Meinestadt.de - Romrod - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Gießen | |
| Landkreis: | Vogelsbergkreis | |
| Höhe: | 334 m ü. NN | |
| Fläche: | 54,43 km² | |
| Einwohner: | 2943 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 54 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 36329 | |
| Vorwahl: | 06636 | |
| Kfz-Kennzeichen: | VB | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 5 35 014 | |
| Stadtgliederung: | 5 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Jahnstraße 2 36329 Romrod |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Dr. Birgit Richtberg (CDU) | |
| Lage der Stadt Romrod im Vogelsbergkreis | ||
| Datei:Mittelhessen Vogelsberg Rom.png | ||
Romrod ist eine Kleinstadt im Zentrum von Hessen im Vogelsbergkreis.
Inhaltsverzeichnis |
Durch die Stadt fließt die Antrift und der Ocherbach.
Romrod grenzt im Norden an die Stadt Alsfeld, im Osten an die Gemeinde Schwalmtal, im Süden an die Gemeinde Feldatal,sowie im Westen an die Gemeinde Gemünden und die Stadt Kirtorf.
Romrod besteht aus den Stadtteilen Nieder-Breidenbach, Ober-Breidenbach, Romrod, Strebendorf und Zell. Nieder-Breidenbach ist der älteste Stadtteil (erstmalige urkundliche Erwähnung im Jahr 812).
Der Ort "Rumerode" entstand an der Kreuzung der zwei Altstraßen Diotweg (später Diebsweg bedeutet Volksweg) und der Heerstraße durch die Kurzen Hessen. Die erste Burg wurde im 11. Jahrhundert im Antrifttal gebaut. Somit existierte vermutlich auch schon eine Siedlung, da Talburgen oft an schon bewohnten Orten gebaut wurden.
Im der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die alte Wasserburg gebaut. Die Erbauer dieser Burg sind vermutlich die Vorfahren des Rittergeschlechts der von Romrod, die im Jahre 1197 zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurden, als Ludwig von Romrod als Zeuge in einer Urkunde der Abtei Fulda auftaucht. In den folgenden Jahrhunderten besetzten die von Romrods wichtige Ämter. Heinrich von Romrod war hessischer Marschall und Hermann von Romrod hatte die Komtur des Johanniterordens zu Grebenau inne. Weiterhin sind die Äbte Heinrich VI. von Romrod (1320 -1323/1324) in Hersfeld und Friedrich I von Romrod (1383-1395) in Fulda zu erwähnen.
Im Laufe des 14. Jahrhundert verarmten die von Romrods und verkauften das Schloss an die Landgrafen Otto und Heinrich von Hessen. Spätestens ab 1408 gehörte dann auch der Ort Romrod zu Hessen. Nach der Volkszählung von 1846 hatte Romrod selbst 1100 Einwohner.
Im Zuge der Gemeindegebietsreform entstand am 31. Dezember 1971 die neue Großgemeinde durch den Zusammenschluss der Stadt Romrod und der Gemeinden Nieder-Breidenbach, Ober-Breidenbach, Strebendorf und Zell.
Die Stadtverordnetenversammlung Romrod zählt 23 Stadtverordnete. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 26. März 2006 wie folgt dar:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 44,9 | 10 | 53,5 | 12 |
| CDU/FWG | Christlich Demokratische Union / Freie Wählergemeinschaft | 55,1 | 13 | – | – |
| CDU | Christlich Demokratische Union | – | – | 46,5 | 11 |
| gesamt | 100 | 23 | 100 | 23 | |
| Wahlbeteiligung in % | 61,4 | 58,4 | |||
Der Magistrat besteht aus 5 Stadträten und einem Bürgermeister.
Die Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg (parteilos) wurde am 14. März 2004 mit einem Stimmenanteil von 54,3 % gewählt.
Blasonierung: In Gold eine schwarze Zinne. Davor im Schildfuß ein kleines Wappen, in Blau ein linksgewendeter, golden bewehrter, neun Mal von Silber und Rot geteilter Löwe. (Wappen von Romrod)
Bedeutung: Das Golden Wappen mit den Zinnen stammt von dem Rittergeschlecht derer von Romrod. Der Löwe von Hessen verdeutlicht die Zugehörigkeit zu Hessen.
Seit 1990 besteht die Städtepartnerschaft mit La Coquille in Département Dordogne in Frankreich.
Romrod liegt an der A 5, Autobahnanschlussstelle 3, Pfefferhöhe (In manchen Kreisen auch Pfefferloch genannt). Des Weiteren führt die B 49 durch Romrod.
Der Bahnhof Zell-Romrod ist ein Haltepunkt der Vogelsbergbahn.
Im Romröder Schloss gibt es die DenkmalAkademie - die Bildungsstätte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für Bauherren, Ehrenamtliche, Architekten und Restauratoren im Handwerk.
Alsfeld | Antrifttal | Feldatal | Freiensteinau | Gemünden (Felda) | Grebenau | Grebenhain | Herbstein | Homberg (Ohm) | Kirtorf | Lauterbach (Hessen) | Lautertal (Vogelsberg) | Mücke | Romrod | Schlitz | Schotten | Schwalmtal | Ulrichstein | Wartenberg
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