Meinestadt.de - Simbach a. Inn - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Rottal-Inn | |
| Höhe: | 345 m ü. NN | |
| Fläche: | 47,33 km² | |
| Einwohner: | 9861 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 208 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 84359 | |
| Vorwahl: | 08571 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PAN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 77 145 | |
| Stadtgliederung: | 4 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Innstraße 14 84359 Simbach a. Inn |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Günther Wöhl (UNS) | |
Simbach am Inn (amtlich: Simbach a.Inn) ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn und liegt am Inn, genau gegenüber von Braunau am Inn (Österreich).
Inhaltsverzeichnis |
Simbach am Inn liegt im Süden Niederbayerns, etwa 15 km östlich des Zusammenflusses von Inn und Salzach. Die natürliche Grenze zum benachbarten Österreich bildet der Inn. Simbach liegt an der B 12, die künftig zur A 94 ausgebaut werden soll, welche ins rund 50 km entfernte Passau und in Gegenrichtung in die 120 km entfernte Landeshauptstadt München führt. Außerdem befindet sich die Stadt 20 km südlich von Pfarrkirchen und 60 km nördlich von Salzburg.
Die bayerischen Nachbargemeinden sind Kirchdorf a.Inn, Reut, Stubenberg und Wittibreut. Die österreichische Nachbargemeinde ist Braunau am Inn.
Simbach wird als Sunninpah erstmals 927 urkundlich erwähnt. Am Ende des 18. Jahrhunderts 1777/1779 wurde das Innviertel an Österreich abgetreten, dadurch fällt für die Umgebung Simbachs das Wirtschafts- und Verwaltungszentrum Braunau am Inn weg. Als Reaktion beginnt ab dieser Zeit der wirtschaftliche Aufschwung der Grenzstadt. Das stärkste Wachstum erfährt Simbach nach dem Bau der Bahnlinie München - Simbach - Braunau - Linz - Wien. Der große Grenzbahnhof führt unter anderem zur Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen, z. B. die deutsche Heraklith AG, trotzdem waren die Bahnen beiderseits der Grenze über lange Zeit der weitaus größte Arbeitgeber in Simbach, daher wurde Simbach die "Eisenbahnerstadt" genannt. 1951 wurde Simbach zur Stadt erhoben und ist damit die jüngste Stadt im Landkreis Rottal-Inn.
Ein Baustil dominiert im Stadtkern Simbachs: der Jugendstil. Als markantestes Beispiel dafür gilt das Rathaus. Es wurde in den Jahren 1988/89 renoviert.
Die vorherrschende Konfession in Simbach ist die römisch-katholische. Es gibt in Simbach auch eine evangelische Pfarrgemeinde, deren Einzugsbereich sich über den südlichen Teil des Landkreises Rottal-Inn erstreckt.
Im Zuge der bayerischen Gebietsreform 1972 wurden die Gemeinden Kirchberg, Eggstetten und Erlach nach Simbach eingemeindet.
Seit der Kommunalwahl 2008 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:
Die Wellen versinnbildlichen den Inn und den Zusatz zum Gemeindenamen. Die Brücke bezeichnet den wichtigen Übergang über den Fluss nach Österreich. Dem Stammwappen der Grafen von Toerring sind die drei Rosen entlehnt. Das Geschlecht besaß die Hofmarksherrschaft seit 1647; bis 1848 bestand sein patrimoniales Niedergericht. Nach der fast völligen Zerstörung des Ortes in der Schlacht bei Simbach am 9. Mai 1743 sorgten die Toerring für den Wiederaufbau ihrer Anwesen.
Die Stadt ist mit verschiedenen Bahnstrecken an das Schienennetz angeschlossen. München - Mühldorf am Inn - Simbach (KBS 941) und von Simbach nach Salzburg, sowie mit der Bahnstrecke Simbach - Linz - Wien (Innviertelbahn). Bis 1969 gab es mit der Bahnstrecke Simbach am Inn–Pocking auch eine Bahnstrecke in Richtung Osten nach Pocking.
An das Straßennetz ist Simbach mit der Bundesstraße 12 München - Simbach - Passau, der B 340 zur Bundesgrenze und weiter nach Salzburg oder Linz, nach Straubing, Burghausen und Freilassing über die B 20 angebunden. Es ist geplant die A 94 von München bis nach Simbach und weiter nach Norden zur A 3 zu bauen, diese soll die B 12 ersetzen.
Für Kleinflugzeuge ist Simbach über den nahe gelegenen Flugplatz in Kirchdorf a.Inn erreichbar.
Simbach und die Nachbarstadt Braunau versuchen seit kurzem, eine grenzüberschreitende Krankenversorgung zu gewährleisten. Hierzu hat das Krankenhaus Braunau eine leerstehende Etage des Simbacher Kreiskrankenhauses angemietet und betreut dort mit Personal aus Deutschland und Österreich Patienten. Diese Zusammenarbeit fand als "Europakrankenhaus" schon des Öfteren Beachtung in den Medien.
Mit der 2005 fertiggestellten Geothermieanlage betreibt Simbach zusammen mit der österreichischen Nachbarstadt Braunau die erste grenzüberschreitende Fernwärmeanlage Europas. Diese Anlage wurde vom Europäischen Städtenetzwerk Klimabündnis mit dem Climate-Star 2004 ausgezeichnet.
Derzeit gibt es in Simbach am Inn folgende Bildungseinrichtungen:
Arnstorf | Bad Birnbach | Bayerbach | Dietersburg | Eggenfelden | Egglham | Ering | Falkenberg | Gangkofen | Geratskirchen | Hebertsfelden | Johanniskirchen | Julbach | Kirchdorf a.Inn | Malgersdorf | Massing | Mitterskirchen | Pfarrkirchen | Postmünster | Reut | Rimbach | Roßbach | Schönau | Simbach a.Inn | Stubenberg | Tann | Triftern | Unterdietfurt | Wittibreut | Wurmannsquick | Zeilarn
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