Meinestadt.de - Seehausen (Altmark) - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Stendal | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Seehausen (Altmark) | |
| Höhe: | 19 m ü. NN | |
| Fläche: | 34,45 km² | |
| Einwohner: | 4065 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 118 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 39615 | |
| Vorwahl: | 039386 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SDL | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 90 520 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Große Brüderstraße 1 39615 Seehausen (Altmark) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ewald Duffe (Unabhängige Wählergemeinschaft) | |
| Lage der Stadt Seehausen (Altmark) im Landkreis Stendal | ||
| Datei:Seehausen (Altmark) in SDL.png | ||
Seehausen (Altmark), seit 1. November 2008 offiziell Hansestadt Seehausen (Altmark), ist eine altmärkische Hansestadt im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Die Stadt ist Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt am Aland, der die Altmärker Höhe von der Wische, einer flachen Landschaft an der Elbe, trennt. Bis Seehausen heißt der Fluss Biese.
Zu Seehausen (Altmark) gehören die Ortsteile Behrend, Gehrhof, Nienfelde und die Siedlung Waldesfrieden.
Der Deutsche Wetterdienst betreibt in Seehausen eine bemannte Wetterwarte die neben der Wetter und Klimabeobachtung auch in der Radioaktivitätsüberwachung tätig ist. Die WMO Kennziffer der Wetterwarte Seehausen ist die 10261.
Befunde lassen vermuten, dass das Gebiet um Seehausen seit der Jungsteinzeit besiedelt ist. Die Ernennung zur Stadt erfolgte 1151 unter Albrecht dem Bären, der neben der schon ansässigen slawischen Bevölkerung holländische Siedler zur weiteren Eindeichung des Gebiets ansiedelte. Der Name der Stadt leitet sich nicht durch einen See in Stadtnähe ab. Wahrscheinlicher ist, dass der Name auf den Grafen von Sidag zurückgeht, dem das Gebiet als Lehen gegeben war. Bischof Wigbert erwähnt 1009 eine Siedlung mit dem Namen Sidageshusen am heutigen Ort von Seehausen. Seehausen war von 1358 bis 1488 Mitglied der Hanse.
Im Zusammenhang mit dem Novemberpogrom 1938 wurde der nahegelegene Jüdische Friedhof Am Schillerhain von den Nazis zerstört.
Seehausen gehörte bis 1952 zum Landkreis Osterburg, wurde aber im Zuge der Verwaltungsreform in der DDR zu einer Kreisstadt im neu gegründeten Bezirk Magdeburg. Der Kreis Seehausen wurde 1965 bereits aufgelöst und dem Landkreis Osterburg wieder angeschlossen.
Blasonierung: „In Silber ein golden bewehrter roter Adler mit ausgeschlagener Zunge, die Fänge begleitet von je einem grünen Seeblatt.“
Das Wappen mit dem märkischen Adler entstand etwa im 13.Jh.. Auf einer Urkunde von 1353 trägt er goldene Brustspangen mit Kleeblattenden. Die Bedeutung der Seeblätter ist nicht klar, da es in Stadtnähe keinen See gab (erst 1975/77 entstand einer im Norden der Stadt, durch Ausbaggerung für den Elbbrückenbau bei Wittenberge). Vielleicht waren die Lage der Stadt am Urstromtal der Elbe und die häufigen Überflutungen durch Hochwasser in den vergangenen Jahrhunderten der Grund für die Aufnahme der Seeblätter.
Der derzeitige Bürgermeister ist Ewald Duffe.
Gewählt wurde Ramona Kamlah, die aber das Amt vor Amtsantritt aufgrund einer Gebietsreform aufgab. Sie setzte sich bei der Bürgermeisterwahl am 17. Februar 2008 gegen den Amtsinhaber Ewald Duffe durch.
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