Meinestadt.de - Ronshausen - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Kassel | |
| Landkreis: | Hersfeld-Rotenburg | |
| Höhe: | 234 – 469 m ü. NN | |
| Fläche: | 37,65 km² | |
| Einwohner: | 2431 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 65 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 36217 | |
| Vorwahl: | 06622 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HEF | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 32 017 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Eisenacher Straße 12a 36217 Ronshausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Friedhelm Zilch (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Ronshausen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg | ||
| Datei:Ronshausen in HEF.svg | ||
Der Luftkurort Ronshausen ist eine Gemeinde im Nordosten von Hessen, im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt im Tal der Ulfe, die in Bebra in die Fulda einmündet. Sie liegt im Seulingswald und im Richelsdorfer Gebirge.
Die nächst größeren Städte sind Bad Hersfeld (etwa 15 km südwestlich), Rotenburg (etwa 12 km nordwestlich) und Eisenach (etwa 35 km östlich).
Ronshausen grenzt im Nordwesten an die Stadt Bebra (Ortsteil Weiterode), im Nordosten an die Gemeinde Nentershausen, im Osten an die Gemeinde Wildeck, im Süden an die Gemeinde Friedewald sowie im Westen an die Gemeinde Ludwigsau (alle im Landkreis Hersfeld-Rotenburg).
Die Gemeinde besteht aus den beiden Gemeindeteilen Ronshausen und Machtlos.
Das erste Mal wurde Runteshuson im Jahre 1061 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda erwähnt. Der Ortsteil Machtlos wurde im Jahre 1329 erstmals als villa Mechtolves genannt. Der Name Mechtolves bedeutet soviel wie "der mächtige Wolf".
Seit 1359 ist eine Zollstätte zu Ronshausen belegt, in der bis 1834 Straßenzoll für die Ulfestraße erhoben wurde. Bereits 1386 gehört Ronshausen den Landgrafen von Hessen
Im Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648 und im Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 wurde der Ort mehrmals verwüstet, jedoch schon 1780 wurde Ronshausen als großes Dorf mit 468 Einwohnern erwähnt.
Die Gemeinde war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts von landwirtschaftlichem Gewerbe geprägt. Erst mit dem Bau der Eisenbahn (Linie Bebra nach Eisenach) änderte sich das. Der Tourismus spielt seit Mitte des 20. Jahrhunderts eine Rolle.
Die ehemals selbstständige Gemeinde Machtlos wurde im Rahmen der Gemeindereform 1972 nach Ronshausen eingemeindet.
Erstmals wurde der Ort im Jahre 1329 als „villa Mechtolves“ erwähnt. Andere Ortsnamen im Laufe der Jahrhunderte waren „Machtolf“ und „Machtolfes“. Seit 1983 ist das Dorf staatlich anerkannter Erholungsort.
In Machtlos liegt ein Ferienpark mit etwa 170 Häusern.
Östlich des Ortes verläuft die Bundesautobahn 5, mitten durch den Ort die Landesstraße 3294.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 19,3 | 3 | 20,1 | 3 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 55,2 | 8 | 57,6 | 9 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 9,7 | 2 | – | – |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Ronshausen | 15,8 | 2 | 22,3 | 3 |
| gesamt | 100,0 | 15 | 100,0 | 15 | |
| Wahlbeteiligung in % | 62,2 | 72,2 | |||
Der Gemeindevorstand besteht aus fünf Mitgliedern. Davon entfallen vier Sitze auf die SPD und ein Sitz auf die CDU.
Der Bürgermeister Friedhold Zilch (SPD) wurde am 30. Oktober 2005 mit einem Stimmenanteil von 62,7 % erneut gewählt.
Ronshausen besitzt einen Bahnhof an der Thüringer Bahn von Eisenach nach Bebra.
In einer örtlichen Metzgerei wird die Januar-Stracke, eine lokale Spezialität, hergestellt.
Alheim | Bad Hersfeld | Bebra | Breitenbach a. Herzberg | Cornberg | Friedewald | Hauneck | Haunetal | Heringen (Werra) | Hohenroda | Kirchheim | Ludwigsau | Nentershausen | Neuenstein | Niederaula | Philippsthal (Werra) | Ronshausen | Rotenburg a.d. Fulda | Schenklengsfeld | Wildeck
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