Meinestadt.de - Sondershausen - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Kyffhäuserkreis | |
| Höhe: | 208 m ü. NN | |
| Fläche: | 200,82 km² | |
| Einwohner: | 24.182 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 120 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 99701–99706 | |
| Vorwahl: | 03632 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KYF | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 65 067 | |
| Stadtgliederung: | 12 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 7 99706 Sondershausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Joachim Kreyer (CDU) | |
| Lage der Kreisstadt Sondershausen im Kyffhäuserkreis | ||
| Datei:Sondershausen in KYF.png | ||
Die Musik- und Bergstadt Sondershausen ist eine im Norden des Bundeslandes Thüringen gelegene Mittelstadt und die Kreisstadt des Kyffhäuserkreises. Sie liegt im Tal der Wipper zwischen den Höhenzügen Hainleite im Süden und Windleite im Norden.
Inhaltsverzeichnis |
Sondershausen liegt im Bereich der Triasformation. Die Gesteinsschichten von Süden nach Norden können wie folgt benannt werden: In der Hainleite finden wir den Unteren und Mittleren Muschelkalk, der nach dem Steilabbruch in Richtung Norden bis zur Windleite in den Mittleren Buntsandstein ausläuft. Im westlichen Teil von Sondershausen bis zum Graß lagern eiszeitliche Sedimente. Die Landschaft ist durch Sandsteinboden und Lehmboden gekennzeichnet. Es finden sich vorwiegend Buchenwälder und andere Bäume und Pflanzen, die den Kalkboden bevorzugen. Im Bereich der Hainleite bei Sondershausen soll um 1680 durch Spontanmutation eine noch heute zu sehende Blutbuche entstanden sein.
Die Stadt gliedert sich in die Stadtteile Stockhausen, Östertal, Hasenholz, Borntal, Zentrum, Jechaburg, Jecha und Bebra. Zur Stadt gehören weiterhin die Ortsteile Berka/Wipper (seit 1997), Großfurra und Oberspier sowie die Ortsteile der 2007 eingemeindeten Einheitsgemeinde Schernberg:
Sondershausen entwickelte sich aus einer fränkischen Siedlung im 8. Jahrhundert. 1125 wurde Sondershausen erstmals urkundlich erwähnt als Siedlung unter Verwaltung von zwei Dienstmannen des Mainzer Erzbischofs namens Wydego und Remarus. Um 1300, unter den Grafen von Hohnstein (seit 1263 auf der Spatenburg ansässig), erhielt Sondershausen das Stadtrecht. Die Stadt umfasste damals etwa 400 Häuser, die in einem unregelmäßigen Viereck zu Füßen des Schlosses lagen. Seit 1356 war die Stadt im Besitz der gräflichen, dann fürstlichen Dynastie Schwarzburg und Residenz des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen (bis 1918). In diese Zeit fällt auch die erste größere Stadterweiterung, mit der sich die ummauerte Stadt mit der Neustadt und dem Plan genannten Gebiet nach Westen und Osten ausdehnte. Seit 1391 wurde ein Schulmeister in der Stadt ausgewiesen.
1531 bekannte sich die Stadt zur Reformation. Im 16. Jahrhundert begann der Aufbau des Schlosses anstelle der bisher hier befindlichen Burg, der sich bis in das 18. Jahrhundert fortsetzte. 1801 wurde die Hofkapelle Harmoniecorps gegründet, aus der später das Loh-Orchester hervorging. Der Fürstenhof, der zu dieser Zeit das wirtschaftliche und mit seinem Beamtentum auch das soziale Leben der Stadt bestimmte, sorgte auch für weitere kulturelle Einrichtungen. So wurden 1815 das Theater und 1883 das Konservatorium gegründet. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde im Westen die Karlstadt angelegt.
1869 erhielt Sondershausen mit dem Bau der Nordhausen-Erfurter Eisenbahn Bahnanschluss. Durch die Kyffhäuserbahn entstand 1898 die Bahnverbindung nach Bad Frankenhausen. Seit Dezember 2006 ist diese Strecke stillgelegt. Die Eröffnung des ersten Kalibergwerks in Sondershausen 1893 markierte den Beginn der Industrialisierung. Der Kalibergbau bestimmte in den folgenden 100 Jahren die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Zwischen 1920 und 1945 war der Landkreis Sondershausen eine thüringische Enklave in der preußischen Provinz Sachsen.
Bereits zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden politische Gegner aus der Arbeiterklasse verfolgt, jedoch bildeten sich auch Widerstandsgruppen, wie die um Karl Haferung und Kurt Hafermalz, an welche Straßennamen im Wohngebiet Borntal erinnern. Zwischen 1934 und 1944 wurden 360 Frauen und Männer Opfer von im Landeskrankenhaus vorgenommenen Zwangssterilisationen. In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge der jüdischen Gemeinde geschändet. An dieses Gotteshaus, das 1960 abgerissen wurde, erinnert eine Gedenktafel am Einkaufszentrum, das dort heute steht. Aus dem Landessiechenhaus wurde eine noch unbekannte hohe Zahl von Personen in den nationalsozialistischen Krankenmorden, der „Aktion T4“, getötet. Auf dem Hauptfriedhof im Brückental wurde für die Opfer der Zwangsarbeit ein Ehrenhain mit Gedenkstein angelegt. Auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof an der Alexander-Puschkin-Promenade ruhen 80 Tote, davon mindestens 48 Opfer der Zwangsarbeit, unter ihnen 19 Kinder. An alle Opfer des Faschismus erinnert ein 1947 errichtetes Denkmal an der Güntherstraße.[3]
Von 1936 bis 1945 war Sondershausen Garnisonsstadt der Wehrmacht. Die nicht mehr genutzten Kalischächte 3 und 4 wurden 1937/1938 als Heeresmunitionsanstalt ausgebaut, in der später auch etwa 1.000 Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. Weitere Gruppen von Frauen und Männern in hoher Zahl mussten Zwangsarbeit leisten: in der Firma Brunnquell & Co., der Firma Lindner & Co., auf dem Gut in Großfurra. Die Dichte rüstungsrelevanter Betriebe war am Ende des Zweiten Weltkriegs auch die Ursache für schwere Bombenangriffe der Alliierten, die zu schweren Zerstörungen in der Stadt führten. Wenige Tage vor Einmarsch US-amerikanischer Truppen, der mit Artilleriebeschuß eingeleitet wurde, erfolgte am 8. April 1945 ein Luftangriff auf die Innenstadt von Sondershausen, dem 180 Einwohner und 40 % des Wohnungsbestandes zum Opfer fielen. Zu Totalverlusten kam es vor allem bei den Bürgerhäusern im Bereich der Loh-, Leopold-, Günther- und Hauptstraße. Der Schlosskomplex wurde nur leicht beschädigt (besonders der Westflügel, auch der Karussellbau), die Orangerie wurde vernichtet.[4]
1952 wurde Sondershausen Kreisstadt des verkleinerten Kreises Sondershausen, der zum Bezirk Erfurt gehörte.
Das nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst als SAG-Betrieb weitergeführte Kalibergwerk Glückauf wurde ab 1952 Volkseigener Betrieb. 1951 war es durch eine Schlagwetterexplosion zu 12 Toten und 22 Verletzten gekommen.[5] Der Betrieb bildete die Grundlage dafür, dass hier 1970 der VEB Kombinat Kali seinen Sitz erhielt. Nach dem Ende der DDR 1990 wurde in den Jahren 1991/1992 die Kaliförderung schrittweise eingestellt. Die damit einhergehende Deindustrialisierung sorgt bis heute dafür, dass die Arbeitslosigkeit in Sondershausen wie im gesamten Kyffhäuserkreis, der 1994 aus dem bisherigen Kreis Sondershausen und dem im ehemaligen Bezirk Halle gelegenen Kreis Artern gebildet wurde, mit am höchsten in Thüringen ist. Der zweitgrößte Betrieb Sondershausens war der VEB Elektroinstallation Sondershausen (EIS). Er hatte bis Ende des Jahres 1989 etwa 3200 Beschäftigte.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1981 31. Dezember):
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1834 bis 1984
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1994 bis 2001
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2002 bis 2007
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1 29. Oktober
2 31. August
3 18. Dezember (Stadtverwaltung)
4 März 2008 (Stadtverwaltung)
Blasonierung: „In Silber ein zwölfendiges rotes Hirschgeweih, zwischen den Stangen ein blauer Schild, darin ein nach rechts steigender goldener gekrönter, rot gezungter und bewehrter Löwe.“
Die roten Hirschstangen entstammen dem Wappen der Grundherren, der Löwenschild weist auf schwarzburgischen Besitz hin. Burg und Herrschaft Sondershausen gelangten zunächst um 1263 an die Grafen von Honstein, die ihren rot-silbern geschachten Schild zwischen die Hirschstangen setzten, aber später trat der schwarzburgische Löwenschild an diese Stelle. [6]
Sondershausen pflegt Partnerschaften mit Rolla in den Vereinigten Staaten (seit 1998), mit Pecquencourt im Département Nord in Frankreich (seit 1969) sowie mit der litauischen Stadt Kazlų Rūda im Distrikt Marijampolė (seit (2000).
Wirtschaftlich ist Sondershausen geprägt durch die Elektroindustrie und bis in die 1990er-Jahre durch das Kalibergwerk. In Sondershausen befindet sich der älteste noch befahrbare Kalischacht der Welt. Auch wenn die Kaliproduktion in großem Stil eingestellt wurde, wird in geringem Maße noch Industriesalz (vor allem als Streusalz) gefördert. Das Bergwerk Glückauf dient heute als Versatzbergwerk und wird von der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) betrieben. Teile der unterirdischen Anlagen wurden Ende der 1990er Jahre zu einem Besucherbergwerk ausgebaut. Größter Betrieb ist momentan in Sondershausen die Fertigungsstätte der WAGO Kontakttechnik GmbH Co. KG mit über 1000 Beschäftigten. Hergestellt werden Federklemmen und -systeme für die Elektroinstallation.
Der Bahnhof Sondershausen ist Halt für Regionalexpresszüge und Regionalbahnen der Bahnstrecke Nordhausen-Erfurt. Auf der von Sondershausen nach Bretleben führenden Kyffhäuserbahn wurde der Personenverkehr im Dezember 2006 eingestellt.
Die Stadt liegt an der Bundesstraße 4 zwischen Nordhausen und Erfurt.
In Sondershausen gibt es ein Schlossmuseum mit umfangreichen Sammlungen, z. B. die „Goldenen Kutsche“. Unter der Stadt befindet sich ein zum Besucherbergwerk umfunktioniertes Kalibergwerk. Unter der Galerie am Schlossberg gibt es ein 1999 ausgegrabenes jüdisches Bad aus dem 14. Jahrhundert, siehe Mikwe von Sondershausen. Sein ganzes Leben verbrachte der bedeutende Naturwissenschaftler Thilo Irmisch in Sondershausen.
Sondershausen führt neben dem Beinamen Bergstadt auch den Beinamen „Musikstadt“. Musikalische Traditionen lassen sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen.
Die Hofkapelle ist erstmals 1637 erwähnt worden und wurde 1918 in Loh-Orchester Sondershausen umbenannt, heute Bestandteil der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen. Hier wirkten Musiker wie Max Bruch, Gottfried Herrmann, Franz Liszt und Max Reger. Der Musikwissenschaftler Hugo Riemann lehrte am fürstlichen Konservatorium in Sondershausen, wo Max Reger für drei Monate sein Schüler war. Der Musikwissenschaftler Philipp Spitta ließ sich 1867 von Tallinn an das Gymnasium in Sondershausen versetzen.
Das von Carl Schroeder (1848-1935) im Jahre 1883 gegründete Konservatorium bildete bis 1938 Musiker aus. Zu den bekanntesten Schülern zählt unter anderen der Berliner Operettenkomponist Walter Kollo.
Außerdem wirken in der Stadt auf dem Gebiet des Chorgesangs der Albert-Fischer-Chor, die Madrigalisten und der Ökumenische Chor. Jährlich können junge Musiker aus vielen Ländern im Schloss die Meisterkurse für Violine besuchen.
Sondershausen ist darüber hinaus auch Namensgeber des Sondershäuser Verbandes Akademisch-Musikalischer Verbindungen (SV) (Dachverband der nichtschlagenden musischen Studentenverbindungen in Deutschland und Österreich). Neben Verbandfesten im fünfjährigen Turnus veranstaltet der SV hier regelmäßig Verbandstagungen und Fortbildungsseminare und ist darüber hinaus mit eigenen Konzerten regelmäßig in Sondershausen anzutreffen.
Sondershausen ist seit dessen Gründung Sitz der Landesmusikakademie Thüringen
Von 1932 bis 2003 war Sondershausen Sitz der Luther-Akademie Sondershausen e.V.. Kulturinteressierte Bürger finden sich zusammen in der Goethe-Gesellschaft und der Johann-Karl-Wezel-Gesellschaft. Zwei Karnevalsvereine organisieren jährlich einen der größten Rosenmontagsumzüge Thüringens.
Ein Ausflugsziel nahe Sondershausens ist der Freizeit- und Erholungspark Possen, der Teil der Hainleite ist. Im Bereich des Possens verändert sich die Hainleite zu einer Hochebene. Hier steht mit dem Possenturm der höchste Fachwerkturm Deutschlands (42 m), mit Fernsicht bis zum Brocken.
Weiter Ausflugsziele mit Aussicht im Süden Sondershausens sind der Spatenberg und das Rondell Sondershausen.
Unter Sondershausen verlaufen in 600 m Tiefe die Stollen eines ehemaligen Kalibergwerkes. Heute ist es zum Besucherbergwerk umfunktioniert, welches unter Tage vielfältige Aktivitäten anbietet. Am 20. November 2007 spielte hier die amerikanische Band Queens of the Stone Age das tiefstgelegene Rockkonzert der Geschichte [7].
Die Umgebung von Sondershausen bietet mit ihren Wäldern in der Hainleite (hauptsächlich Buchenwald), südlich von Sondershausen, und der Windleite, nördlich von Sondershausen, eine umfangreiche Artenvielfalt von Pflanzen. Besonders Orchideen kann man hier finden, wie den Frauenschuh, Fuchs' Knabenkraut und das Weiße Waldvöglein. Ebenfalls häufig zu finden sind geologische Aufschlüsse und Fossilien (vorwiegend Kopffüßler (Ceratiten) und versteinerte Seelilien).
In Sondershausen haben sich 39 Sportvereine und ein Country- und Westernclub gebildet, die folgende Sportarten anbieten: Badminton, Basketball, Behinderten/Reha-Sport, Billard, Fußball, Handball, Judo, Karate, Kegeln, Leichtathletik, Luftsport (Ultraleicht), Motorsport, Radsport (Straße, Bahn), Reit- und Fahrsport, Schach, Schießsport, Schwimmen, Tauchsport, Tischtennis, Turnen/Gymnastik, Volleyball, Wandern, Tennis und Wasserski.
Über die Stadt hinaus bekannt ist die in Sondershausen geborene Eisschnellläuferin Gunda Niemann-Stirnemann. Das Besucherbergwerk bietet Leichtathletikveranstaltungen mit internationaler Beteiligung. Bekannt sind inzwischen der Untertage-Marathon und das Radrennen unter Tage. Weitere regelmäßige Sportveranstaltungen im Bergwerk sind: der Kristall-Lauf, der Sommer-Biathlon, Fechten, Kugelstoßen und Wandern unter Tage.
Außerdem findet in der Stadt jährlich das „Internationale Sparkassenmeeting der Leichtathletik“ mit vielen Medaillengewinnern der laufenden Saison statt. Jedes Jahr am dritten Wochenende im März gibt es den „Possenlauf“ und an jedem zweiten Wochenende im Oktober den „Stadtparklauf“.
Bekanntester Sportverein ist der Fußballverein BSV Eintracht Sondershausen (bis 1990 BSG Glückauf Sondershausen). Der Verein spielte von 1980 bis 1987 in der DDR-Liga (zweithöchste Spielklasse) und wurde 2000 Landesmeister in der Landesliga Thüringen. Danach war er fünf Jahre in der NOFV Oberliga Süd (4. Liga). Spielstätte des Vereins ist das Sportzentrum „Am Göldner“ mit 5.000 Plätzen, davon 1.700 überdachten Sitzplätzen.
In Sondershausen war bis 1990 die einzige Bibliothekarschule der DDR beheimatet. An Bildungseinrichtungen sind vorhanden: drei Grundschulen (dazu eine in Schernberg), zwei Regelschulen, zwei staatliche Gymnasien, ein Förderzentrum für Lernbehinderte, ein Förderzentrum mit Schwerpunkt für geistige Entwicklung, ein Staatliches Berufsschulzentrum (mit Berufsschule und Bibliothekarschule), eine Zivildienstschule, eine Volkshochschule mit 13 Außenstellen und eine Musikschule mit 15 Außenstellen.
und 15 weitere Ehrenbürger von 1848 bis 1933. Seitdem wurden keine neuen Ehrenbürger ernannt.
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