Meinestadt.de - Saal b. Ribnitz-Damgarten - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Nordvorpommern | |
| Amt: | Barth | |
| Höhe: | 5 m ü. NN | |
| Fläche: | 34,03 km² | |
| Einwohner: | 1274 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 37 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 18317 | |
| Vorwahl: | 038223 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NVP | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 57 076 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Teergang 2 18356 Barth |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wolfgang Pierson (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Saal im Landkreis Nordvorpommern | ||
| Datei:Saal in NVP.png | ||
Saal ist eine Gemeinde im Landkreis Nordvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Barth mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
Zwischen Ribnitz-Damgarten und Barth gelegen, mündet nahe Saal der Saaler Bach in den Saaler Bodden, der einen Teil der Darß-Zingster Boddenkette bildet.
Zu Saal gehören die Ortsteile
Die erste Erwähnung Saals finden wir in einer Urkunde der Stadt Barth aus dem Jahr 1255. Zu jener Zeit existierte schon eine verlassene slawische Burganlage an der Mündung des Saaler Baches in den heutigen Saaler Bodden. Bei der Burganlage dürfte es sich um die Stekeborg oder Stekenborg handeln. In all den Zeiten, in denen die Burganlage bewirtschaftet war, hatte der Bodden noch einen freien Zugang zur Ostsee. Die Lage, gleichwohl versteckt als auch mit der Möglichkeit beschaffen, den weiten Boddenraum zu überwachen, war strategisch wertvoll.
Die Bevölkerung setzte sich um 1255 aus eingessenen Slawen, zugewanderten Westfalen und Dänen zusammen. Die erste Kirche bestand zu jener Zeit schon, war aber gänzlich aus Holz und dem "Heiligen Kreuz" geweiht.
Im 13. Jahrhundert war die nach dem Ort benannte Provinz Sale eine der zwölf Provinzen des Fürsten von Rügen. Saal war Sitz des Vogtes und somit Verwaltungszentrum, Marktstätte und Gerichtsort der Provinz, zu dem noch zwölf weitere Dörfer gehörten. Später verlor Saal an Bedeutung und Barth und Damgarten übernahmen diese Rolle.
Der Sage nach sollen die Vitalienbrüder unter Störtebeker die am Bodden liegende Burg noch bis 1391 genutzt haben und von dort einen Schatz unter den heutigen Glockenturm der Dorfkirche verbracht haben. 1391 wurden sie auf dem Ribnitzer See in eine Schlacht mit den Dänen verwickelt, mussten fliehen und betraten den Boden Saals nie wieder. So soll der Schatz noch immer dort liegen.
Das Wappen wurde am 15. August 1995 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 86 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.
Blasonierung: „In Blau ein verbretterter silberner Turm mit einem nach unten stärker werdenden Sockel, einem Zeltdach und zwei schwarzen Fensteröffnungen, beseitet: vorn von einer goldenen Ähre, hinten von einem pfahlweise gestellten silbernen Fisch.“
Das Wappen wurde von dem Barther Wolfgang Sohn gestaltet.
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