Freitag, 25.05.2012



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Seebach (Baden)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Seebach
Seebach (Baden)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Seebach hervorgehoben
48.5766666666678.1761111111111602Koordinaten: 48° 35′ N, 8° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Ortenaukreis
Höhe: 602 m ü. NN
Fläche: 19,05 km²
Einwohner: 1489 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 77889
Vorwahl: 07842
Kfz-Kennzeichen: OG
Gemeindeschlüssel: 08 3 17 126
Adresse der Gemeindeverwaltung: Ruhesteinstraße 21
77889 Seebach
Webpräsenz:
Bürgermeister: Reinhard Schmälzle

Seebach ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Der staatlich anerkannte Luftkurort Seebach liegt im Nordschwarzwald im oberen Achertal. Die Acher entspringt auf der Gemarkung von Seebach. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 400 Meter Höhe bis zum Gipfel der Hornisgrinde in 1164 Meter über NN. Mehr als drei Viertel der Gemeindefläche ist mit Wald bedeckt.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Sasbachwalden, im Osten an Baiersbronn im Landkreis Freudenstadt, im Süden an Ottenhöfen und im Westen an Kappelrodeck.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Seebach gehören die Zinken Achert, Bosenstein, Busterbach, Geisdörfle, Grimmerswald, Hinterseebach, Koppenhöfen, Legelsau, Maisental, Markteich, Scherzenteich, Schwarzenbach, Schwarzenkopf, Silbergründle, Tannenteich und Wildenberg, die Höfe Aufs Deckershof, Bohnertshöfe, Hubershof, Knappenhöfen und Schnurrenhof, die Wohnplätze Darmstädterhütte, Mummelsee und Wolfsbrunnen und der Ort Vorderseebach. Im Gemeindegebiet liegen die abgegangenen Ortschaften Illerhöfe (möglicherweise aber auch umbenannt) und Lenderswald.[2]


Geschichte

Das oberen Achertal wurde wohl im 12. Jahrhundert besiedelt, einzelne Gehöfte wurden seit dem 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Bedingt durch die teilweise extrem steilen Hanglagen war Landwirtschaft nur im engen Achertal und einigen Seitentälern möglich. So hat Seebach seinen Charakter als Streusiedlung bis ins 20. Jahrhundert hinein bewahren können. Zu einer politisch selbständigen Kommune wurde der Ort erst im Jahr 1818.

Seebach gehörte lange zum Landkreis Bühl, mit dessen südlichem Teil es 1973 an den neuen Ortenaukreis kam.

Religionen

Seebach, das vorwiegend römisch-katholisch geprägt ist, gehörte früher zur Pfarrei in Ottenhöfen. 1924 wurde eine eigene Kirche geweiht und 1932 wurde Seebach auch kirchlich zu einer eigenständigen Gemeinde.

Politik

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Kappelrodeck an.

Gemeinderat

Bei der Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:

  1. FWV 40,5% (+12,1) - 4 Sitze (+1)
  2. CDU 39,2% (-18,2) - 4 Sitze (-2)
  3. USB 20,3% (+6,1) - 2 Sitze (+1)

Bürgermeister

  • 1818–1823 Franz Michael Wiegant (Vogt)
  • 1824–1831 Lorenz Hock (Vogt)
  • 1831–1835 Josef Schnurr
  • 1835–1851 Andreas Maier
  • 1851–1861 Leonhard Bürk
  • 1861–1882 Josef Schneider
  • 1882–1909 Lorenz Maier
  • 1909–1933 Josue Bruder
  • 1933-1934 Wilhelm Schnurr
  • 1934–1945 Friedolin Knapp
  • 1945–1969 Karl Sackmann
  • 1969–1993 Gerhard Bär
  • 1993–???? Reinhard Schmälzle

Wappen

Blasonierung: In Silber auf grünem Dreiberg eine Tanne in natürlicher Farbe.

Partnerschaften

Seebach unterhält seit 1967 partnerschaftliche Beziehungen zu Ottrott im Elsass in Frankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Heimatmuseum Vollmer's Mühle
  • Trachtenmuseum Seebach
  • Historisches Silberbergwerk Silbergruendle ca. 11 Jahrhundert

Bauwerke

Naturdenkmäler

Auf dem Gebiet der Gemeinde Seebach liegt direkt an der Schwarzwaldhochstraße der Mummelsee auf über tausend Metern Höhe. Heimatabende in der Mummelseehalle

Justiz

Seebach gehört zum Bezirk des Amtsgerichts Achern.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bildung

Seebach verfügt über eine eigene Grundschule. Außerdem gibt es einen Kindergarten im Ort.

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 347–348

Weblinks

Webpräsenz des historischen Silberbergwerks Silbergründle: Bergwerk-Seebach

Commons Commons: Seebach (Baden) – Bilder, Videos und Audiodateien

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