Meinestadt.de - Schönhausen (Elbe) - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Stendal | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Elbe-Havel-Land | |
| Höhe: | 34 m ü. NN | |
| Fläche: | 45,76 km² | |
| Einwohner: | 1961 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 43 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 39524 | |
| Vorwahl: | 039323 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SDL | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 90 500 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Fontanestraße 7b 39524 Schönhausen (Elbe) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Alfons Dobkowicz (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Schönhausen (Elbe) im Landkreis Stendal | ||
| Datei:Schönhausen (Elbe) in SDL.png | ||
Schönhausen (Elbe) ist eine Gemeinde im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Havel-Land, der weitere zehn Gemeinden angehören.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Schönhausen (Elbe) liegt 70 km nördlich von Magdeburg, auf der östlichen Seite der Elbe, auf halbem Wege zwischen Stendal und Rathenow.
Schönhausen wurde am Anfang des 13. Jahrhunderts von den Bischöfen von Havelberg gegründet. Ältestes Gebäude des Ortes ist die 1212 geweihte romanische Backsteinkirche. Nach der Reformation kam Schönhausen an das Kurfürstentum Brandenburg. Durch den so genannten Permutationsvertrag wurde der Ort 1562 Eigentum der Bismarcks.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Dorf 1642 durch die Schweden schwer zerstört. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts bauten die Bismarcks zwei Schlösser: Um 1700 wurde das Schloss I vollendet und ab 1729 entstand das Schloss II. Am 1. April 1815 wurde in Schönhausen Otto von Bismarck geboren, seine Familie zog allerdings im folgenden Jahr nach Pommern. Nach dem Tod seines Vaters 1845 übernahm Bismarck das Gut.
Am 2. August 1958 wurde das Schloss I auf Betreiben der DDR-Führung, die es als Symbol des preußischen Militarismus ansah, gesprengt.
Das Wappen wurde von dem Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und am 24. April 2006 durch den Landkreis genehmigt.
Blasonierung: „In Blau ein von drei silbernen Eichenblättern bewinkeltes goldenes Kleeblatt.“[1]
Die Farben der Gemeinde sind: - abgeleitet von Hauptmotiv und Schildfarben - Silber (Weiß)-Blau
Die Flagge ist weiß-blau (1:1) gestreift (Längsform: Streifen senkrecht verlaufend, Querform: Streifen waagerecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.
Partnergemeinde von Schönhausen ist Kirchlinteln in Niedersachsen.
Das 1998 eingerichtete Bismarck-Museum ist im erhalten gebliebenen Seitenflügel, dem sogenannten Torhaus von Schloss I untergebracht. Bemerkenswert ist auch die 1212 erbaute romanische Kirche aus Backstein mit einem beeindruckendem Westwerk.
Im barocken Park stehen noch Sandsteinstatuen, ein Herkules soll der Überlieferung nach die Verschandelung seines Hinterteils einem wütenden Schrotschuss von Otto v. Bismarck nach einer erfolglosen Jagd zu verdanken haben.
Der Ort liegt an der B 107 Pritzwalk – Havelberg – Genthin. Außerdem führt die Schnellfahrstrecke Hannover–Stendal–Berlin durch den Ort. Der Bahnhof Schönhausen (Elbe) wird von der Regionalbahn Rathenow – Stendal (– Wolfsburg – Braunschweig) im Zwei-Stunden-Takt angefahren. Durch eine Buslinie bestehen außerdem Verbindungen in Richtung Havelberg und Tangermünde – Stendal.
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