Freitag, 25.05.2012



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Schöngeising

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schöngeising
Schöngeising
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schöngeising hervorgehoben
48.13895399472211.206065416389530Koordinaten: 48° 8′ N, 11° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Grafrath
Höhe: 530 m ü. NN
Fläche: 12,86 km²
Einwohner: 1901 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 148 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82296
Vorwahl: 08141
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 147
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Amperstraße 22
82296 Schöngeising
Webpräsenz:
Bürgermeisterin: Marianne Hofmuth
Lage der Gemeinde Schöngeising im Landkreis Fürstenfeldbruck

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Schöngeising ist eine Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck, Regierungsbezirk Oberbayern und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Grafrath. Sie liegt rund 7 km südwestlich von Fürstenfeldbruck und 30 km westlich von München.

Zur Gemeinde Schöngeising gehören die Gemeindeteile Schöngeising, Jexhof und Zellhof.

Inhaltsverzeichnis

Wappen

Sechsmal geständert von Blau, Silber, Grün, Silber, Grün und Silber, überdeckt mit einem von Silber und Rot in zwei Reihen geschachten Balken; oben ein goldenes Balkenkreuz, unten ein rotes Kleeblattkreuz. Der Inhalt des 1967 angenommenen Hoheitszeichens ist wie folgt begründet: Schöngeising, dessen Geschichte in enger Verbindung mit dem Zisterzienserkloster Fürstenfeld stand, wurde im 16. Jahrhundert bekannt durch den von Herzog Wilhelm V. dem bayerische Hofkapellmeister Orlando di Lasso überlassene Grundbesitz, auf dem der berühmte Musiker bis zu seinem Tod 1594 lebte. Deshalb wurde das Wappen Orlandos, die sogenannte Ständerung (d.h. mehrfache Schrägteilung, mit dem Kreuz im oberen Feld dem Gemeindewappen Zugrunde gelegt. Der Zisterzienserbalken erinnert an die Beziehung zum Kloster Fürstenfeld. Das Kleeblattkreuz im unteren Wappenteil stellt den lokalen Bezug zur Kirche in Schöngeising bzw dessen Patrozinium, St. Johannes Baptist, her.

Geschichte

Zahlreiche Funde, Hügel- und Brandgräber in der nächsten Umgebung, sprechen für eine Nutzung des Raumes von der ältesten Bronze- bis Hallstattzeit, Viereckschanzen haben sich aus der Laténezeit erhalten. Die Römer errichteten hier eine Brücke über die Amper, an der Raststation trafen sich eine über den Brenner führende Straße und die Via Tiberina, die viel genutzte Consularstraße von Salzburg nach Augsburg. Als einziger Ort des Landkreises wird Schöngeising schriftlich als "Ambrae" überliefert. Grabungen deuten auf eine Besiedlung bis zum 4. Jahrhundert. Die urkundliche Erstnennung von Schöngeising erfolgte 763 als Kisingas, was so viel wie "bei den Leuten des Giso" bedeutet. Der Zusatz "Schön" kam erst später hinzu, um den Ort vom sumpfigen Kottgeisering zu unterscheiden. Der Jexhof wurde erstmals 1433 erwähnt, der Zellhof 1314. 1818 wurde die Gemeinde aus den heutigen Ortsteilen und zusätzlich Grafrath gebildet. Letzteres wurde 1849 der Gemeinde Unteralting zugeschlagen.

Verkehr

Schöngeising ist über die Linie S8 Geltendorf - München/Flughafen an das S-Bahn-Netz des MVV (Münchner Verkehrsverbund) angeschlossen. Über die Bundesstraße 471 besteht eine Verbindung zur Bundesautobahn A96 München-Lindau, Anschlussstelle Inning und nach Fürstenfeldbruck sowie weiter zur A8 München-Stuttgart-Karlsruhe an der Anschlussstelle Dachau/Fürstenfeldbruck.

Besondere Bauwerke

Wasserkraftwerk an der Amper

In Schöngeising steht das erste deutsche Drehstromkraftwerk. Es wurde 1891/92 nach Plänen von Oskar von Miller errichtet, die Generatoren werden von der Amper angetrieben (48° 8′ 14,1″ N, 11° 12′ 27,4″ O48.13724281361111.20762109757).

Bei 48° 7′ 55″ N, 11° 13′ 26,6″ O48.13195497444411.2240630388897 befindet sich ein 144 Meter hoher Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG vom Typ FMT 12, der ein wichtiger Fernseh-Grundnetzsender ist.

Gewässer

Partnergemeinden

Schöngeising hat eine Partnergemeinde:

Weblinks

Commons Commons: Schöngeising – Bilder, Videos und Audiodateien
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