Meinestadt.de - Schwarzach/Odenwald - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | ||||
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | ||||
| Landkreis: | Neckar-Odenwald-Kreis | ||||
| Höhe: | 219 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 8,37 km² | ||||
| Einwohner: | 3209 (30. Dez. 2007)[1] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 383 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 74869 | ||||
| Vorwahl: | 06262 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | MOS | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 25 116
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| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 14 74869 Schwarzach |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Theo Haaf | ||||
| Lage der Gemeinde Schwarzach im Neckar-Odenwald-Kreis | |||||
| Datei:Schwarzach in MOS.png | |||||
Schwarzach ist eine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg, die staatlich anerkannter Erholungsort ist.
Inhaltsverzeichnis |
Schwarzach liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald am Südrand des Odenwalds (im Kleinen Odenwald) mit Blick auf den Kraichgau. Im Westen grenzt sie an den Rhein-Neckar-Kreis. Der Waldanteil beträgt nahezu 48%.
Die Gemeinde besteht aus den ehemaligen Gemeinden Unterschwarzach und Oberschwarzach. Zur ehemaligen Gemeinde Oberschwarzach gehört das Dorf Oberschwarzach. Zur ehemaligen Gemeinde Unterschwarzach gehören das Dorf Unterschwarzach und die Orte Forsthaus und Schwarzacherhof (Erziehungs- u. Pflegeanstalt für Geistesschwache), der zwischen Unterschwarzach und Oberschwarzach liegt.[2]
Die drei Orte Unterschwarzach, Oberschwarzach und Schwarzacherhof werden vom Schwarzbach durchflossen.
Schwarzach wurde 1143 erstmals urkundlich erwähnt. 1823 wird die Gemeinde in die selbständigen Gemeinden Unterschwarzach und Oberschwarzach aufgeteilt. Mitte des 19. Jahrhunderts wandert etwa ein Drittel der Bevölkerung aus wirtschaftlichen Gründen nach Nordamerika aus. Am 1. Januar 1972 wurde Oberschwarzach nach Unterschwarzach eingemeindet. Am 20. Januar 1972 wurde die Gemeinde Unterschwarzach in Schwarzach umbenannt.
In Silber (Weiß) an pfahlweis gestelltem, belaubten grünem Zweig drei rote Äpfel (1:2).
Der „Schwarzacher Hof“ der Johannes-Anstalten Mosbach ist der größte Arbeitgeber und hat beim zwischen Ober- und Unterschwarzach gelegenen Wasserschloss inzwischen eine eigene Siedlung ausgebildet. Die ältesten Gebäude des „Schwarzacher Hofes“ datieren von 1914/15, der Großteil der Gebäude der Einrichtung entstand jedoch erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Schwarzacher Hof bietet 780 Wohnplätze und Außenwohngruppen für Menschen mit Behinderungen. Außerdem bieten die Schwarzacher Werkstätten 800 Plätze und die Fachschule für Sozialpädagogik 240 Plätze.
Während der NS-Gewaltherrschaft wurden im Jahr 1940 von den 200 Heimbewohnern 167 im Rahmen der "Euthanasie"-Tötungsaktion T4 in die Mordanstalt Grafeneck deportiert und umgebracht. Nachdem in den letzten Kriegsjahren die Gebäude als Hilfskrankenhaus von der Daimler-Benz AG requiriert wurden, kamen die verbliebenen Jugendlichen in die Anstalt Eichberg, wo sie ermordet wurden.[3]
Schwarzach verfügt über eine eigene Grundschule.
Mit dem Theater im Birkenhof gibt es ein Amateurfreilufttheater in Schwarzach.
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