Freitag, 25.05.2012



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Rottenbuch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rottenbuch
Rottenbuch
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rottenbuch hervorgehoben
47.73472222222210.966666666667763Koordinaten: 47° 44′ N, 10° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Weilheim-Schongau
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Rottenbuch
Höhe: 763 m ü. NN
Fläche: 31,45 km²
Einwohner: 1775 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82401
Vorwahl: 08867
Kfz-Kennzeichen: WM
Gemeindeschlüssel: 09 1 90 145
Adresse der Gemeindeverwaltung: Klosterhof 42
82401 Rottenbuch
Webpräsenz:
Bürgermeister: Andreas Keller (Freie Wählerschaft)

Rottenbuch ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Rottenbuch.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Rottenbuch liegt in der Region Oberland. Es existieren folgende Gemarkungen: Rottenbuch, Schönberg

Geschichte

Rottenbuch gehörte zum Kloster Rottenbuch. Das Kloster wurde von Welf IV. gegründet.[1] Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz das Kloster war. Durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde die Hofmark des Klosters aufgehoben. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

  • 1970: 1386
  • 1987: 1551
  • 2000: 1739
  • 2007: knapp 1800 Einwohner

Politik

Bürgermeister:

  • 1984-1996 Karl Echtler (wiedergewählt 1990)
  • seit 1996 Andreas Keller (Freie Wählerschaft, wiedergewählt 2002, 2008 / 83,4%)

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 626 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 108 Euro.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Hauptsehenswürdigkeit ist das Augustiner-Chorherrenstift. Es wurde vom bayerischen Herzog Welf IV. 1073 gegründet. 1803 wurde es säkularisiert. Die Klosterkirche Mariä Geburt, ursprünglich im romanischen Stil, wurde 1468-1480 neu errichtet. Im Inneren im Rokoko-Stil Arbeiten von Joseph Schmuzer und dessen Sohn Franz-Xaver Schmuzer. Deckenfresken von Matthäus Günther. Hochaltar von Franz Xaver Schmädl. Marienbild auf Nordaltar von Erasmus Grasser von 1493.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 455. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 10 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 6 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 84 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1782 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2006):

  • Kindergarten der Don-Bosco-Schwestern: 50 Kindergartenplätze
  • Grundschule: 1.-4. Klasse mit 4 Lehrern und 93 Schülern
  • Berufsfachschule für Kindererziehung (Don-Bosco-Schwestern)
  • Fachakademie für Sozialpädagogik (Don-Bosco-Schwestern)
  • Schule für Individuelle Lebensbewältigung (Don-Bosco-Schwestern)

Persönlichkeiten

  • Ehrenbürger: Altbürgermeister Karl Echtler; Geistlicher Rat Walter Kronast; Sr. Margareta Nickl;
  • Hermann von Heeren, Hanseatischer Ministerresident in Paris

Sonstiges

  • Jährliche Veranstaltungen: Größter Kaltblut-Fohlenmarkt Deutschlands mit Versteigerung unter freiem Himmel und Bierzeltbetrieb (immer Ende August/Anf. September)

Einzelnachweise


Weblinks

Commons Commons: Rottenbuch – Bilder, Videos und Audiodateien
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