Freitag, 25.05.2012



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Stockstadt am Main

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Stockstadt a.Main
Stockstadt am Main
Deutschlandkarte, Position des Marktes Stockstadt a.Main hervorgehoben
49.9797222222229.0638888888889117Koordinaten: 49° 59′ N, 9° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Aschaffenburg
Höhe: 117 m ü. NN
Fläche: 18,86 km²
Einwohner: 7478 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 397 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 63809-63811
Vorwahl: 06027
Kfz-Kennzeichen: AB
Gemeindeschlüssel: 09 6 71 155
Adresse der Marktverwaltung: Hauptstraße 19-21
63811 Stockstadt a.M
Webpräsenz:
Bürgermeister: Peter Wolf (CSU)

Stockstadt am Main (amtlich: Stockstadt a.Main) ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Stockstadt a.M. liegt westlich angrenzend an die Stadt Aschaffenburg auf der linken Mainseite. Im Westen und Nordwesten Stockstadts befindet sich die Grenze zu Hessen und südwestlich von Stockstadt liegt der Bachgau.

Nachbargemeinden

Südlich befindet sich die Gemeinde Großostheim und südwestlich bereits über der Landesgrenze nach Hessen liegt Babenhausen, nordwestlich Mainhausen und Seligenstadt.

Die nächstgelegenen Nachbargemeinden sind Kleinostheim im Norden und Mainaschaff im Osten Stockstadts.

Geschichte

Bereits Mitte des 9. Jahrhunderts wird Stockstadt am Main schriftlich erwähnt, wenn auch nur anhand einiger steuerpflichtiger Bürger. Als wohnhaft in "Stocestat" werden diese bezeichnet. So nennt man zu dieser Zeit den Ort. Im Jahr 1024 schließlich wird der Ort selbst schriftlich das erste Mal genannt. Der Ort "Stoddenstat" wird von Kaiser Heinrich II. an das Kloster Fulda verschenkt. Dies bleibt so bis ins Jahr 1309, als Stockstadt an das Erzbistum Mainz übergeben wird. Im Mittelalter gehören die umliegenden Wälder dem Wildbann Dreieich an, welcher in Stockstadt auch eine seiner 30 Wildhuben unterhält.

Wappen

Blasonierung: „In Blau über einem gesenkten silbernen Wellenbalken ein silberner Legionärshelm mit rotem Kamm in Seitenansicht“

Politik

Marktgemeinderat

Der Marktgemeinderat von Stockstadt am Main hat 21 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters.

CSU SPD Freie Wählergemeinschaft Gesamt
2002 7 10+1(Bürgermeister) 3 21 Sitze
2008 10+1(Bürgermeister) 7 3 21 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Partnergemeinden

In Sachen Partnergemeinden war Stockstadt sehr rührig. Der Ort besitzt gleich drei sogenannte Schwestergemeinden in Frankreich. Es handelt sich im einzelnen um Saint-André-sur-Orne, Saint-Martin-de-Fontenay und May sur Orne.

Sehenswürdigkeiten

St. Anna-Kapelle
  • Das an der Hauptstraße gelegene Zollhaus diente lange Zeit dem Mainzer Erzbischof und Kurfürst Albrecht von Brandenburg als Zollstation. Erbaut wurde es von 1514 bis 1545. (Koordinaten: 49° 58′ 52,54″ N, 9° 3′ 42,26″ O49.981269.061747)
  • Die Leonharduskirche befindet sich ebenfalls im alten Ortsteil von Stockstadt und geht auf das Jahr 1773 zurück. (Koordinaten: 49° 58′ 50,16″ N, 9° 3′ 47,3″ O49.98069.063147)
  • Die 1458 erbaute St. Anna-Kapelle stand ursprünglich an der Ecke Hauptstraße/Alter Stadtweg. Ihr Abriss erfolgte im Januar 1925 auf Gemeinderatsbeschluss hin. 2007 wurde die Kapelle nach historischem Vorbild an anderer Stelle, westlich jenseits der B 469 Richtung Auhof, wieder errichtet und am 6. April 2008 geweiht.


Persönlichkeiten

Weblinks

Commons Commons: Stockstadt am Main – Bilder, Videos und Audiodateien
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