Freitag, 25.05.2012



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Stolpe auf Usedom

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Stolpe auf Usedom führt kein Wappen
Stolpe auf Usedom
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stolpe auf Usedom hervorgehoben
53.866666666667140Koordinaten: 53° 52′ N, 14° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ostvorpommern
Amt: Usedom-Süd
Höhe: 0 m ü. NN
Fläche: 14,85 km²
Einwohner: 390 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17406
Vorwahl: 038372
Kfz-Kennzeichen: OVP
Gemeindeschlüssel: 13 0 59 094
Adresse der Amtsverwaltung: Markt 1
17406 Usedom
Webpräsenz:
Bürgermeister: Eckhard Schulz
Lage der Gemeinde Stolpe auf Usedom im Landkreis Ostvorpommern
Datei:Stolpe in OVP.PNG

Stolpe auf Usedom ist eine Gemeinde in der Nähe der Stadt Usedom auf der gleichnamigen Insel direkt am Ufer des Stettiner Haffs gelegen. Die Gemeinde wird vom Amt Usedom-Süd mit Sitz in der Stadt Usedom verwaltet. Bis 2005 gehörte die Gemeinde zum Amt Ahlbeck-Stettiner Haff.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Stolpe auf Usedom liegt am Nordufer des Stettiner Haffes südlich der B 110 mitten im Naturpark Insel Usedom. Die Gemeinde besitzt einen Hafen am Haff. Rund fünf Kilometer westlich der Gemeinde liegt die Stadt Usedom sowie 15 Kilometer nördlich die Gemeinde Heringsdorf.

Bis 1945 besaß der Ort einen Bahnhof an der Strecke Ducherow–Heringsdorf.

Ortsteile der Gemeinde sind Gummlin und Stolpe.

Geschichte

Die Gegend von Stolpe auf Usedom wurde schon früh besiedelt, davon zeugen viele früh- und urgeschichtliche Fundorte. Urkundlich erstmals erwähnt wurde die Gemeinde 1218. Der Ortsname leitet sich vom altslawischen Wort stlŭpŭ für Säule oder Fischständer im Fluss, welches eine Vorrichtung zum Fischfang ist, ab.[1]

Nach dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 wurde Stolpe auf Usedom wie ganz Pommern schwedisch, nach 1815 preußisch. Im Jahr 1880 erhielt die Gemeinde einen Eisenbahnanschluss. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche geplündert. Nach dem Krieg gehörte der Ort erst zum Land Mecklenburg, seit 1952 zum Bezirk Rostock und seit 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern. Am 15. Januar 1996 erhielt die Gemeinde, die bis dahin nur „Stolpe“ hieß, den Namenszusatz „auf Usedom“.

Sehenswürdigkeiten

Quellen

  1. Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg in Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. - Bd. 46 (1881), S. 138

Weblinks

Commons Commons: Stolpe auf Usedom – Bilder, Videos und Audiodateien
en:Stolpe auf Usedom

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