Meinestadt.de - Steinfeld b. Lohr a. Main - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Main-Spessart | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Lohr am Main | |
| Höhe: | 277 m ü. NN | |
| Fläche: | 33,69 km² | |
| Einwohner: | 2320 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 69 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97854 | |
| Vorwahl: | 09359 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSP | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 77 186 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausstr. 16 97854 Steinfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Matthias Loschert | |
Steinfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Lohr am Main. Zum Gemeindegebiet gehören die Ortsteile Hausen und Waldzell.
Gesprochen wird ein mainfränkischer Dialekt (laut Sprachatlas der Bayerischen Landesbibliothek: Unterostfränkisch). Die Einheimischen werden in der Umgebung oft Steeflder Russe genannt.
Inhaltsverzeichnis |
Steinfeld liegt zwischen Lohr am Main und Karlstadt auf der Fränkischen Platte (Marktheidenfelder Platte). Hier verläuft ein Übergang zwischen rotem Buntsandstein und fränkischem Muschelkalk. Der größere Teil des Gemeindegebietes wird bis heute landwirtschaftlich genutzt; außerdem bewirtschaftet die Gemeinde nennenswerte Waldbestände (äußerste Ausläufer des im Westen angrenzenden Spessarts) (Würzburger Spessart). Die Mehrzahl der Arbeitnehmer pendelt in die umliegenden Städte Lohr und Karlstadt sowie nach Würzburg.
Es existieren folgende Gemarkungen: Hausen, Steinfeld, Waldzell.
Steinfeld wurde urkundlich erstmals 812 erwähnt; in Urkunden aus der damaligen Zeit wird es als 'Steinvelt im Waldsassengove' (d.h. Waldsassengau) bezeichnet. Um 1200 war Steinfeld bereits eine eigenständige Pfarrei; das Kloster Neustadt am Main erhob Ansprüche auf den Zehnten. Um 1336 wurde die Pfarrkirche in das Kloster Nuwenstat (Neustadt) incorporiert [1]. 1614 wurde der Neubau der Pfarrkirche 'Mariä Himmelfahrt' vollendet. 1842 erfolgte eine Erweiterung des Längsschiffs [2].
Als Teil des Hochstiftes Würzburg (Amt Rothenfels) kam Steinfeld im Reichsdeputationshauptschluss 1803 an die Grafen Löwenstein-Wertheim. 1806 wurde es ein badisches Mediatamt, das 1819 an Österreich abgetreten wurde, welches es Bayern überließ.
Zur Gemeinde gehören heute die beiden Ortsteile Hausen (seit 1972) und Waldzell (seit 1978).
Der Ortsteil Waldzell (früher: Cella / Zell) entstand vermutlich ebenfalls im 9. Jahrhundert als Außenstelle des Klosters Neustadt. Es gibt geschichtliche Bezüge zur Hl. Gertraud. Die dortige Gertraudenkapelle wurde über einer ebenso benannten Quelle errichtet[3] (1616 durch Julius Echter, Erweiterung um 1849). Der Bau der heutigen Kirche St. Vitus erfolgte 1612 auf Anordnung von Julius Echter [4].
Aus dem Ortsteil Hausen stammt der Bauernführer Kaspar Leyser. Er wurde im Juni 1525 zusammen mit zwei weiteren aufständischen Bauern in Karlstadt enthauptet.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.991, 1987 dann 2.060 und im Jahr 2000 2.277 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Matthias Loschert (in Steinfeld unterstützt von CSU und Bürgerblock sowie von den Wählergemeinschaften Hausen und Waldzell).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1347 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 476 T€.
Seit 1992 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Chauvigné (Bretagne), die durch Besuche (alle 2 Jahre) gepflegt wird und durch welche auch schon enge deutsch-französische Freundschaften entstanden sind.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 192 und im Bereich Handel und Verkehr 52 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 879. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 77 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1887 ha, davon waren 1666 ha Ackerfläche und 206 ha Dauergrünfläche.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Arnstein | Aura im Sinngrund | Birkenfeld | Bischbrunn | Burgsinn | Erlenbach bei Marktheidenfeld | Esselbach | Eußenheim | Fellen | Frammersbach | Gemünden am Main | Gössenheim | Gräfendorf | Hafenlohr | Hasloch | Himmelstadt | Karbach | Karlstadt | Karsbach | Kreuzwertheim | Lohr am Main | Marktheidenfeld | Mittelsinn | Neuendorf | Neuhütten | Neustadt am Main | Obersinn | Partenstein | Rechtenbach | Retzstadt | Rieneck | Roden | Rothenfels | Schollbrunn | Steinfeld | Thüngen | Triefenstein | Urspringen | Wiesthal | Zellingen
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