Meinestadt.de - Schwegenheim - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Germersheim | |
| Verbandsgemeinde: | Lingenfeld | |
| Höhe: | 123 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,27 km² | |
| Einwohner: | 2882 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 235 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67365 | |
| Vorwahl: | 06344 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GER | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 34 028 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstraße 60 67360 Lingenfeld |
|
| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Peter Goldschmidt (SPD) | |
Schwegenheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie ist seit 1972 zusammen mit fünf weiteren umliegenden Gemeinden Teil der Verbandsgemeinde Lingenfeld.
Inhaltsverzeichnis |
Schwegenheim liegt in der Rheinebene zwischen der Haardt (Pfälzerwald) und der Stadt Speyer am Rhein. Durch Schwegenheim fließt der Hainbach.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Das Klima in Schwegenheim ist, wie in der gesamten Vorderpfalz und der angrenzenden Kurpfalz, relativ mild (warme Sommer, fast schneelose Winter). Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 9 °C.
Zur Zeit der Eroberung Galliens durch Gaius Julius Caesar lebten in der Region um Schwegenheim die Volksstämme der Triboker oder Wangionen. Nach der Eroberung bildet die Provinz Germania Superior mit dem Rhein die Grenze des römischen Reiches gegen Germanien. Später wurden noch kleinere Teile östlich des Rheins erobert und zur römischen Provinz Agri decumates. Als immer mehr fränkische und alemannische Stämme diese Provinz bedrängten, wurde sie 275 / 276 aufgegeben und der Limes an den Rhein zurückverlegt. Nachdem im Jahre 405 die Ostgoten in Italien eingefallen waren, wurden 406 die römischen Truppen aus der Pfalz abgezogen.
In einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 985 wurde die Gemeinde Suaebechenheim als Besitz des Klosters Weißenburg erstmals erwähnt.
Im 15./16. Jahrhundert fielen wurde Schwegenheim gemeinherrlicher Bestandteil zwischen dem Hochstift Speyer und der Kurpfalz im gemeinsamen Amt Landeck. 1709 gab das Hochstift Speyer seinen Anteil an das Amt Landeck ab Schwegenheim war somit bis 1797 ungeteilt kurpfälzischer Besitz. Infolge der Revolutionskriegen kam Schwegenheim in Napoleonischer Zeit an das Departement Mont Tonnere und wurde schließlich nach dem Wiener Kongress Bayern zugeschlagen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schwegenheim eine rheinland-pfälzische Gemeinde.
Im Jahr 1989 gewann Schwegenheim die Goldplakette im Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" .
2007 waren 48,1 Prozent der Einwohner evangelisch und 24,8 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[1]
Bei den Wahlen zum Gemeinderat am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
| SPD | WGR | CDU | Gesamt | |
| 2004 | 10 | 7 | 3 | 20 |
Die Blasonierung des Wappens lautet: In Silber ein blaues Hufeisen mit abwärtsgekehrten Stollen.
Es wurde 1964 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1698.[2]
Die landwirtschaftlichen Produkte, gedeihen in der Rheinebene - so auch in Schwegenheim - schon recht früh, wie Radieschen, Salate, Kartoffeln, Erdbeeren, Spargel, sogar Mandeln und Honigmelonen. Aber auch im Herbst bieten die einheimischen Landwirte bzw. Direktvermarkter ein reichhaltiges Angebot an Äpfeln, Birnen und Kürbissen.
Die Feuerwehr Schwegenheim ist eine von sechs Wehren in der Verbandsgemeinde Lingenfeld. Sie hat 38 aktive Wehrleute und eine Jugendfeuerwehr mit 20 Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren.
Schwegenheim ist über die Bundesstraßen B 9 (Kranenburg–Lauterbourg) und B 272 (nach Landau in der Pfalz) an das überregionale Straßennetz angebunden.
Bellheim | Berg (Pfalz) | Erlenbach bei Kandel | Freckenfeld | Freisbach | Germersheim | Hagenbach | Hatzenbühl | Hördt | Jockgrim | Kandel | Knittelsheim | Kuhardt | Leimersheim | Lingenfeld | Lustadt | Minfeld | Neuburg am Rhein | Neupotz | Ottersheim bei Landau | Rheinzabern | Rülzheim | Scheibenhardt | Schwegenheim | Steinweiler | Vollmersweiler | Weingarten (Pfalz) | Westheim (Pfalz) | Winden | Wörth am Rhein | Zeiskam
eo:Schwegenheim nl:Schwegenheim ro:Schwegenheim ru:Швегенхайм vo:Schwegenheim