Meinestadt.de - Süsel - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | ||
| Kreis: | Ostholstein | ||
| Höhe: | 40 m ü. NN | ||
| Fläche: | 75,31 km² | ||
| Einwohner: | 5422 (30. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 72 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 23701 | ||
| Vorwahlen: | 04524, 04521, 04529 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | OH | ||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 55 041
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| Gemeindegliederung: | 15 Dorfschaften | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | An der Bäderstraße 64 23701 Süsel |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Dirk Maas (SPD) | ||
| Lage der Gemeinde Süsel im Kreis Ostholstein | |||
| Datei:Suesel in OH.png | |||
Süsel ist eine Gemeinde im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde grenzt im Norden an Eutin, im Nordosten an Kasseedorf, im Osten an Altenkrempe und Sierksdorf, im Süden an Scharbeutz, im Südwesten an Ahrensbök und im Nordwesten an Bosau.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Süsel besteht aus dem Hauptort Süsel (im Südosten), in dem auch die meisten Einwohner leben, und den 15% Dorfschaften: Barkau (im Südwesten), Bockholt (im Norden), Bujendorf (im Osten), Ekelsdorf (im Süden), Fassensdorf (in der Mitte), Gömnitz (im Osten), Gothendorf (im Westen), Groß Meinsdorf (im Nordwesten), Kesdorf (im Südwesten), Middelburg (in der Mitte), Ottendorf (im Süden), Röbel (in der Mitte), Woltersmühlen (im Süden) und Zarnekau (im Nordosten).
Am Süseler See befindet sich die Süseler Schanze, der Rest einer slawischen Wallburg. Süsel war bis ins 12. Jahrhundert einer der Hauptorte der hier ansässigen Wenden. Die feuchten Niederungen wurden ab 1142 von angeworbenen friesischen Bauern kolonisiert.
Die romanische St. Laurentius-Kirche wurde im Rahmen der Missionierung ebenfalls im 12. Jahrhundert erbaut, sie gehört zu den so genannten Vicelinkirchen, weitere finden sich in Bornhöved, Bosau und Ratekau.
Die Nähe zur wenige Kilometer entfernten Ostsee zeigt der Gömnitzer Turm. Bis 1815 stand auf dem Gömnitzer Berg ein großer Baum, Major genannt. Dieser Solitär diente der Schifffahrt in der Lübecker Bucht als Orientierungsmarke. Der Baum wurde von einem Blitz getroffen und brannte nieder. Da den Seefahrern nun ein wichtiger Orientierungspunkt fehlte, wurde 1827-28 der neue Major, ein Turm aus Backstein, errichtet. Die Turmspitze liegt 93 Meter über Meereshöhe, der Turm wurde 1990 restauriert und ist öffentlich begehbar.
Seit dem 1. Januar 2007 bildet Süsel eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Kreisstadt Eutin und hat die Verwaltungsgeschäfte dorthin übertragen.
Von den 19 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die SPD seit der Kommunalwahl 2008 acht Sitze, die CDU hat sieben Sitze und die Wählergemeinschaft FWS vier.
Blasonierung: „In Blau auf einem mit einem blauen Wellenbalken belegten goldenen Dreiberg ein runder, flachgedeckter silberner Turm, der rechts von einer goldenen Sonne, links von einem zugewendeten goldenen Mond begleitet wird.“[1]
Ungewöhnlich ist die Wasserski-Anlage nahe Süseler Baum, in der man, an einem Skilift hängend, mit Wasserski auf einem Rundkurs durch einen Baggersee fährt.
Weiter gibt es einen Geländereitsportplatz, der 1987 in einer ehemaligen Kieskuhlen gegründet wurde, mit vielen Naturhindernisse und künstlich angelegten Wasserstellen.
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