Meinestadt.de - Röthenbach a.d. Pegnitz - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Nürnberger Land | |
| Höhe: | 329 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,27 km² | |
| Einwohner: | 12.002 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 841 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 90552 | |
| Vorwahl: | 0911 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 74 152 | |
| Stadtgliederung: | 7 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Friedrichsplatz 21 90552 Röthenbach a.d.Pegnitz |
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| Webpräsenz: | ||
| Erster Bürgermeister: | Günther Steinbauer (SPD) | |
Röthenbach an der Pegnitz (amtlich: Röthenbach a.d.Pegnitz) ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Röthenbach liegt „links der Pegnitz“ (Fluss von der Fränkischen Schweiz kommend, weiter nach Nürnberg und Fürth fließend). Der gleichnamige Bach Röthenbach mündet in Röthenbach in die Pegnitz. Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Lauf an der Pegnitz, Leinburg, Schwaig bei Nürnberg und Rückersdorf.
Röthenbach wurde urkundlich 1311 erstmals erwähnt, als Konrad von Beerbach seine Besitzungen und die Mühle am Röthenbach dem Katharinenkloster in Nürnberg vermachte.
Eine Pulver- und Papiermühle bestand spätestens ab 1499. Die Papiermühle, einer der ältesten im Nürnberger Land, bestand noch bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Aus der Pulvermühle entstand nach dem Dreißigjährigen Krieg ein Kupferhammer, schließlich ein Zain- und Eisenhammer. Seit 1504 gehörte Röthenbach zum Gebiet der benachbarten Freien Reichsstadt Nürnberg. 1806 wurde Röthenbach wie Nürnberg Teil Bayerns.
1880 wurde von Conrad Conradty eine Bleistiftfabrik errichtet, die später durch die Produktion elektrogalvanischer Kohlen erweitert wurde. Seitdem wuchs Röthenbach sehr stark, das noch 1723 nur neun Einwohner und 1880 380 Einwohner zählte. Der Unternehmer hatte zwischen 1892 und 1914 die sogenannte Conradty-Siedlung errichten lassen. Bis zu Beginn des Ersten Weltkrieges entstanden 180 Häuser mit über 700 Wohneinheiten für die Arbeiter in der Nähe der Fabrikgebäude, wobei der Mietzins sehr sozial gehalten war. Diese Siedlung aus der Gründerzeit ist heute noch in wesentlichen Teilen erhalten und behutsam saniert ein hochrangiges Denkmal der Industriegeschichte.
1937 wurden von der Firma Diehl Teile ihrer Produktion nach Röthenbach verlegt, was zusätzlich das Wachstum der Gemeinde förderte. Zur Stadt erhoben wurde Röthenbach auf Beschluss des Bayerischen Innenministeriums vom 20. Mai 1953.
Der Stadtrat von Röthenbach a. d. Pegnitz setzt sich aus 24 Stadträten und dem Erster Bürgermeister zusammen.
| CSU | SPD | Grüne | Freie Wähler | Gesamt | |
| 2002 | 7 | 13 | 1 | 3 | 24 Sitze |
| 2008 | 7 | 12 | 2 | 3 | 24 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Das Stadtwappen zeigt in einem senkrecht in zwei Hälften gespaltenen Schild mit den Farben Rot und Silber einen durchgehenden blauen schräg bzw. diagonal verlaufenden Bach. In der Mitte des Wappens bzw. des Baches sieht man ein achtschaufeliges goldenes Mühlrad. Der Bach symbolisiert den Röthenbach, der hier in die Pegnitz mündet. Das Mühlrad symbolisiert die am Ufer des Röthenbaches errichteten Mühlen, z.B. 1499 eine neue Pulver- und Papiermühle, später eine Polierglasschleife.
Röthenbach hat in geringer Entfernung Anschluss an die Bundesautobahn 3 mit der Anschlussstelle Nürnberg-Mögeldorf, an die Bundesautobahn 9, Anschlussstelle Lauf-Süd, sowie an die Bundesautobahn 6 mit der Anschlussstelle Altdorf bei Nürnberg/Leinburg.
Durch die Stadt verläuft die Staatsstraße 2241, die außerhalb von Röthenbach entlang des linksseitigen Pegnitzufers vom Stadtzentrum Lauf a. d. Pegnitz durch Röthenbach hindurch zur Stadtmitte Nürnberg (Hauptbahnhof) führt. Über die einzige Pegnitzbrücke gelangt man in die Nachbargemeinde Rückersdorf, durch die die entlang des rechtsseitigen Pegnitzufers geführte Bundesstraße 14 verläuft.
Des Weiteren ist Röthenbach mit der S-Bahnlinie S1 Nürnberg-Lauf erreichbar. Innerhalb des Stadtgebietes gibt es drei Haltestellen: Röthenbach, Röthenbach-Steinberg und Röthenbach-Seespitze.
Alfeld | Altdorf b.Nürnberg | Burgthann | Engelthal | Feucht | Happurg | Hartenstein | Henfenfeld | Hersbruck | Kirchensittenbach | Lauf a.d.Pegnitz | Leinburg | Neuhaus a.d.Pegnitz | Neunkirchen a.Sand | Offenhausen | Ottensoos | Pommelsbrunn | Reichenschwand | Röthenbach a.d.Pegnitz | Rückersdorf | Schnaittach | Schwaig b.Nürnberg | Schwarzenbruck | Simmelsdorf | Velden | Vorra | Winkelhaid
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