sulzthal ist nicht mehr von großer wirtschaftlicher Bedeutung. An den umliegenden Hängen wird er nur noch vereinzelt und in kleinem Umfang betrieben.
Die Staatsstraße St2290 führt durch Sulzthal. Es existiert keine Schienenhaltestelle (der nächste Bahnhof befindet sich im benachbarten Euerdorf) und nur rudimentäre Busverbindungen.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Aura a.d.Saale | Bad Bocklet | Bad Brückenau | Bad Kissingen | Burkardroth | Elfershausen | Euerdorf | Fuchsstadt | Geroda | Hammelburg | Maßbach | Motten | Münnerstadt | Nüdlingen | Oberleichtersbach | Oberthulba | Oerlenbach | Ramsthal | Rannungen | Riedenberg | Schondra | Sulzthal | Thundorf i.UFr. | Wartmannsroth | Wildflecken | Zeitlofs
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