Freitag, 25.05.2012



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Steinburg (Stormarn)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Steinburg
Steinburg (Stormarn)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steinburg hervorgehoben
53.71138888888910.40277777777860Koordinaten: 53° 43′ N, 10° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Amt: Bad Oldesloe-Land
Höhe: 60 m ü. NN
Fläche: 23,91 km²
Einwohner: 2508 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner je km²
Postleitzahl: 22964
Vorwahl: 04534
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 091
Adresse der Amtsverwaltung: Mewesstraße 22-24
23843 Bad Oldesloe
Webpräsenz:
Bürgermeister: Heino Doose (CDU)

Steinburg (niederdeutsch Steenborg) ist eine Gemeinde im Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein) südlich von Bad Oldesloe und nordöstlich von Hamburg.

Eichede, Kirche

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Steinburg entstand zum 1. Januar 1978 durch Zusammenschluss der bislang selbstständigen Gemeinden Eichede, Mollhagen und Sprenge. Der Name der so neu entstandenen Gemeinde stammt vom Forstbezirk Steinburg, an den die drei heutigen Ortsteile angrenzen.

Ortsteile

Mollhagen

Der Ortsteil Mollhagen bildet den Ortskern der Gemeinde. Hier befindet sich auch die Grundschule mit Turnhalle und Sportanlagen sowie dem Kindergarten.

Hier befinden sich auch die Raiffeisenbank mit Landhandel sowie ein Einzelhandelsgeschäft, ein Friseursalon und Gastronomie.

Des Weiteren befindet sich in Mollhagen ein Fahrstall, in dem die vom Aussterben bedrohten Schleswiger Kaltblutpferde nicht nur zur Zucht, sondern auch zu Kutschfahrten eingesetzt werden. Ebenso ist es möglich, in dem Fahrstall selbst das Fahren zu erlernen. Jedes Jahr im September findet der Kaltblut-Tag Mollhagen statt, der vom Kaltblutverein Mollhagen e.V. organisiert wird.

Eichede

Eichede wurde erstmals 1259 urkundlich erwähnt. Das Kirchspiel Eichede, zu dem heute auch die Orte Lasbek (-Gut und -Dorf), Mollhagen, Rohlfshagen, Sprenge, Todendorf und Stubben gehören, gehörte ursprünglich zum Bistum Lübeck, kam aber mit der Reformation zur Evangelisch-Lutherische Kirche im Hamburgischen Staate. Weltlich gehörte Eichede zum gottorfischen Amt Trittau. Das Dorf gehörte - wie auch Mollhagen und Sprenge - zu den 17 Holzdörfern. Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 wurde Eichede Sitz des gleichnamigen Amtsbezirkes. 1948 kam das Dorf nach Auflösung der Amtsbezirke zum neuen Amt Mollhagen, 1974 zum Amt Bad Oldesloe-Land. 1978 ging Eichede in der neuen Gemeinde Steinburg auf.

Sprenge

Der kleinste Ortsteil der Gemeinde ist Sprenge, es ist ein wesentlich von der Landwirtschaft geprägtes Straßendorf.

Im Sprenger Gemeindehaus findet regelmäßig die Bürgermeistersprechstunde statt. Angegliedert ist das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr. Direkt nebenan hat der Schützenverein sein Domizil.

In der Schützenstraße steht auf einem Bauernhof der älteste Baum im Dorf. Das Alter der Eiche wird auf mehr als 600 Jahre geschätzt.

Politik

Von den 18 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 neun Sitze, die SPD und die Wählergemeinschaft ABIS haben je vier Sitze errungen und die FDP hat einen Sitz. Unmittelbar vor der konstituierenden Sitzung wechselte ein über die Liste der SPD gewähltes Mitglied des Gemeinderates zur Wählergemeinschaft über. Seitdem hat die ABIS fünf und die SPD drei Sitze.

Wappen

Blasonierung: „In Silber ein schwebender roter Zinnenturm mit offenem Tor, links daneben, den Turm oben und unten überragend, ein bogenförmig auswärts geschweiftes grünes Eichenblatt.“[1]

Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Weblinks

en:Steinburg, Stormarn

eo:Steinburg (Stormarn) nl:Steinburg (Kreis Stormarn) pt:Steinburg (Stormarn) ro:Steinburg (Kreis Stormarn) ru:Штайнбург (Штормарн) vo:Steinburg (Schleswig-Holstein)