Meinestadt.de - Sigmarszell - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Lindau (Bodensee) | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Sigmarszell | |
| Höhe: | 482 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,01 km² | |
| Einwohner: | 2817 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 176 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88138 | |
| Vorwahlen: | 08382, 08388 und 08389 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LI | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 76 126 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Gemeinde Sigmarszell Hauptstr. 28 88138 Sigmarszell |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Walter Matzner (CSU/ Freie Wählerschaft) | |
| Lage der Gemeinde Sigmarszell im Landkreis Lindau (Bodensee) | ||
| Datei:Sigmarszell im Landkreis Lindau.png | ||
Sigmarszell ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Sigmarszell.
Inhaltsverzeichnis |
Sigmarszell liegt in der Region Allgäu nahe dem Bodensee (ca. 7 km). Es existieren folgende Gemarkungen: Bösenreutin, Niederstaufen, Sigmarszell.
Die Leiblach trennt Sigmarszell von Vorarlberg, Österreich. Sie ist 14 km lang und wurde im Jahre 802 erstmals als „Luibilunache“ erdkundlich erwähnt.
Zu der Gemeinde Sigmarszell gehören die drei Orte Niederstaufen, Bösenreutin und Schlachters.
Um 800 n. Chr. wurden vom Kloster St. Gallen im Lindauer Raum drei Pfarreien gegründet – eine davon war Sigmarszell.
Das ehemalige Amt der Freien Reichsstadt Lindau wurde im Reichsdeputationshauptschluss 1803 den Fürsten von Bretzenheim als ein Teil des neugebildeten Fürstentums Lindau zugesprochen. Diese vertauschten es 1804 an Österreich. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern.
Den Namen hat Sigmarszell von Sigmar, einem leibeigenen Bauern der unbedingt Pfarrer werden wollte. Das konnte er aber als leibeigener Bauer nicht. Die Herrin von Sigmar aber ließ ihn gehen, so konnte er seinen Wunsch erfüllen und Pfarrer werden, er hat St. Gallus bei der Christentumeinführung geholfen. Sigmar wohnte in einer Zelle, deswegen: Sigmars-"zell". Heute steht in Sigmarszell eine Kirche zu Ehren von St. Gallus.
Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich in Biesings bei Schlachters das kleine KZ-Außenkommando Biesings des KZ Dachau.[1] Die Häftlinge wurden später ins Außenlager Lochau verlegt.
Die drei ehemals selbstständigen Gemeinden Bösenreutin, Sigmarszell und Niederstaufen bilden seit 1972 die heutige Gemeinde Sigmarszell.[2]
2004 wurde der Zellersteg wieder errichtet, der über die Leiblach (Landesgrenze) nach Hohenweiler (Österreich) führt. Die Brücke lockt viele Besucher zum Spazierengehen, Walken oder Radfahren.
Von Niederstaufen aus gibt es Wanderwege in alle Himmelsrichtungen, besonders schöne Strecken führen durch das Leiblachtal, der Fluss Leiblach trennt Niederstaufen von der Nachbargemeinde Hergensweiler und mündet in den Bodensee. Ein anderer Wanderweg führt durch den Wald nach Dornach.
Außerdem führt eine bekannte Pilgerstrecke, der „Jakobsweg“ direkt durch Niederstaufen.
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