Meinestadt.de - Schlüsselfeld - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Höhe: | 300 m ü. NN | |
| Fläche: | 70,22 km² | |
| Einwohner: | 5753 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 82 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96132 | |
| Vorwahl: | 09552 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 220 | |
| Stadtgliederung: | 22 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 5 96132 Schlüsselfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Georg Zipfel (FWG) | |
| Lage der Stadt Schlüsselfeld im Landkreis Bamberg | ||
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Schlüsselfeld ist eine Stadt am südwestlichen Rand des oberfränkischen Landkreises Bamberg mit etwa 5700 Einwohnern.
Inhaltsverzeichnis |
Schlüsselfeld befindet sich südwestlich von Bamberg im Steigerwald im Tal der Reichen Ebrach bei 299 m ü. NN. Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Burgebrach, Mühlhausen, Wachenroth, Vestenbergsgreuth, Burghaslach, Geiselwind und Burgwindheim.
Die Stadt Schlüsselfeld besteht aus 22 Ortsteilen, die zum größten Teil bis zur Gebietsreform eigene Gemeinden waren (mit Einwohnerzahlen):
Stand: 31. Dezember 2004
Es existieren folgende Gemarkungen (meist ehemals selbständige Gemeinden, die als Kataster-Bezirke erhalten blieben):
Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt in Schlüsselfeld 8,24 °C.
Schlüsselfeld wurde am 10. Juni 1336 durch Konrad II. von Schlüsselberg gegründet. Das Recht zur Stadtgründung erhielt er von Kaiser Ludwig dem Bayern. Nach dem Tode seines Gründers fiel Schlüsselfeld an die Bischöfe von Bamberg und Würzburg. Durch Vergleich erwarb Würzburg 1390 auch den Bamberger Anteil an Schlüsselfeld.
1396 bekam der Markt Schlüsselfeld die Stadtrechte bestätigt.
Die Würzburger Bischöfe bauten Schlüsselfeld zum Amt aus und wählten als Amtssitz das Thüngfelder Schloss.
Am 1723 erbauten Rathaus der Stadt verkündet eine lateinische Inschrift folgenden Spruch:
Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde das Centamt Schlüsselfeld 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, fiel im Frieden von Pressburg (1805) an das neugebildete Großherzogtum Würzburg und kam schließlich bei Gebietsbereinigungen 1810 zurück zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Schon im 19. Jahrhundert waren jüdische Familien im Ortsteil Aschbach ansässig, die sich einen Jüdischen Friedhof anlegten für das Begräbnis ihrer Verstorbenen. An alle, die während der NS-Gewaltherrschaft Opfer der Shoa wurden, erinnert mit ihrer Namensnennung ein Gedenkstein am Friedhofseingang.[1]
Bis 1972 gehörte Schlüsselfeld zum aufgelösten Landkreis Höchstadt an der Aisch (Oberfranken). Infolge der Auflösung wurde die Stadt wie der Großteil des Landkreises in den Landkreis Erlangen-Höchstadt und damit nach Mittelfranken eingegliedert. 1978 kam Schlüsselfeld zum Landkreis Bamberg und damit wieder nach Oberfranken.
In der Stadt gehören 73,2 % der Einwohner der katholischen Kirche, 20,9 % der evangelischen Kirche und 5,9 % einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 4780, 1987 dann 5034 und im Jahr 2000 5711 Einwohner gezählt. In den folgenden sechs Jahren stieg die Einwohnerzahl an und lag am 31. Dezember 2006 bei 5824.
Bürgermeister ist Georg Zipfel (FWG), der 2008 mit 79,13 % der Stimmen wiedergewählt wurde.
Der Stadtrat besteht aus 20 Stadträtinnen und Stadträten:
Die Überparteilich Christliche Wählergemeinschaft zog nicht mehr in den Stadtrat ein.
Der Stadtrat besteht aus 20 Stadträtinnen und Stadträten:
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.715.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 817.000 Euro.
In Rot ein schräglinker silberner Schlüssel mit dem Bart nach oben, begleitet von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen. Der Schlüssel bezieht sich nicht nur auf den Ortsnamen, sondern erinnert auch durch Stellung und Farbe an das Wappen der 1336 ausgestorbenen Herren von Schlüsselberg als Besitzer und Gründer des Ortes. Es wird erstmals 1342 als Besitz Konrads von Schlüsselberg genannt. Das heutige Wappen erscheint erstmals in einem Siegel aus dem 16. Jahrhundert. Die Stadtfahne ist gold, weiß und rot.
Das Stadtmuseum ist im Alten Rathaus untergebracht und besteht aus vier Räumen. Raum 1 ist der Geologie des Keuper gewidmet, Raum 2 zeigt die Natur im Steigerwald. In Raum 3 befindet sich eine volkskundliche Ausstellung und in Raum 4 wird neben der Geschichte der Stadt Schlüsselfeld die der Porzellanmanufaktur Reichmannsdorf gezeigt.[2]
Sehenswert sind im Bereich der Stadt Schlüsselfeld:
Die Stadt Schlüsselfeld liegt am Schnittpunkt der Grenzen der drei fränkischen Regierungsbezirke, unmittelbar an der A 3 (Würzburg-Nürnberg) mit der Anschlussstelle Schlüsselfeld und ist als Kleinzentrum anerkannt.
Auf dem Stadtgebiet gibt es heute noch drei Brauereien. Diese sind die Adlerbräu (Amtmann) in Schlüsselfeld, die Sternbräu (Scheubel), ebenfalls in Schlüsselfeld und die Sternbräu (Lindner) in Elsendorf.
Liste der ehemaligen Brauereien:
Auf dem Gebiet des Ortsteils Aschbach haben gleich zwei Wohnmobilhersteller der Oberklasse ihren Standort, die Firmen Concorde und PhoeniX Reisemobile.
Altendorf | Baunach | Bischberg | Breitengüßbach | Burgebrach | Burgwindheim | Buttenheim | Ebrach | Frensdorf | Gerach | Gundelsheim | Hallstadt | Heiligenstadt i.OFr. | Hirschaid | Kemmern | Königsfeld | Lauter | Lisberg | Litzendorf | Memmelsdorf | Oberhaid | Pettstadt | Pommersfelden | Priesendorf | Rattelsdorf | Reckendorf | Scheßlitz | Schlüsselfeld | Schönbrunn i.Steigerwald | Stadelhofen | Stegaurach | Strullendorf | Viereth-Trunstadt | Walsdorf | Wattendorf | Zapfendorf
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