Freitag, 25.05.2012



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Schönwalde-Glien

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schönwalde-Glien
Schönwalde-Glien
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schönwalde-Glien hervorgehoben
52.61666666666713.13305555555633Koordinaten: 52° 37′ N, 13° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Havelland
Höhe: 33 m ü. NN
Fläche: 96,56 km²
Einwohner: 8810 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14621
Vorwahlen: 03322, 033230, 033231
Kfz-Kennzeichen: HVL
Gemeindeschlüssel: 12 0 63 273
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Sebastian-Bach-
Str. 10/12
14621 Schönwalde-Glien
Webpräsenz:
Bürgermeister: Bodo Oehme (CDU)
Lage der Gemeinde Schönwalde-Glien im Landkreis Havelland
Datei:Schönwalde-Glien in HVL.png

Schönwalde-Glien ist eine Gemeinde im Landkreis Havelland im Land Brandenburg. Der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich im Ortsteil Schönwalde-Siedlung.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt zum größten Teil nördlich des Havelkanales, nordwestlich vom Spandauer Forst (Berlin-Spandau) und 10 km nordöstlich von Nauen.Der größte Ortsteil Schönwalde-Siedlung liegt südlich des Havelkanals und grenzt unmittelbar an Berlin-Spandau. Schönwalde-Glien ist Teil des Regionalparks Krämer Forst. Die Gemeinde liegt am südwestlichen Rand der Grundmoränenplatte Ländchen Glien und grenzt im Norden an die Südausläufer des Krämerwaldes.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Schönwalde-Glien besteht aus den Ortsteilen

  • Grünefeld (436)
  • Paaren im Glien (650)
  • Pausin (795)
  • Perwenitz (488)
  • Schönwalde-Dorf (903)
  • Schönwalde-Siedlung (4633)
  • Wansdorf (874)

(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2008 laut Gemeindeverwaltung) [1]

Geschichte

Grünefeld wurde im Jahr 1379, Paaren im Glien im Jahr 1412, Pausin im Jahr 1324, Perwenitz im Jahr 1248, Schönwalde-Dorf im Jahr 1437 und Wansdorf im Jahr 1313 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Schönwalde-Siedlung entstand ab 1900. Die Ortsteile entstanden als Straßenangerdörfer. Teilweise übernahmen sie Namen slawischen Ursprunges wie Glien (glina = Lehm), Pausin (Ort an der Höhe) und Perwenitz (nach dem Lokator Perw) oder erhielten deutsche Namen wie Grünefeld, Schönwalde und Wansdorf (nach dem Lokator Wan).

Die jetzige Gemeinde wurde im Rahmen der Gemeindegebietsreform in Brandenburg aus den Gemeinden des Amtes Schönwalde (Schönwalde, Paaren im Glien, Pausin, Perwenitz, Wansdorf) und der Gemeinde Grünefeld, die aus dem ehemaligen Amt Nauen-Land wechselte, am 26. Oktober 2003 gebildet.

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung Schönwalde-Glien besteht aus 18 Mitgliedern mit folgender Sitzverteilung:

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)

Partnergemeinde

Wappen

Blasonierung: „Von Gold und Blau gespalten, vorne ein grünes Eschenblatt mit sieben Fliederblättchen; hinten pfahlweise zwei stürzende silberne Schwäne.“

Wappen der Ortsteile

Flagge

Die Flagge der Gemeinde Schönwalde-Glien zeigt: Ein zweistreifiges, im oberen Drittel geteiltes Banner, oben Gelb-Blau, belegt mit den Wappenfiguren, unten Grün-Weiß.

Sehenswürdigkeiten

Vorlaubenhaus „Schwanenkrug“ in Schönwalde-Siedlung
Fernmeldeturm im OT Perwenitz

In der Liste der Baudenkmäler in Schönwalde-Glien stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler. Weitere Sehenswürdigkeiten sind:

  • Barocke Kirche in Grünefeld von 1737 mit neobarockem Turm und restaurierter Gesell Orgel
  • neogotische Backsteinkirche in Paaren im Glien
  • Barocke Saalkirche in Pausin
  • Gutshaus und Kirche aus dem 19. Jahrhundert in Perwenitz
  • Barocke Kirche (1737) und Gutshof in Schönwalde
  • Schwanenkrug in Schönwalde (Fachwerkbau von 1786), alte Pferdestation an der Hamburger Poststraße
  • Strandbad Schönwalde-Siedlung
  • Hirschkopfeiche (6,15 m Umfang und 25 m Höhe) in einem Eichenensemble aus sieben Eichen in Schönwalde-Siedlung
  • Mauerdenkmal (2007) an der Steinernen Brücke in Schönwalde-Siedlung
  • Schleuse des Havelkanals nahe Schönwalde-Siedlung
  • Barocke Kirche in Wansdorf
  • Gutshäuser in Wansdorf
  • Denkmal für die Opfer des Faschismus in Schönwalde Dorf vor dem Kulturhaus an Berliner Allee Ecke Amselsteig, 1996 abgebaut und eingelagert mit der Maßgabe, es neu aufzustellen

Verkehr

Durch den Westen des Gemeindegebietes führt der Berliner Ring, der von Schönwalde-Glien über den Anschluss Falkensee zu erreichen ist. Ganz im Westen verläuft auch die B 273. Durch die Gemeinde führt der an der Ortsgrenze zu Berlin-Spandau beginnende Havelland-Radweg.

Bauwerke

Persönlichkeiten

  • Hermann von Redern (*5. Oktober 1819 in Wansdorf, † 1886), preußischer Generalleutnant, Reichsritter des Johanniterordens und Besitzer des Rittergutes Wansdorf
  • Hedwig von Redern (1866-1935), christliche Erzählerin und Dichterin (u.a. das Kirchenlied: Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl) wuchs in Wansdorf auf
  • Wilhelm von Redern (1867-1940), Jurist, Landrat in Stallupönen, Regierungsvizepräsident in Wiesbaden und Gumbinnen, wuchs in Wansdorf auf

Einzelnachweise


Weblinks

Commons Commons: Schönwalde-Glien – Bilder, Videos und Audiodateien


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