Freitag, 25.05.2012



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Schiffdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schiffdorf
Schiffdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schiffdorf hervorgehoben
53.5358333333338.65888888888896Koordinaten: 53° 32′ N, 8° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Höhe: 6 m ü. NN
Fläche: 113,55 km²
Einwohner: 13.981 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27619
Vorwahlen: 04703, 04704, 04706, 0471, 04749
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 050
Adresse der Gemeindeverwaltung: Brameler Straße 13
27619 Schiffdorf
Webpräsenz:
Bürgermeister: Klaus Wirth (parteilos)
Windmühle in Schiffdorf
Datei:Martinskirche Schiffdorf.jpg
Martinskirche Schiffdorf

Schiffdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht neben der Ortschaft Schiffdorf aus acht weiteren Ortschaften. Die größte Ortschaft ist Spaden am nordöstlichen Rand Bremerhavens. Weitere Ortschaften sind Bramel, Laven und Wehden sowie Sellstedt, Wehdel, Altluneberg und Geestenseth.

Die Kommune wurde mit dem Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Osterholz/Wesermünde vom 13. Juni 1974 gebildet. Dies führte im größeren Spaden zu heftigen Protesten, insbesondere wegen der mangelnden Direktverbindung und der trennenden Geeste. Von 1971 bis 1974 waren bereits Bramel, Schiffdorf und Sellstedt als selbständige Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Geesteort enger miteinander verbunden. Ursprünglich war geplant, dass Wehdel und Geestenseth nicht zur Einheitsgemeinde Schiffdorf gehören sollten. Stattdessen war eine gemeinsame Samtgemeinde mit Köhlen (heute eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Bederkesa), Frelsdorf (Samtgemeinde Beverstedt) und Wollingst (heute Ortsteil im Flecken Beverstedt) geplant, die aber wegen des mangelnden örtlichen Interesses nicht gebildet wurde. Altluneberg war dagegen bereits 1967 nach Wehdel eingemeindet worden. Zu Schiffdorf gehörte früher auch Schiffdorferdamm. Aufgrund der städtischen Verdichtung in Schiffdorferdamm sollte die damalige Gemeinde Schiffdorf 1927 komplett nach Wesermünde eingemeindet werden. Der Ortsteil Schiffdorf durfte jedoch nach einer Ortsbegehung selbständig bleiben, da das Dorf noch als ländlich eingestuft wurde.

Die Gemeinde liegt direkt an der A 27 östlich und nordöstlich von Bremerhaven. Ferner besteht ein Bahnanschluss mit Haltestellen in Sellstedt, Wehdel und Geestenseth an der von den EVB betriebenen Strecke Bremerhaven - Hamburg Neugraben

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Schiffdorf hat 30 gewählte Mitglieder, sowie den direkt gewählten Bürgermeister.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde zeigt eine goldene Kogge mit silbernen Segeln auf blauem Grund, die durch ein silbernes Gewässer segelt. Auf der nichtheraldisch rechten Seite findet sich eine nach oben weisende goldene Gerstenähre mit neun Körnern, die für die neun Ortschaften der Gemeinde stehen. Das Wappen entlehnt sich vom Wappen der Ortschaft Schiffdorf, das eine ähnliche Ähre mit 11 Körnern auch auf der nichtheraldisch linken Seite trägt.

Wappen der Gemeinde Wappen der neun Ortschaften
Schiffdorf
Schiffdorf (Gemeinde)
Schiffdorf (Ortschaft)
Schiffdorf
Spaden
Spaden
Bramel
Bramel
Laven
Laven
Wehden
Wehden
Sellstedt
Sellstedt
Wehdel
Wehdel
Altluneberg
Altluneberg
Geestenseth
Geestenseth

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Fernmeldeturm Schiffdorf

Sagen und Legenden

  • Das Friesengrab[1]
  • Wie der große Bogen der Geeste entstanden ist[1]
  • Der Werwolf[1]
  • Die genarrten Schatzsucher[1]
  • Die Zwerge im Löhberg[1]
  • Maria von Bramel[1]
  • Die dummen Brameler[1]
  • Die Brameler bauen eine Kirche[1]
  • Die Glockenkuhle in Bramel[1]
  • Die Brameler wollen ihre Kirchenglocke retten[1]
  • Vom reichen Bramel[1]
  • Die Brameler graben einen Brunnen[1]
  • Wie die Brameler einen Soot ausmaßen[1]
  • Das kluge Mädchen[1]
  • Der Steinberg bei Bramel[1]
  • Ein seltsames Erlebnis[1]
  • Das Irrlicht im Moor[1]
  • Das Sündermal oder die Sünderkuhle bei Bramel[1]
  • Der Hirskejäger[1]
  • Die Sense hat genug gemäht[1]
  • Die Letzten von der Lieth[1]
  • Unrecht Gut gedeihet nicht[1]
  • Wie der Silbersee entstanden ist[1]

Verweise

Einzelnachweise

  1. abcdefghijklmnopqrstuvw„Hake Betken siene Duven“ Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung ISBN 3-931771-16-4 von den Männern vom Morgenstern

Literatur

  • Männer vom Morgenstern (Herausgeber): Flurnamensammlung Wesermünde - Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. „Männer vom Morgenstern“ Heimatbund an Elb- und Wesermündung e.V. Bremerhaven 1995. ISBN 3-931771-27-X
  • Jürgen H. Th. Prieß: Landkreis Wesermünde. Verlagsgruppe Kommunalpolitik + Wirtschaft, Oldenburg 1973

Weblinks

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